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Vegane Buddha-Bowl mit Dip

Heute will ich mit dir teilen, was es bei mir sehr häufig, wenn nicht sogar am häufigsten zu essen gibt. Ich probiere zwar auch liebend gern neue Rezepte aus, aber meistens ergibt sich was ich koche, erst während ich schon dabei bin und dann entsteht eine solche vegane (Buddha-) Bowl. Ich überlege mir natürlich schon, was so grob zusammen passt, aber die Art der Zubereitung variiert jedes Mal und dadurch auch die Kombination der unterschiedlichen Lebensmittel.

Als neumodischer Begriff für Gerichte dieser Art hat sich in den letzten Jahren der Begriff Buddha-Bowl herauskristallisiert. Im Endeffekt meint dies nur, dass man verschiedene Lebensmittel miteinander kombiniert, möglichst frisch und nicht weit verarbeitet. Ich dehne diesen Begriff etwas aus, immerhin habe ich auf diesem Teller auch Nudeln… Aber ich koche sehr alltagsorientiert und bei mir kommen Nudeln oft auf den Tisch.

Versteh diese Aufzählung von Kochschritten für die vegane Buddhabowl bitte nicht als Anleitung um genau dieses Rezept zu kochen. Sei vielmehr mutig, Neues zu probieren, intuitiv zu kochen. Tausch Gemüse durch andere aus, taste dich langsam ran an neue Arten der Zubereitung; es macht unheimlich viel Spaß, sich da auszuprobieren!

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Gedämpfter Romanesco

Romanesco sieht nicht nur extrem schön aus, sondern schmeckt auch wundervoll zart, ähnlich Blumenkohl. Ich habe einfach kleinere Röschen abgetrennt, einmal abgewaschen und dann dampfgegart. Dazu einfach in einem großen Topf Wasser zum kochen bringen, ein Sieb darüberhängen, Röschen hineingeben und mit etwas Salz bestreuen. Wenn du jetzt den Deckel aufsetzt, entsteht viel Dampf im Inneren, nach etwa 15 Minuten ist der Romanesco schon durch.

Frischer Spinat

Dem frischen Spinat habe ich einfach die harten Stiele abgezupft, ihn dann schnell gewaschen und in Streifen geschnitten. Als der Romanesco schon durch war, habe ich die frischen Blätter einfach mit oben in das Sieb gelegt und der Spinat ist in der Resthitze im Topf gegart. Bisschen Salz und nach belieben eine Prise Muskat drauf: fertig! Er gibt der Buddhabowl eine superschöne, kräftige grüne Farbe.

 

Schnelle Käsecreme – idealer Begleiter für das Gemüse in der Bowl!

Als Soße oder Dip habe ich eine schnelle Käsecreme gemacht. Dazu einfach gesalzenes Wasser zum kochen bringen und 2 Tassen Kartoffelstückchen mit einer halben Tasse Möhrenstückchen darin weich kochen. Achte darauf, dass etwa 2 cm Wasser über dem Gemüse steht, damit nicht alles verkocht. Wenn alles weichgekocht ist (etwa nach 15-20 Minuten) das Wasser nicht abgießen, darin ist die Stärke der Kartoffel enthalten und diese bindet die Soße ab. 100 ml Pflanzenmilch, 1/2 Tasse eingeweichte Cashews, 2 EL Hefeflocken, 1/4 TL Senf und nach Belieben Pfeffer hinzugeben und alles miteinander pürieren, bis eine cremige Masse ensteht. Ich habe meinen Dip noch mit etwas frischem Dill verfeinert.

 

Ofengemüse mit mediterranen Kräutern

Für das Ofengemüse habe ich eine frische Süßkartoffel und eine frische rote Beete geschält und in Scheiben geschnitten und in eine Auflaufform gelegt. Mit etwas Olivenöl beträufeln, Salz, Pfeffer und Oregano darüber geben und bei mittlerer Hitze für etwa eine halbe Stunde in den Ofen geben – einfach mal mit einer Gabel reinpieksen, wenn das Gemüse weich geworden ist, ist es fertig, ansonsten lass es nochmal 10 Minuten drin und probier erneut. Jeder Ofen ist etwas anders und die Garzeit kann stark variieren.

 

Spaghetti mit frischem, selbstgemachtem Pesto zum sattwerden!

Für die Spaghetti habe ich einfach Nudeln gekocht und dann mein frisches Spinat-Basilikum-Pesto untergerührt. Das war’s!

Als besonderes Highlight habe ich kurz vor dem Servieren noch eine kleine handvoll Röstzwiebeln über alles gegeben, aber das ist natürlich optional, ich esse einfach gerne sehr würzig.

 

Tipp: Du kannst für deine Buddha-Bowl auch super die Reste der Vortage verwenden! Mach doch einfach eine tolle Soße dazu, ggf. fügst du noch ein weiteres Gemüse hinzu, Nudeln oder sonstiges, frische Kräuter und so hast du im Nu ein tolles Essen.

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Die kleinen Gurkenblümchen sind rein dekorativ, es ist aber auch nett, zwischendurch etwas knackiges im Mund zu haben.

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Sei gut zu dir!

~Alina

9 Kommentare

  1. Lecker! Buddha Bowls esse ich auch oft. Sie sind einfach so unglaublich abwechslungsreich 🙂
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Ja – das stimmt! Und man kann super noch verwenden, was an den Vortagen übriggeblieben ist! Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebste Grüße, Alina

  2. Super als Inspiration – Buddha-Bowls kann man einfach so vielfältig und abwechslungsreich zusammenstellen. Meist braucht man auch nichts spezielles, einfach verarbeiten was man eh daheim hat und auch super für Reste.

    Liebe Grüße
    Stefan

    • Ganz genau! Da kann man super die Reste vom Vortag und restliches Gemüse noch mitverwenden 🙂
      Freut mich voll, dass es dir gefällt 🙂
      Liebste Grüße, Alina

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