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Vegane Mac’n’Cheese (American Style)

„Käse und Nudeln, was kann da schon schiefgehen?“ war einer meiner häufigeren Gedanken während der Zeit, bevor ich mich rein pflanzlich ernährt habe. Gemäß aller Erwartungen habe ich mit dem Weglassen von Milchprodukten natürlich nicht die Lust auf ein Stück Käse verloren… Und während mich Frisch- und Scheibenkäse aus Nüssen super durch den Tag bringen, erwischt mich doch immer wieder die Lust nach richtig tollem geschmolzenen Käse, der eben auch dieses besondere Aroma hat… und warm nicht nur nach Schmelzkäse schmeckt, so wie es viele industrielle Käsealternativen tun. Da ich das beste vegane Mac’n’Cheese im letzten Herbst auf der Farley Mowat von Sea Shepherd im Golf von Kalifornien gegessen habe MUSSTE ich einfach unsere derzeitige Köchin Holladay nach dem Geheimnis ihrer perfekten Käsesoße fragen.

Und hier ist es nun, ihr berühmtes vegane Mac’n’Cheese mit Brotkromenkruste, der Dauerrenner bei der Crew, leicht abgewandelt, sodass sie für meinen Geschmack ideal ist: soooo cremig, lecker und würzig. 100% ersatzproduktefrei.

Rezept für 4 Personen

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Zutaten für die veganen Mac’n’Cheese:

  • 300 g Makkaroni (+ Salzwasser)
  • 4 Scheiben Toastbrot (Ich hab American Sandwich Toast von Golden Toast verwendet)
  • 170 g vegane Butter
  • ca. 200 g Kartoffeln (entspricht 2 – 3 mittelgroßen Kartoffeln)
  • ca. 100 g Karotten (entspricht 2 mittelgroßen Karotten / einer großen Karotte)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • eine kleine Zwiebel
  • Wasser
  • 1/4 Tasse Cashews (bestenfalls über Nacht eingeweicht, aber es geht auch mit heißem Wasser übergossen innerhalb von 30 Minuten. Einweichwasser wegkippen und nicht mitverwenden!)
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 1/4 Teelöffel Knoblauchpulver / eine frische Knoblauchzehe fein gehackt
  • 1/4 Teelöffel Dijon-Senf
  • 1 großer Spritzer frischer Zitronensaft (ca. 1 – 2 EL)
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1/8 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1/4 Teelöffel Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Nudeln vorbereiten: Bringe Wasser und Salz in einem großen Topf zum Kochen. Makkaroni dazugeben und bissfest kochen. In einem Sieb die Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Beiseite legen.
  2. Brotkrumen vorbereiten: Das Toast grob zerrupfen und mit 30 g Butter in einem Mixer / einer Küchenmaschine mixen, bis kleine Krumen daraus entstanden sind. 

  3. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  4. Käsesoße vorbereiten: Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Alles mit der Tasse Wasser in einen kleinen Topf geben und zusammen erhitzen. Etwa 15 Minuten mit Deckel köcheln lassen, b.B. auch etwas länger, das Gemüse sollte jedenfalls sehr weich sein. 

  5. In einem Mixer die Cashewnüsse, Salz, Knoblauch, Butter, Senf, Zitronensaft, schwarzer Pfeffer und Cayennepfeffer miteinander vermengen. Gemüse inklusive Kochwasser hinzugeben und alles zu einer glatten Masse mixen. Je nachdem wie viel Wasser verkocht ist, ist die Soße jetzt sehr fest. Gib in diesem Fall einfach einen Schwapp Pflanzenmilch hinzu, sodass die Käsecreme eine käseähnliche Konsistenz erhält.
  6. Vermische in einer großen Schüssel die gekochte Pasta und die frisch gemixte „Käsesauce“ miteinander.
  7. Gib alles in eine Auflaufform und bestreue es mit den Brotkrumen und etwas Paprikapulver.
  8. Schieb die Auflaufform in den Backofen und lass alles 20 – 30 Minuten backen. Die „Käsesoße“ sollte Blasen werfen und die Kruste goldbraun sein: Dann ist es fertig.
  9. Kurz vor dem Servieren habe ich meine Mac’n’Cheese mit einigen fein geschnittenen Ringen aus Frühlingszwiebeln bestreut.
  10. Lass es dir schmecken!

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10 Kommentare

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  2. Öko-Theosoph sagt

    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.

    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es sollte lange Sabbatzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten möglichst in Dörfern wohnen, Berufstätige (mit Ausnahme von Landwirten) in Städten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese Maßnahmen (und ergänzende Fernkurse) führen dazu, dass die allermeisten Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (moderne Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

    • Keine Ahnung was das hier soll, ich vermute mal Werbung für deinen Blog. Hat mit meinem Beitrag nichts zu tun, daher werde ich ihn löschen. Ich nehme an, es ist ohnehin nur rauskopiert, aber wenn du noch was vom Text retten musst, dann mach es bis heute Abend, dann nehm ich ihn raus 🙂 Liebe Grüße

      • Öko-Theosoph sagt

        Es hat etwas mit dem Thema – nämlich Veganismus und Minimalismus – zu tun.

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