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Wohin mit aussortierten Dingen?

Ganz schnell stellt sich nach dem Tiefenaufräumen / Minimalisieren die Frage: Wohin bloß mit all den Dingen, die ich aussortiert habe?

Natürlich kannst du viel wegwerfen… allerdings rate ich dir dazu, deine Sachen weiterzugeben. So können deine Dinge an einem anderen Ort / für einen anderen Menschen noch von Nutzen sein und Freude machen. Ich habe eine kleine Übersicht zusammengestellt, wo ich welche Dinge gut losgeworden und wünsche dir ganz viel Freude beim Weitergeben!

 

Facebook-Gruppen: lokale Alleskönner!

Free your Stuff + Stadt

In deiner lokalen Free your Stuff-Gruppe kannst du deine Sachen verschenken. In aller Regel kommen Interessent*innen nach Verabredung zu dir nach Hause und du übergibst kleine Dinge direkt an der Tür oder lässt die jeweilige Person in deine Wohnung / in dein Haus um größere Dinge abzuholen.

Über Free your Stuff- Gruppe meiner Stadt habe ich die allermeisten meiner Dinge weggegeben. Tritt doch einfach mal deiner Gruppe in Facebook bei und schau dir an, wie das genau funktioniert.

So wirst du so ziemlich alles gut los! Geschenkt nehmen dir deine Mitmenschen die merkwürdigsten Dinge ab.

Flohmarkt + Stadt

Diese Gruppen funktionieren praktisch genauso wie die Free your Stuff-Gruppen, allerdings kriegst du noch etwas Geld für deine Dinge.

  • Möbel
  • größere Technik zB. Spielekonsolen, Fernseher, Musikanlagen
  • unhandliche oder schwer versendbare Dinge zB. Geschirr

eBay Kleinanzeigen: Perfekt für den Verkauf von Sperrigem und Teurem

Ebay Kleinanzeigen gibt dir die Möglichkeit, Gegenstände in deiner Umgebung sowie Deutschlandweit zu verkaufen. Die Anmeldung ist schnell und unkompliziert. Am Besten funktioniert hat für mich die dazugehörige App: Du kannst mit deinem Smartphone Fotos vom jeweiligen Gegenstand machen und direkt als Angebot einstellen. Interessiert sich jemand für den Artikel, wirst du umgehend auf dem Handy benachrichtigt und kannst mittels der App antworten.

  • Technik
  • Möbel (IKEA geht immer!)
  • Kleidung und Bücher: Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass sich Kleidung generell eher schlecht verkaufen lässt, Bücher nehmen die Meisten auch nicht geschenkt (es sei denn sie sind ganz aktuell). Bei diesen beiden Dingen mach dir nicht zu viele Hoffnungen, verschenk da vielleicht etwas herzhafter und freu dich, dass du jemandem etwas Gutes getan hast. Dieser Rat hätte mir viel Aufwand und Frust erspart.

 

Altkleiderspende: Schnell und unkompliziert Kleidung weitergeben!

Unkomplizierter kannst du deine abgelegte Kleidung nicht loswerden. Ich empfehle dir, die Altkleiderspende als letzte Möglichkeit der Spende anzupeilen, da die Kleidung nach der Spende oftmals zerstört wird oder weiterverkauft wird. Es ist trotzdem eine tolle Möglichkeit, wenn entweder die Zeit knapp ist, oder du bestimmte Kleidungssstücke anders nicht loswirst.

  • Kleidung
  • Schuhe
  • Handtücher
  • Decken
  • Gardinen
  • Stoffe

Recyclinghöfe: Ideal für ausrangierte Altelektronik, kaputte Möbel und Müll!

Schau dir die Öffnungszeiten online an, oftmals machen die Recyclinöfe relativ früh zu oder haben nicht an jedem Wochenende offen. Das Entladen alter Schränke aus dem Keller hat in meinem Fall ganz unkompliziert funktioniert, ich musste lediglich eine Unterschrift leisten, alles war kostenlos. An einigen Orten besteht auch die Möglichkeiten einen Container anzumieten oder Sperrnüll anzumelden, die ist allerdings kostenpfllichtig und lohnt sich nur, wenn du wirklich viel wegschaffen willst.

