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Öko-Minimalismus: Basics für ein nachhaltiges Leben!

Auf den gefassten Entschluss „Von jetzt an…“ folgt dann oft auch schnell die erste Ernüchterung. Plötzlich sieht man all diese Dinge, die auf der Welt verkehrt laufen und noch mehr, noch mehr, noch mehr… Wo soll ich da anfangen etwas zu ändern?

Um die ersten Schritte in eine minimalistischere, ökologischere und vor allem auch zufriedenere Zukunft zu gehen, sieh dir doch mal die folgenden Basics an, die ich zusammengetragen habe, um direkt loslegen zu können.

1 Trink Wasser aus der Leitung

Wasser aus unseren Leitungen ist bestens geprüft und enthält alles, was du zur gesunden Hydrierung deines Körpers brauchst. Wasser aus Flaschen geht oft eine lange Logistikkette voraus, die die Umwelt belastet und unnötig Ressourcen verschwendet. Wasser aus Plastikflaschen verursacht zusätzlich eine erhöhte unnötige Plastikproduktion. Ich verwende den Wassersprudler mit Glaskaraffen von Sodastream seit Jahren zu Hause und bin damit total zufrieden.

2 Koch für dich

Schau dir die Lebensmittel an, die du in deinen Körper lässt. Nahrung ist der Sprit deines Körpers und je nachdem, was du ihm anbietest, „läuft“ er auch besser oder schlechter. Etwas selbst gekochtes zu essen, ist außerdem ein tolles Gefühl plus du lernst so viel, es wird dich sicherlich überraschen.

3 Geh raus

Lauf, um des Laufens willen. Fahr Fahrrad, weil es Spaß macht. Es ist ein tolles Gefühl, sich durch die Kraft des eigenen Körpers fortzubewegen. Du hast die Möglichkeit, deinen Körper und deine Umgebung viel bewusster wahrzunehmen.

 

4 Stell die Glotze ab

Und zwar eigentlich nicht nur den Fernseher, der nur sinnbildlich für jegliche Unterhaltungselektronik stehen soll. Wir alle werden täglich bombardiert mit Bildern, Musik und Informationen aller Art. Mach dich freier, schalte bewusst ab. Frage dich, warum du dich nur entspannen kannst, wenn irgendetwas dudelt, und sei es nur im Hintergrund. Nimm dir Zeit für dich, für deine Gedanken. Und vor allem: Lass das Handy mal aus oder gleich zu Hause, wenn du etwas für dich machst!

5 Kaufe bewusst

Um unnötige Käufe zu vermeiden, nimm das Produkt am besten in die Hand und überlege dir, ob du es entweder brauchst (etwa, weil etwas anderes nicht mehr funktioniert) oder ob du es wirklich magst. Ich finde es völlig in Ordnung Dinge zu kaufen und zu besitzen einfach weil man sie mag, jedoch werden die meisten Dinge aus einem ersten Impuls heraus gekauft, werden zu Hause direkt in die nächste Ecke gelegt und vergessen. Nach und nach sammelt sich so ein Friedhof aus praktisch neuwertigen, aber weder gebraucht noch gewolltem Zeug an, dass dann oft zu schade und teuer zum wegwerfen oder verschenken erscheint, sodass es bleibt… Denn wer weiß, vielleicht brauche ich es dann nochmal? Wir alle haben das schon oft gedacht und in den allermeisten Fällen haben wir dann, wenn es so weit war, nicht mehr gewusst, dass wir diese Sache ja besitzen oder sie nicht gefunden. Deswegen: Zweimal Überlegen vor dem Kauf.

6 Konsumiere bedacht

Brauchst du jede Woche Kiwis im Januar? Es geht nicht darum, dir nichts mehr zu gönnen, sondern um ein ressourcenschonendes und respektvolles Konsumverhalten. Sieh dir doch mal an, wann welches Obst und Gemüse Saison hat und informiere dich auf den kleinen Schildchen an Lebensmitteln über ihre Herkunft. Gleiches gilt ebenso über Kleidung, Elektronik… Der Schlüssel ist dein Wissen! Denk immer daran, dass du als Konsument*in eine unheimliche Macht zur Veränderung in dir trägst und jeder deiner Einkaufszettel auch ein Stimmzettel ist. Nutze deine Kraft und sei Teil der Bewegung, die diese Erde einen Ort macht, der für Mensch und Tier lebenswert ist.

Vielleicht hast du Lust, mal meine Tipps für bewusstes Einkaufen im Supermarkt anzusehen?

7 Stell deine Reinigungsmittel um

Es ist so simpel und doch so effektiv! Fast alle handelsüblichen Reinigungsmittel enthalten schlecht oder gar nicht biologisch abbaubare Substanzen. Sie sind aggressiv zu den zu reinigenden Oberflächen und genauso auch zu deiner Haut. Ich putze mit einer Mischung aus Wasser und Essig (ca. 3:1), dazu einen Schuss ätherisches Öl (Orange und Zitronengras sind toll). Einen Orangenreiniger mit Essig kannst du auch ganz leicht aus Küchenabfällen herstellen!

8 Lern etwas Neues

Bestimmt gibt es etwas, was dich eigentlich schon lange in den Fingern juckt, du hast aber noch nie die Muße gehabt, es auch durchzuziehen. Du würdest gern italienisch sprechen? Dann leg los! Besuch einen Kurs, kauf dir ein Buch und mach es! Oder noch besser, fahr gleich hin und lern es vor Ort. Du wolltest immer schon mal Judo machen? Geh doch mal zu einer öffentlichen Probestunde. Wenn du erstmal anfängst dich zu informieren, glaub mir, du wirst fündig werden. In jeder größeren Stadt gibt es zahlreiche Angebote und vieles kann man auch online lernen. Es wird dich wacher machen, dir neuen Input geben und dein Leben reichhaltiger machen. Versprochen!

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

5 Kommentare

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  3. Ein toller Beitrag mit vielen guten Motivationen. Kurz bündig und ohne Polemik. Mag ich.

    • Vielen Dank, Flo! 🙂 Dein Kommentar freut mich sehr! Du hast ebenfalls einen großartigen Blog, auf dem ich jetzt auch etwas stöbere! Liebste Grüße, Alina

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