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Veganes Raclette

Das beliebte Silvester-Essen gibt es bei uns traditionell an Heiligabend, weshalb ich dieses Jahr meine Ideen zum Befüllen der Pfännchen teilen möchte, so dass ihr es euch mit euren Lieben zum Jahresneuanfang so richtig gut gehen lassen könnt. Was Raclette auch für größere vegan-omnivor gemischte Gruppen attraktiv macht, ist die Tatsache, dass man sich das Pfännchen immer neu zusammenstellt und so probieren kann, was einem schmeckt und was man essen möchte, ohne das große Diskussionen aufkommen oder sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

 

Als Grundzutat bereite ich jedes Jahr 2 kg festkochende Pellkartoffeln zu. Beim Einkauf achte ich neben Bioqualität auch auf eine relativ homogene Größe, sodass die Kartoffeln etwa gleich durchgegart sind. Persönlich bevorzuge ich eher kleine Kartoffeln, da diese sich besser portionieren lassen.

Zu den Kartoffeln essen wir in meiner Familie gerne Butter (z.b. Alsan) mit Salz & Pfeffer.

Weiterhin bereite ich auf kleinen Tellerchen (z.B. Tassenuntersetzern) verschiedene Zutaten für die Pfännchen vor.

 

  • Zwiebel, rot, in Ringen
  • Cherrytomaten, halbiert
  • Mais aus der Dose
  • Ananas, frisch
  • Paprika, gestiftelt
  • Champignons, frisch, in Scheiben geschnitten
  • frische Kräuter, z.B. Blattpetersilie, Basilikum
  • b.B. Soja- / Seitanprodukte, z.B. Gyros, veganer Aufschnitt

Als Snack nebenher

  • frisches Obst
  • dünn geschnittene rote Beete
  • Gewürzgurken

 

Ganz wichtig beim Raclette: Der Käse! Im Gegensatz zum Rest der Familie verwende ich selbstverständlich ausschließlich pflanzlichen Käse. Es gibt hier zwar eine reichhaltige Auwahl, jedoch schmelzen nicht alle Käsesorten gut. Persönlich mag ich die Käsescheiben von Simply V, die bekommen beim Erhitzen m.E. einen Geschmack und eine Konsistenz ähnlich Schmelzkäse. Als besonderen Geheimtipp empfehle ich euch sogenanntes Raclette-Gewürz, welches ich dieses Jahr zum ersten Mal verwendet habe und absolut begeistert war! Dieses könnt ihr entweder käuflich erwerben oder auch selber machen.

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Idee zum Nachtisch: Pfannkuchenteig vorbereiten und in den Pfännchen backen. Falls gewünscht kannst du dazu z.B. Beeren oder Schokolade anbieten, die sich deine Gäste ebenso wie beim „echten“ Raclette in ihr Pfännchen laden können. Dazu passt ein Ahornsirup, Zimt und Zucker oder Puderzucker.

6 Kommentare

  1. portapatetcormagis sagt

    Klingt sehr lecker!
    Wir hatten dieses Mal japanische Auberginen gefunden. Vom Grill oder heißem Stein der Klopfer.

  2. Pingback: Hauptgerichte – minimal-vegan.com

  3. Raclette essen wir alle supergerne in der kalten Jahreszeit und sogar Rosenkohl schmeckt hervorragend, aber die Idee stammt von Jenny vonde Markt, doch ich erweitere da gerne meinen Horizont 😉

    • Alina sagt

      Jaa… Ich bin auch ein riesen Raclette Fan 🙂 Rosenkohl muss ich mal pobieren! LG

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