Feng Shui: Karen Kingston, du hast mein Chaos ruiniert!

Karen Kingston, du hast mein Chaos ruiniert oder wie mich Feng Shui inspiriert hat, mein Leben aufzuräumen.

Feng Shui? Alles von vorne…!

Eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens habe ich mit 15 im Matheunterricht erhalten. Der Mathelehrer sah eine ganze Weile zu, wie ich hektisch mein Ringbuchchaos nach meinem Arbeitsblatt vom letzten Mal durchwühlte. Ich fand es nicht. Er zeigte auf die Loseblattsammlung und sagte: „Und ich glaube, genau so sieht es auch in deinem Kopf aus“. Damals kamen seine Worte nicht wirklich bei mir an, in meinem Kopf sah es nämlich tatsächlich genau so aus, und Platz war nur für Musik und irgendwelche Jungs, aber heute höre ich ihn das immer noch sagen, wenn sich in irgendeinem Bereich meines Lebens Unordnung manifestiert. Aber es sollte noch etwas dauern, bis ich zwischen der Unordnung in meinen Wohnräumen und den Baustellen in meinem Leben einen Zusammenhang sehen würde.

Eines Tages erzählte mir eine Kollegin, als wir nach dem Service hinten im Flugzeug herumsaßen und auf die Landung warteten, von einem Buch, das sie gerade gelesen hatte. „Dieses Buch hat mein Leben verändert“, schwärmte sie. „Nicht nur, was Aufräumen betrifft, sondern alle möglichen Lebensbereiche.“ Das Buch war „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston und ein paar Tage sprang mir genau das Buch auf dem Flohmarkt ins Auge. Ich kaufte es für 50 Cent. Den Rest des Nachmittags verschlang ich die 200 Seiten. Das Chaos von Teenagern sei normalerweise ihr inneres Durcheinander, das auf dieser Ebene sichtbar wird, las ich unter anderem darin. Ich war mit Ende Zwanzig noch Teenager und langsam an dem Punkt, wo es mir selber auf die Nerven ging. Wir seien durch energetische Fäden mit unseren Sachen verbunden und wenn unsere Sachen durcheinander geraten, verheddern sich diese Fäden und bringen Stress und Verwirrung in unser Leben, erklärt Karen Kingston. Ich wollte jetzt aber endlich Ordnung und Klarheit. Ich fing also Zimmer für Zimmer an, meine Wohnung und mein Leben aufzuräumen.

Was bedeutet Feng Shui denn jetzt eigentlich?

Übersetzt bedeutet Feng Shui Wind und Wasser, und es handelt sich um eine jahrtausendealte chinesische Wissenschaft, die in Ostasien sehr verbreitet ist und auch in westlichen Ländern immer mehr Freunde findet.

Es geht darum, Wohnräume so zu gestalten, dass das Chi, eine Art Fluss positiver Energien, gestärkt, und die hemmenden Energien eingeschränkt werden, und auf diese Weise Glück, Erfolg, Gesundheit und Wohlstand ins Leben einzuladen.

Wenn man einen klassischen Feng Shui Experten zu Rate zieht, kommt dieser mit einem komplizierten Kompass. Das passiert vor allem, wenn Häuser geplant, gebaut, gekauft und eingerichtet werden. In Singapur ist das selbstverständlich. Auch bei uns gibt es inzwischen diese Möglichkeit, und sollte ich jemals eine neue Wohnung in Betracht ziehen, werde ich einen Feng Shui Experten mitnehmen. Aber man kann auch mit etwas Grundwissen und einfachen Maßnahmen selbst viel ausrichten, auch in einer kleinen Mietwohnung, mit Hilfe eines Bagua.



Das Feng Shui Bagua

Das ist eine Art Energielandkarte, mit der der Grundriss der Wohnräume in Bereiche unterteilt wird, die für die jeweiligen Lebensbereiche stehen: Wohlstand, Ruhm, Beziehungen, Familie, Gesundheit, Kreativität/Kinder, Wissen, Karriere und Hilfreiche Freunde. Wenn es in einem Lebensbereich nicht läuft, sollte man sich die zugehörigen Bereich sowohl in der ganzen Wohnung, als auch in den Räumen ansehen, in denen man viel Zeit verbringt.