  • Haushaltsgeräte
  • Matratzen
  • unbrauchbare, kaputte Möbel
  • Metalle
  • altes Geschirr, auch Glas
  • Gartenabfälle

Fairteiler: Solidarität mit deinen Mitmenschen einfach und unkompliziert!

In den meisten größeren Städten gibt es sogenannte Fairteiler. Im Park oder an anderen Orten der Stadt stehen Regale und / oder Kühlschränke in die du Essen bringen kannst, das du nicht mehr brauchst oder möchtest, zB. Bananen, die dir zu reif sind oder Zucchinis, da es in deinem Garten gerade eine Schwemme gibt und du nichtmehr weißt, wohin damit. Menschen, die sich gerade nicht viel leisten können oder aus sonstigen Gründen gerade nicht die Möglichkeit haben, sich ausreichend mit gutem Essen zu versorgen, haben mit den Fairteilern eine gute und würdeschonende Möglichkeit, auf Lebensmittel zuzugreifen.

Somit wird dir mit diesem System die Möglichkeit gegeben schnell, unkompliziert und kostenfrei doppelt gutes zu tun: Du bewahrst Lebensmittel vor der Tonne und machst deinen Mitmenschen selbstlos eine Freude. Bei einigen Fairteilern (v.a. den Regalen) besteht auch die Möglichkeit, alle möglichen Gegenstände abzulegenm zB. Bücher. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dich online direkt bei Foodsharing anzumelden.

  • Obst
  • Gemüse
  • trockene Vorräte zB. Reis
  • Dosen
  • ggf. Sonstiges

Sozialhilfe / Sozialkaufhaus

Schau im Internet nach, an welchen Orten du Sachspenden abgeben kannst. Die Mitarbeiter*innen der Sozialhilfe wählen aus den von dir mitgebrachten Dingen aus, welche sie davon gebrauchen können. Ein kurzer Anruf zuvor kann helfen zu klären, was abgenommen wird und welche Dinge du gleich zuhause lassen kannst. Im Winter hast du oftmals auch die Möglichkeit, Kleidung, Decken und Schlafsäcke für Menschen ohne Obdach zu spenden.

  • Kleidung
  • Decken
  • Schlafsäcke
  • Schreibwaren
  • Möbel

Umsonstladen: Einfach und schnell helfen und dabei Zeug loswerden!

Ein sogenannter Umsonstladen funktioniert ähnlich wie ein Sozialkaufhaus: Du bringst deine Dinge dorthin, Menschen in einer finanziell schwierigen Lage können sich daran kostenlos bedienen. Der Umsonstladen benötigt von den Menschen, die dort Dinge mitnehmen allerdings keinen Nachweis (zB. Erwerbosenschein o.ä.), dies hilft eine möglichst große Bandbreite abzudecken, da das Verfahren würdeschonend ist.

  • Technik
  • Spielzeug
  • Schreibwaren
  • Geschirr

 

Tierheim: Unerwartete Möglichkeit, verstoßenen Tieren Gutes zu tun!

Online kannst du dir lokale Tierheime und Lebenshöfe anzeigen lassen. Ein Anruf genügt, um zu erfahren, wann du welche Dinge vorbeibringen kannst.

  • Decken
  • Haustierbedarf (auch Futter)

Freund*innen

Am Besten über Mundpropaganda und Posts in den sozialen Medien. So findest du unter Umständen Abnehmer*innen für deine größeren oder schwer verkäuflichen Dinge.

WGs

Falls du Menschen kennst, die in WGs wohnen, frag doch mal nach, ob die gewisse Dinge noch zur Ausstattung brauchen können. Oftmals finden sich so dankbare Abnehmer*innen v.a. für Geschirr und sonstige Haushaltswaren.

ReBuy / Momox

Am Besten lädst du dir die App auf ein Smartphone. Da gibt es dann einen kleinen Scanner, du piepst den Barcode ein und die App teilt dir sofort mit, ob der Artikel angekauft wird, oder nicht. Ab einem Gesamtwert von 40 € kannst du den Karton dann kostenfrei verschicken, der Betrag wird dir auf dein Konto überwiesen.

ReBey und Momox eignen sich sehr gut, um noch etwas für Bücher, Cds und DVDs zu bekommen, die du nicht verkauft bekommst.

 

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