21 antivegane Sprüche und schlagfertige Reaktionsmöglichkeiten

35 Gedanken zu “21 antivegane Sprüche und schlagfertige Reaktionsmöglichkeiten”

  1. Ist schon erstaunlich aber in der kurzen Zeit die ich mich vegan ernähre habe ich tatsächlich die meisten Sprüche schon gehört 😂 wenn ich dazu noch erkläre dass ich mich ohne Fertignahrung ernähre ist es meist ganz vorbei und die Leute können sich partout nicht vorstellen wie man so überleben kann….

    Viele Grüße Berit

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    1. Hallo Berit,

      Ja, es ist erschreckend, wie schnell man einen blöden Spruch gedrückt kriegt. Oftmals fällt mir dann erst viel später eine gute Reaktion ein und dann ärgere ich mich. So viele Menschen glauben, sie wüssten genau, was es mit „diesem Vegansein“ auf sich hat und sind schwer vom Gegenteil zu überzeugen. Am Wichtigsten ist es doch, dass WIR wissen, warum wir es machen ❤
      Tolle Website hast du da! Gleich mal stöbern…!

      Liebe Grüße,
      Alina

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  2. Sehr gut zusammengefasst und gekontert! 🙂 Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich solche Sprüche alle schon mal in irgendeiner Variation gehört hab, besonders oft dieses „aber ich ess ja auch ganz wenig Fleisch und wenn dann achte ich auch sehr darauf, wo es herkommt….“ jajaaaa. 😉 Man will sich halt nicht so gern an die eigene Nase packen ..
    Liebe Grüße
    Corinna

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    1. Vielen Dank für dein liebes Feedback! Es freut mich, dass es dich angesprochen hat 🙂
      Vielleicht hilft es ja ein paar gebeutelten Veganer*innen dabei, sich nicht klein machen zu lassen 😉
      Liebste Grüße, Alina

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  3. Hi, die Frage mit der einsamen Insel finde ich nicht gut beantwortet. Wenn es mein Überleben sichert und ich eine Chance auf Rettung sehe, dann esse ich natürlich das Schwein (oder was auch immer). Allerdings nur, wenn ich mir Werkzeug aus den hoffentlich vorhandenen Bäumen zum Töten machen könnte (mit der Handkante klappt es wohl nicht) und außerdem befährigt bin, Feuer zu machen. Roh wäre relativ gefährlich und könnte schlimmer enden, als es nützen würde.

    Sonst aber sehr schön gemacht! 🙂

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    1. Hallo Nutripunk,

      Ganz lieben Dank für dein Feedback! 🙂

      Es steht selbstverständlich jedem Menschen frei, diese Frage für sich anders zu beantworten. Meine Gegenfrage zielte darauf an, zu zeigen, wie unsinnig diese Frage ist, wenn man sie sich mal genauer anschaut.

      Ich persönlich würde (glaube ich) das Schwein tatsächlich nicht essen, ich habe allerdings auch seit 24 Jahren kein Fleisch mehr gegessen und denke, abgesehen davon, dass ich es nicht töten könnte, dass mein Magen es mir nicht danken würde sondern die ganze Nummer meinen Zustand noch verschlimmern würde 😉

      Würde man tatsächlich in diese Situation kommen, was ja niemals passieren wird, dann ist es die Entscheidung von jedem Einzelnen.

      Ich finde diesen blöden Spruch echt einen der nervigsten, weil wir eben genau in der entgegengesetzten Situation leben und sich da eben kaum jemand fragt, ob es DANN moralisch vertretbar ist, das Schwein trotz all der Alternativen zu töten. Daher die Gegenfrage, das gibt dem Gegenüber zu denken… Hoffentlich.

      Ganz liebe Grüße, Alina

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      1. Na klar, ich weiß aber, dass der Mensch in Notsituationen zu den unwürdigsten Sachen bereit ist. Da trinkt man schonmal Kühlwasser aus Auto/Flugzeug oder isst andere Menschen – oder eben die vorhandene Fauna. Ich würde vermutlich ähnlich handeln, auch wenn ich es gern vermeiden würde. Mehr wollte ich nicht sagen. 🙂

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      2. Ja, klar 🙂 100%ig kann ich das natürlich nicht sagen, aber ich bin mir doch recht sicher, dass ich es nicht hinkriegen würde.

