Allgemein, Veganismus
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Dokus zum Thema Tierrecht/Veganismus

Die folgenden Filme habe ich alle selbst gesehen und zu den Besten ihrer Branche erkoren: informative und gut recherchierte Filme, die schon vielen Menschen die Augen geöffnet haben. Viele der aufgelisteten Filme zeigen brutale Gewalt, Misshandlungen, Folter, Vergewaltigung und Mord an Tieren. Wenn du bereits vegan lebst und entsprechend sensibilisiert bist, gibt es für mich keine Veranlassung, dich der Tortur dieser Aufnahmen auszusetzen.

Jedem Menschen, der sich (noch) nicht vegan ernährt und / oder vegan lebt, möchte ich ermutigen, sich die Dokus anzusehen.  Nein, wenn du die Filme nicht gesehen hast und nicht vegan lebst, hast du nicht begriffen… Wenn du tierische Produkte konsumierst, dann stell dich der Realität. Wenn du nach diesen Filmen und allem, was du über die Zustände in der Massentierhaltung, den Welthunger und die Gründe für den Niedergang des Planeten gelernt hast noch immer tierische Produkte konsumierst, dann ist es so. Vermutlich wirst du das aber nicht tun, weil jeder Mensch mit Herz und Verstand blickt, wie seine eigene Verhaltensweise mit diesen Zuständen zusammenhängt.

Denk immer daran: Du als Konsument*in gibst diese Dinge in Auftrag, wenn du entsprechende Produkte kaufst. Dein Einkaufszettel ist ein Stimmzettel, jedes Mal. Zusammen haben wir die Macht, die Welt zu einem Zuhause für alle Lebewesen zu machen.

 

1 Earthlings (deutsch, ganzer Film)

Earthlings hat wohl von allen Filmen zum Thema die meisten Veganer*innen generiert. Dieser Film, im englischen Original gesprochen von Joaquin Phoenix, zeigt die tatsächlichen Zustände in globaler Tierhaltung für Fleisch, Milch und Wolle, informiert über Zoos und Zirkusse, Tierversuche und stellt die Verbindung zwischen all diesen Themen her. Ein wunderbarer, schwer verdaubarer Film, den ich gerne zum Schulabschluss verpflichtend machen würde. Taschentücher bereithalten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Cowspiracy (Trailer, deutsche Untertitel)

Investigativer Film über die Auswirkungen der Viehzucht auf unseren Planeten und die starke Fleisch- und Milchlobby, die die unbequemen Wahrheiten unter den Tisch zu kehren versucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Gabel statt Skalpell (ganzer Film, deutsch)

Dieser Film zeigt den Zusammenhang von Erkrankungen mit der heutigen Ernährung auf und beleuchtet weit verbreitete Ernährungsmythen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 We Feed The World (ganzer Film, deutsch)

Dieser wunderbare Film zeigt auf, in wie fern der Welthunger mit unserem Ernährungs- und Lebensstil zu tun hat und mit welchen Mitteln Großkonzerne die globalisierte Welt systematisch zu ihren Gunsten untereinander aufteilen und uns dabei für dumm verkaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Food, Inc. (Trailer, deutsch)

In diesem tollen Film wird erklärt, wie Großkonzerne die Lebensmittelindustrie beherrschen und wie Genmanipulation und Hormone in unserem Essen zum Einsatz kommen.

 

 

 

 

 

 

 

6 Hope for All (Trailer, deutsch)

„Hope for All“ ist ein großartiger Film, der den Zuschauern die Doppelmoral des typisch westlichen Lifestyles vor Augen führt und speziell auf die Zusammenhänge von Ernährung und Volkskrankheiten eingeht.

 

 

 

 

 

7 More than Honey (Trailer, englisch)

„More than Honey“ ist ein super produzierter Film, der die Antwort auf die Frage liefert, warum auch Honig nicht vegan ist.

 

 

…soon to come: Dominion

Dominion wird 2018 erscheinen und mit an Sicherheit angrenzende Wahrscheinlichkeit ein hochemotionaler Film werden. Die Aufnahmen im Trailer stammen unter anderem aus Riesenfarmen in Australien, wo Tiere in Mengen fernab unserer vorstellbaren Dimensionen gehalten werden.

