Allgemein, Minimalismus
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Dauerhaft Ordnung Halten

Immer wieder lese ich in den sozialen Medien, dass selbst Menschen, die sich im Zuge des Minimalismus von vielen Dingen getrennt haben, noch immer Probleme haben, dauerhaft Ordnung zu halten.  Auch ich neige zur Unordnung, sodass ich mir verschiedene Mechanismen zu eigen gemacht habe, die mir helfen, das Chaos in Grenzen zu halten. Diese einfachen Angewohnheiten zum Ordnung halten möchte ich dir in diesem Beitrag gern etwas näher vorstellen.

Natürlich möchte ich dir zu Beginn raten, dass du dich ganz grundsätzlich einmal mit dem Thema Minimalismus befasst und dich im Rahmen dessen von viel Hab und Gut trennst, dass du eigentlich nur des Besitzes wegen besitzt. Damit meine ich, lass los von den Dingen, die du weder liebst noch brauchst. Bewusster Besitz (gekoppelt an bewussten Konsum) sind der Schlüssel zu einem befreiten Leben; nicht nur psychisch, auch praktisch!

Um es mit einfachen Worten zu sagen: Was nicht da ist, muss man nicht aufräumen oder putzen! Falls du Lust hast, dir da etwas Know How anzueignen, schlage ich vor, du schaust dir mal meine Beiträge zum Thema Minimalismus an. Du findest dort bei Bedarf auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir helfen kann, einen Anfang zu finden. Nun aber genug erzählt, hier kommen meine Top 3 Tipps, wenn es um das Thema aufräumen und Ordnung halten geht:

1. Nimm etwas mit, wenn du das Zimmer verlässt.

Eine einfache Regel mit großer Wirkung: Immer wenn du aus dem Raum gehst um z.B. etwas zu holen, die Tür aufzumachen, auf den Balkon zu gehen… oder was auch immer, nimm einfach etwas mit, was nicht in das Zimmer gehört, in dem du gerade bist und bringe es an seinen Ort zurück. Es kann sich hierbei um alles Mögliche handeln; vielleicht hast du deine Jacke aufs Sofa gepfeffert beim Reinkommen oder da steht noch der Teller von deinem Mitternachtssnack. Wenn man sich das einmal angewöhnt hat, räumt man ganz nebenbei auf, praktisch ohne es zu merken.

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2. Konzentriert, schnell aufräumen mit einer Playlist.

Wenn du, so wie ich, am effektivsten unter Zeitdruck arbeitest, dann kann ich dir das Nutzen einer Playlist empfehlen. Du kannst dir dazu eine eigene Playlist erstellen aus Musikdateien oder bei einem Anbieter wie Youtube oder Spotify auch gezielt nach deinen Lieblingssongs suchen. Es gibt sogar extra „Aufräum-Playlists“, wenn du danach suchst. Setz dir selbst einen zeitlichen Rahmen, z.B. 5 Songs fürs Schlafzimmer oder 15 Minuten Playlist für das Wohnzimmer. Es reicht auch schon, wenn du einfach mal eine 15 Minuten Playlist anmachst und einmal durch die komplette Wohnung wirbelst! Es ist unglaublich, was man in dieser Zeit alles schafft, wenn man wirklich NUR aufräumt, nicht nebenher noch kurz jemandem im Messenger antwortet oder noch fernsieht.

Tipp: Such dir beschwingte, motivierende Musik aus, die deine Motivation unterstützt! Jetzt ist nicht die richtige Zeit für Moll.

3. Vom Großen zum Kleinen

Beginne mit dem Aufräumen bei den großen Möbelstücken und arbeite dich zu den Kleinteilen vor. Beispiel Schlafzimmer: mach zu erst dein Bett! Runter mit allem, was nichts darauf zu suchen hat, dann Kissen richtig hinlegen und Bettdecke zusammenlegen. Allein diese Veränderung macht schon einen riesen Unterschied, weil das Bett den Raum optisch durch seine Fläche dominiert. Danach schau zum Beispiel nach Kleidung: liegt da welche auf dem Boden, stapelt sich etwas auf einem Stuhl oder Sessel? Schell mal wegsortieren und dann hat es sich damit. Wenn du eine Maschine Wäsche vollkriegst, gleich ab dafür! So verfährst du dann mit dem ganzen Raum, erst am Schluss schaust du nach den Sachen, die auf den Flächen wie deinem Nachttischchen rumstehen und bringst sie an den Ort zurück, an den sie gehören. So kannst du durch alle Räume wirbeln, in der Küche räumst du z.B. erst den Tisch leer, dann die Küchentheke… im Wohnzimmer zuerst das Sofa usw. Ganz am Schluss, wenn alles wieder an seinem Platz ist, schnapp dir einen Lappen, einen neutralen Reiniger und evtl. ein kleines Wassereimerchen, geh einmal durch die Räume und wisch über die Oberflächen. Ganz am Schluss sauge ich die Böden und das war es dann auch schon.

>> Was sind deine besten Tipps zum dauerhaften Ordnung halten?

Seid gut zu euch!

~ Alina

 

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