        Aber ganz ehrlich: Das ist eine Notsituation und wenn es um das Überleben geht, werden einige ethischen Grundsätze über Bord geworfen, ganz bestimmt.

        Wir werden es nicht herausfinden 😀

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      3. Ich antworte darauf immer dass wir ja zum Glück nicht in einer solchen Situation sind und wir hier in einem Schlaraffenland leben wo wir frei wählen können was wir essen möchten! Was ich ich in einer Notsituation mache kann ich jetzt gar nicht sagen, weil ich es noch nie erlebt habe und hoffentlich nie erleben werde.

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    2. Ich würde das Schwein auf jeden Fall leben lassen. Und von dem Schwein lernen, was alles essbar ist. Immerhin sind Schweine mit einer guten Nase , einem Verdauungssystem, das unserem sehr ähnlich ist, ausgestattet und recht intelligent.
      Wenn das Schwein überlebt, dann überlebe ich auch. So sieht es doch aus.

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    1. Hey 🙂
      Das Interview kenne ich tatsächlich bereits, ich genieße Prechts Sendung – auch zu anderen Themen. Bei diesem Interview allerdings ist der Interviewpartner ja durchaus davon überzeugt, dass man Tiere essen darf, kann aber eigentlich gegen Prechts Argumente gar nicht richtig was gegenhalten. Precht selbst find ich als Vertreter von Tierrechten, wie er sich selbst im Moment stark präsentiert auch schwierig. Aber: es ist ein Anfang! Danke für die Erinnerung!
      Liebe Grüße,
      Alina

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  4. „Aber was kannst du dann noch essen? Ich meine du mit deinen ganzen Allergien und Unverträglichkeiten – da bleibt doch nichts mehr über!“

    Meine Standardantwort ist mittlerweile: Hast Recht, aber hier ums Haus herum wächst leckeres Gras, Löwenzahn, Ferkelkraut, Gänseblümchen, Giersch und Brennnesseln. Und in der Saison bekomme ich auch Knoblauchrauke. Du siehst du musst dir keine Sorgen machen, ich bekomme genug zu essen.

    Früher antwortete ich: Stimmt – Gemüse und Obst ist natürlich nicht vegan.

    Auch wenn ich u.a. keinen Kohl und keine Hülsenfrüchte (und keine Nüsse) so gibt es mittlerweile doch schon so vieles, dass auch son komischer Allergiker wie ich essen kann. Und dann wäre da ja noch die Sache mit dem Gemüse und dem Obst, das komischerweise von Haus aus vegan ist *ironie off*.

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    1. Haha 🙂 Du armer Mensch… nur Gras und Steine 😛 Ich find es ziemlich cool, dass du dich offenbar mit Wild- und Heilpflanzen auskennst. Ich selbst versuche die auch mehr in meine Überlegungen und meinen Speiseplan miteinzubinden… Da gibt es einfach soooo viele Pflanzen, die überall um uns herum wachsen, super lecker und gesund sind. Bin aber noch nicht in einem Zustand, den ich da als ideal bezeichnen würde. Das wird definitiv mein Projekt fürs Frühjahr!
      Liebe Grüße von noch einer Steinelutscherin 🙂

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      1. Es ist halt durchaus von Vorteil wenn man zwei Kaninchen hat und diese in der Saison mit Grünfutter aus der Natur versorgt. Da bekommt man automatisch ein bisschen Ahnung.
        Leider auch die Erfahrung, dass Spitzwegerich zwar superlecker schmeckt aber leider nicht von meinem Bauch akzeptiert wird *grmls*. Nuja gibt ja noch anderes zu futtern. Und wenn man mit offenen Augen und freier Nase durch die Natur rennt, dann findet man nicht nur wildes Obst sondern auch wilde Kräuter, die man von der heimischen Küche kennt.
        Viel Spaß beim Steine lutschen, sollen ja viele Mineralstoffe besitzen 😀

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  5. „Calcium-Mangel“ ist auch immer ein beliebtes Gegenargument. Dann erkläre ich gerne, dass die Länder mit dem höchsten Milch-Verbrauch auch den höchsten Osteoporose-Anteil haben und dass Calcium aus Pflanzen 1. besser verwertbar ist, 2. mit Magnesium zusammen vorkommt (und ja auch erst in Kombi mit dem und mit Vitamin D3 überhaupt für die Knochen verfügbar wird) und 3. Milch sauer verstoffwechselt wird, der Körper also mehr Calcium und auch Magnesium braucht, um die sauren Stoffwechselprodukte zu puffern, als die Milch zuführt.