 

 

13 Kommentare

  1. Es ist so schlimm. Ich kann es einfach nicht verstehen warum Menschen anderen Lebewesen so etwas antun können. Haben die kein Herz und kein Mitgefühl?

    • Hallo 🙂
      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ich glaube, da greifen ganz viele verschiedene Mechanismen ineinander: die Erziehung durch die Gesellschaft; das früher Lernen, dass die Unterdrückung Anderer zu persönlichem Erfolg führt; der fehlende Kontakt zwischen den Menschen und den Lebewesen, die sie konsumieren; selbstverständlich auch die Interessen der Fleisch-, Milch-, Agrarlobby… Es fängt ja schon da an, dass wir in dem Glauben aufwachsen, es gäbe Haus-, Nutz- und Wildtiere, als hätten alle eine unterschiedliche Daseinsberechtigung. Wer sind wir, das wir über das Leben und den Tod anderer Lebewesen entscheiden dürfen. Ich glaube trotzdem fest daran, dass sich das ändern kann! Menschen wollen gut sein, die allermeisten würden ihr Essen nicht töten wollen! Die meisten haben heutzutage aber keine Verbindung mehr, standen oftmals nie neben z.B. einer Kuh, haben sie gestreichelt, in die großen braunen Augen geschaut. Dann liegt da eben nur dieses Steak, ganz „unschuldig“, da liegt keine Kuh, das ist vom „Rind“, das ist objektifiziert, das hat kein Leben, keine Gefühle. „Iiiih, bei dem Fisch ist ja noch der Kopf dran!“ Aber Fischstäbchen gehen dann eben wieder. Es ist an uns, die die Mechanismen begriffen haben, die hier greifen, es vorzuleben: Das veganes Leben reich ist, kein Verzicht. Ich glaube nur so und durch Aufklärung sowie festere Einbindung tierrechtlicher Themen in die schulische / berufliche Ausbildung kann sich langfristig etwas ändern. Das wird es! Wir packen da alle zusammen an! Solidarische Grüße! 🙂

      • Es ist verstörend was sie uns alles vorgaukeln und erzählen, alle diese Lobbys die der Mafia gleichen. Alles ist so verstrickt dass man gar nicht mehr wirklich durchblicken kann was die mit dem ganzen eigentlich vorhaben oder auslösen wollen. Die Abhängigkeit von dem ganzen System, in das wir schon als Kind hineingedrückt werden, ist so einengend und ich will da raus. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte war es für mich ganz normal Tierprodukte zu konsumieren, wie auch so manch anderes für mich normal war, das ich aber mittlerweile ablehne. Als Kind weiß man es ja auch oft nicht besser. Mehr Aufklärung wäre wirklich wichtig oder noch besser, die Menschen sollten einfach das eigene Hirn wieder einschalten und selbst darüber nachdenken und sich informieren. Es sollte ja eigentlich normal sein als Mensch keine Tiere zu essen oder deren Milch zu trinken. peace

      • Das eigene Hirn einschalten klingt gut – und das Herz. Ich versuche positiv zu bleiben und mich nicht nur an den Schrecklichkeiten aufzuhängen: Damit ich viel Power für Veränderung hab! Wir schaffen das schon!

      • Ja stimmt, man darf die guten Sachen im und am Leben nicht vergessen. Die positive Energie muss die Schlechte verdrängen. peace

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  3. Hey,
    schau dir mal „What the Health“ an, ich denke, du wirst diese tolle Liste erweitern.
    MfG toe

    • Hallo toe 🙂
      „What the Health“ habe ich bereits zweimal gesehen und auch für diese Liste in Erwägung gezogen… Allerdings befinden sich darin einige widersprüchliche Aussagen und ich wollte meine Auswahl gern so wissenschaftlich wie möglich halten. Natürlich soll das nicht heißen, dass der Film nicht gut ist- aber eben umstritten. Liebe Grüße!

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