Gedanken zur Fast Fashion

11 Gedanken zu “Gedanken zur Fast Fashion”

  1. Ja, der Wasserverbrauch von Kleidung ist ein großes Problem. Gerade auch bei veganer Kleidung im kommerziellen Anbau von Baumwolle. Es steht außer Frage, dass man sich auf jeden Fall Fairtrade Kleidung kaufen sollte. Allerdings frage ich mich, ob es besser ist möglichst wenig Kleidung zu kaufen und länger zu tragen (=> Minimalismus) oder ob es besser ist, wenn Menschen einfach mehr Faitrade kaufen, da für sogenannte Näherfamilien in ärmeren Ländern ihre Existenz davon abhängig ist. Ich denke, da muss jeder für sich ein Mittelmaß finden. Aber kommerzielle Kleidung kaufen ist immer Scheiße! 😉

  2. Hey,
    Ja, ich stimme dir natürlich grundsätzlich zu. Ich glaube, dass es die Kombination aus Beidem ist, das du vorschlägst: Weniger und dafür fair. Die Abhängigkeit der Näher*innen in den betreffenden Ländern, in denen produziert wird, besteht ja primär, weil die Großkonzerne dort die lokale Wirtschaft zerstören. Gäbe es die nicht, gäbe es auch die Abhängigkeit in dieser Form nicht. Wenn man so argumentiert, kommen wir glaube ich nicht aus dem System der „Unterstützung“ von wirtschaftlich global schwächer aufgestellteren Ländern durch wirschaftsstarke Länder, heraus. Aber ganz klar: Ab jetzt mehr darauf achten!

  3. Im Sinne des Minimalismus UND der billigen Tops und T-Shirts empfehle ich dir den regelmäßigen Besuch von Second-Hand-Läden. Man kann da wunderbar stöbern, es gibt häufig dieselben Basics wie bei H&M und Co., nur dass sie hier noch 0,50€ bis 3€ kosten.

    Ich kaufe mittlerweile Bekleidung (bis auf Unterwäsche, das ist mir da nix) nur noch in solchen Läden und muss mich mittlerweile ab und an selbst dabei fragen: Brauche ich das? Hält mein Schrank das noch aus?, weil ich so viele coole Sachen finde. (Dort kaufte ich sogar schon Lederschuhe; die moralische Last übernimmt dann der Erstkäufer. Ich weiß, das ist Schummeln, aber die halten auch bereits über 5 Jahre! 😉 )

    Ich weiß nicht, wo du wohnst, und natürlich ist in kleinen Städten die Auswahl in der Hinsicht sehr gering. Aber auch beim Großstadtbummel im Urlaub lohnt es sich, danach Ausschau zu halten. Verschiedene Städte haben oft sehr verschiedene Second-Hand-Mode.

    Liebe Grüße
    kolumnalpolitik

    1. Hallo Kolumnalpolitik,
      Danke für den tollen Kommentar! Ja, ich gehe auch gern in Second Hand Läden. Ich habe eine eher seltene Kleidungsgröße, weil ich ausgeprochen groß bin- daher finde ich in Second Hand Läden höchstens Tops oder T-Shirts und kurze Hosen. Lange Hosen, Schuhe und langärmlige Pullover kann ich dort leider nicht kaufen (oder es wird eben ein riesen Sack :D).
      Ich geh auch gern mal auf eine Kleidertauschparty oder Fohmärkte zum Stöbern – werde also in Zukunft gezielt nach meiner Größe suchen, wenn ich Bedarf habe.
      Ganz lieben Gruß, Alina

  4. da bin ich absolut d´accord. Ich habe auch vor etwa einem Jahr entschieden, die größte Klamottenkette Deutschlands ab jetzt durch Nichtkaufen der Sachen zu „boykottieren“ 🙂 Ich weiß, dass es bei anderen Ketten nicht unbedingt besser ist, doch es ist ein Anfang und ich bin mir sicher, dass sich fair fashion in ein paar Jahren so stark etabliert hat, dass sie bekannter ist und es gleichzeitig normal wird, dort einzukaufen. Ich bewege mich jedenfalls Schritt für Schritt dorthin und dein Beitrag hat mich nur bestärkt, in diesem Punkt verstärkt auf mein Kaufverhalten zu achten!

    1. Wow, cool! Das freut mich total! Ich habe mir auch immer eingeredet, wenn ich immerhin nichts zu Pri**** gehe, dann wird es schon okay sein. Neee… gar nicht. Das ist im Endeffekt genau das gleiche Zeug aus den gleichen Fabriken wie bei H** oder New****** oder irgend einem anderen Verein. Total cool, dass wir dann schon zu zweit sind! Woohoo!

  5. Hey 🙂 ich finde deine Sichtweisen sehr inspirieren! Den Gedanke, dass man nachhaltig denken (und natürlich handeln) kann und sich trotzdem ab und an etwas gönnen darf, finde ich klasse! Genau darum geht es ja eigentlich, sich nicht komplett einzuschränken, sondern Alternativen finden und vor allem ein Maß!
    Super, deine Seite! Sie hilft mir, mich noch mehr mit diesen Themen auseinanderzusetzen.
    Ich werde weiterstöbern 🙂

    1. Hallo liebe Julia!
      Tausend dank für deinen Kommentar! Es freut mich unheimlich, dass dir meine Seite gefällt und sie dir weiterhilft – das ist genau das, was sie soll! <3
      Lass es dir ganz gut gehen und nochmal danke für das tolle Kompliment! ~ Alina

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