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  6. Da ich aktiv für Anonymous for the Voicless schon des öfteren am Cube of Truth teilgenommen habe, kenne ich all deine aufgefürten Punkte zu hauf. Absolute Nr.1 bei den Cubes ist die Aussage, Ich esse ja nur wenig Fleisch und wenn dann vom Bauer in meiner Nähe. Grüße Matthias PS: Werdet aktiv die Tiere freuen sich 😉

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  7. Ernsthaft? bei Nummer 3 musste ich laut auflachen- wirklich? Solche Antworten gab/gibt es?? Etliche andere sind mir schon untergekommen, diese jedoch bisher noch nicht. Und ich muss zugeben, dass ich bisher noch nicht auf der Seite der Veganer/Vegetarier bin,..(hmm, etwas blöd ausgedrückt. also schon auf der Seite, aber selber noch keiner, so.) – doch noch ein wenig zu schwach- doch solche Anworten kann ich in keinster Weise verstehen, da muss man sich ja für die „Fleischesser“ schämen – dumm und gefräßig und jaaa, bin selber ja auch noch so jemand,,..seit 2 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr, seit 40 tagen nun keine Zigarette mehr…und das schaffe ich auch noch 🙂 bin da recht zuversichtlich und danke, für diesen Blog! – (danke auch ebenfalls fürs Folgen, hoffe, es hat sich mit meinem Kommi hier nun nicht gleich wieder erledigt 😉 ) – Glg Herta

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    1. Liebe Herta,
      Tausend Dank für deinen herzlichen Kommentar 🙂 Das war etwas Schönes zum sonntäglichen Schmunzeln! Glaub mir- es gibt keinen Schwachsinn, den man NICHT zu hören bekommt, wenn man vegan lebt ;D Dein Kommentar zählt da unter keinsten Umständen dazu, ich finde es stattdessen total SUPER, dass nicht „nur“ Menschen, die eh schon vegan leben, den Beitrag lesen, sondern dass es sogar Omnis (wie dich ;D) erreicht und die sich dann auch hineinversetzen können. Bis jetzt war die Rückmeldung von Nicht-Veganer*innen auf diesen Artikel sehr schlecht, die allermeisten fühlen sich nämlich total auf den Schlips getreten.
      Ich finde es top, dass du es bis jetzt gepackt hast, nicht zu rauchen! Ich habe selbst 13 Jahre extrem viel geraucht (ca. ein Bigpack JPS am Tag), mit dem Tag meines veganwerdens habe ich auch das aufgegeben (2 Jahre her). Das fällt mir offengestanden immer noch sehr schwer, ich rieche es immer noch sehr gerne und hab auch ungefähr 3 mal bei jemandem gezogen – aber nicht wieder angefangen!
      Alkohol trinke ich – wie du – echt selten, aber auch mal gern.

      Hab einen wundervollen Tag!
      Alina
      Ps. Super Blog!! Ich liebe DIY und bin schon ganz verknallt in einige deiner Beiträge!

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      1. Ui, Danke für das tolle Feedback (kam erst jetzt an, aber immerhin, heute ist bei mir die Elektrik anscheinend etwas gemütlicher unterwegs 🙂 ) – Ja, es gibt nichts, was es nicht gibt, und das finde ich dann noch extra traurig, dass, wenn man seine eigene Meinung kund tut, sich dadruch andere Menschen mit anderer Meinung auf den Schlips getreten fühlen (daher hatte ich hier nun auch ein wenig Bammel vor der Reaktion 😉 )- man weiss ja nie) Es sollte doch jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden und nicht nach dem Motto. meine Ansicht ist richtig und die Einzige. Sowas brauch ich ja schon gar nicht. Wenn vegan- ok, fleichmäßig unterwegs – auch ok, vegetarisch- super, why not, auch ok (passsendes bitte aussuchen gg)- freut mich, dass dir meine Teilchen gefallen ❤ -glg Herta (ein noch-Omni..Begriff kannte ich in diesem Zusammenhang noch nicht:-) ) – so, Roman-ende 😀

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