Leitfaden

Vorbereitung

Sobald ich mich entschieden hatte, weniger Krempel und stattdessen nützliche oder geliebte Dinge zu besitzen, konnte ich es kaum abwarten, endlich mit dem „Entrümpeln“ loszulegen.

In diesem Beitrag möchte ich mit dir teilen, wie ich dabei vorgegangen bin, was für mich gut geklappt hat und hoffe, dass ich dich damit ein bisschen inspirieren kann. Für mich ist es essentiell, sich auf die bevorstehende Aktion richtig vorzubereiten, daher kommen hier meine besten Tipps und Tricks!

Grundsätzliche Tipps

  1. Lagerort auswählen
    • Such dir einen Platz aus, an dem die aussortieren Schätzchen gelagert werden, bis sie zu ihrer*ihrem nächsten Besitzer*in kommen oder in den Mülleimer wandern. Ich habe einen Platz nahe der Ausgangstür gewählt, damit ich beim Rausgehen daran denke, eventuell etwas mitzunehmen.
  2. Mülleimer mitnehmen
    • Zu Beginn der Aufräumphase habe ich mir einen leeren Mülleimer auf meine „Tour“ genommen, weil es da wirklich viel wegzuwerfen gab, etwa kaputte Socken oder Papier.
  3. Wassereimer und Lappen richten
    • Nach dem Entrümpeln / Aufräumen das jeweilige Gebiet ordentlich putzen, dann wird das Glücksgefühl nochmal verstärkt, weil man einen großen Unterschied zu vorher sieht. Wenn du beispielsweise eine Schublade aufräumst, hol alles aus ihr heraus, putze sie, räume die Sachen, die du behalten möchtest, ordentlich in die saubere Schublade zurück.

WANN soll ich anfangen?

Am Besten beginnst du an einem Tag, an dem du richtig viel Zeit hast und entspannt bist. Wenn du werktags arbeitest, eignet sich ein Samstag sehr gut, da dann noch Läden offen haben und du ggf. aussortierte Dinge direkt wegbringen kannst (z.B. Recyclinghof).
Wenn du jetzt grad richtig motiviert bist und Zeit hast, dann fang doch direkt an!

WIE soll ich anfangen?

Sorge dafür, dass du dich wohl fühlst und entspannt bist. Bei mir persönlich tut eine Dusche mit anschließender Jogginghose Wunder. Schön frühstücken, Musik an und dann kann es losgehen.

Bevor es an das eigentliche „Tiefenaufräumen“ geht, macht es Sinn, grundsätzlich aufgeräumt zu haben, so wie man es sonst auch machen würde. Ich gehe da wirklich mit dem Ansatz ran, dass mein Vorhaben nichts mit dem sonst üblichen Aufräumen zu tun hat, sondern eine viel grundlegendere Maßnahme ist, damit ich mich wohlfühle und danach weniger Arbeit damit habe.

Das Minimalisieren ist für dich allein und du tust dir damit etwas Gutes- auch, wenn es streckenweise etwas anstrengend werden wird, körperlich wie emotional.

Sorge also dafür, dass deine Räumlichkeiten eine gewisse Grundordnung haben, dass du entspannt bist und die oben aufgeführten Helferchen bereit stehen.

WOMIT soll ich anfangen?

Diese Frage kannst du am Besten selbst beantworten, vermutlich gibt es einen Ort in deinen vier Wänden, den du schon lange mal richtig aufräumen willst. Ich rate dir grundsätzlich, mit Dingen anzufangen, die für dich keinen emotionalen Wert haben und dich dann Zimmer für Zimmer vorzuarbeiten und nicht an mehreren Ecken gleichzeitig Unruhe in deine Räumlichkeiten zu bringen. Es ist wie so oft beim aufräumen: bevor es besser wird, wird es erstmal „schlimmer“, wenn alles aus den Schränken kommt und pötzlich sichtbar wird- da wäre es unklug, sich von einem gefühlt unschaffbar großen Berg bevorstehender Arbeit selbst zu demotivieren. Also: Eine Ecke suchen, diese „fertig machen“/ abarbeiten, alles sortieren und wegräumen und erst dann auf zum nächsten.

Besonders unemotional war für mich mein Kleiderschrank, insbesondere die Sockenschublade, die mir schon lange ein Dorn im Auge war- dort habe ich angefangen.

Bitte verstehe die Auflistung der Beiträge im Leitfaden nicht als zwingende Reihenfolge, sondern vielmehr als Vorschlag oder Empfehlung. Aus meinen eigenen Erfahrungen habe ich ein paar Hinweise und Tipps angefügt, die dir hoffentlich etwas Inspiration seien können.

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