Für das klassische Feng Shui braucht man einen Kompass, um diese zu bestimmen. Es gibt aber auch eine westliche Variante, die ist sehr einfach anzuwenden. Hier spielt nur eine Rolle, wo sich die Eingangstür befindet. Da wird das Bagua angelegt:

Bagua Feng Shui.png

Also angenommen, ich bin schon lange Single und hätte gerne einen Partner. Wie sehen die Beziehungsbereiche in den wichtigsten Zimmern und in der ganzen Wohnung aus – also hinten rechts von der Tür aus betrachtet – und was steht dort? Welche vielleicht unerwünschte Symbolik könnten die Dinge haben? Ein kaputter Spiegel? Eine tote Pflanze? Bilder mit negativen Motiven? Ein Bett oder eine Sitzgelegenheit für nur eine Person? Was steht im Schlafzimmer? Staubiger Heimtrainer, auf dem sich Klamotten türmen, Schreibtisch mit Papierchaos? Kisten, von denen man gar nicht genau weiß, was drin ist? Was sagt das über meine Bereitschaft aus, mich auf eine Partnerschaft einzulassen? Auch Farben und Elemente spielen eine Rolle, wenn man den Energiefluss in dem jeweiligen Bereich verstärken will.

Eines der größten Feng Shui Probleme ist aber Gerümpel. Es blockiert die Energien, sorgt für Chaos und Stillstand im Leben. Ihr habt hier auf Alinas Blog sicher schon den Leitfaden zum Minimalisieren entdeckt und hochmotiviert ausgemistet und aufgeräumt oder seid zumindest wild dazu entschlossen. Ich kann mich nur anschließen: weg mit dem Krempel: verkaufen, verschenken, entsorgen! Ihr werdet ihn nicht vermissen. Ihr werdet euch freuen über den Platz und die neuen Sachen, die dafür in euer Leben treten.
Oh, und was steht eigentlich im Keller? Laut dem Buch symbolisiert er Vergangenheit und Unterbewusstsein. Den sollte man sich vielleicht auch mal vorknöpfen.

So setze ich Feng Shui um

Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, hatte ich nicht mal ein Schlafzimmer. Ich hatte das Bett ins Wohnzimmer gestellt, weil das kleine Zimmer an der Hauptstraße zu laut war. Nicht, dass es bei mir extrem unordentlich oder schmutzig war, aber ich war etwas wischiwaschi und handwerklich nicht sehr geschickt, und was kaputt ging, war dann halt kaputt. Das Wohnzimmer sah ganz gemütlich aus, aber das kleine Zimmer stand voller Zeugs, inklusive altem kaputtem Fernseher, und der Wäscheständer immer mittendrin, voller Klamotten, die ich auch nie wegräumte, sondern irgendwann anzog. Sah ja keiner. In dem Bereich, der laut Bagua nicht nur der Beziehungsbereich des Zimmers, sondern auch der der ganzen Wohnung war, standen meine Koffer! Autsch. Dass meine Beziehungen nirgendwo hinführten, wundert jetzt wahrscheinlich niemanden, und ich fing endlich an, mich mit dieser Baustelle auseinanderzusetzen.

Schritt für Schritt ließ ich Lärmschutzfenster einbauen, einen schönen Boden verlegen, strich die Wände in einem beruhigenden hellgrau, kaufte einen schönen Teppich und Verdunkelungsvorhänge und stellte mein Bett in den Beziehungsbereich, mit zwei Kissen, guter Bettwäsche, schöner Tagesdecke, zwei Nachtschränkchen und zwei Lampen. Und ich mistete natürlich richtig aus und brachte endlich den kaputten Fernseher und eine Menge anderes Gerümpel zum Recyclinghof. Ausserdem kaufte ich mir einen riesigen Kleiderschrank, in dem jetzt alles seinen Platz hat. Für ein Ordnungssystem im Schrank empfehle ich übrigens die japanische Aufräumexpertin Marie Kondo. Sie hat auch einen Youtube-Kanal.

Nach und nach wurde meine ganze Wohnung „fengshuit“. Allein schon, dass ich so viel Zeit, Energie und Geld investierte, um ein schönes Zuhause zu erschaffen, führte mir vor Augen, dass ich wirklich keine Lust mehr hatte, ein chaotischer Teenager zu sein und andere chaotische Teenager zu daten. Zaubert ein einladendes Zuhause jetzt plötzlich einen passenden Partner herbei? Naja, die Augen aufsperren muss man schon noch selber. Aber die Chancen, diesem zu begegnen, steigen um einiges, wenn man ausstrahlt, dass man Platz für ihn hat, dass ein eigenes Kissen in einem schönen Zuhause auf ihn wartet. Bei mir hat es funktioniert.

Und was ist mit dem vielgelobten kreativen Chaos? Kreative Leute können auch im Chaos kreativ sein, aber ich bin in einer aufgeräumten Umgebung und mit einer abgehakten To-Do-Liste noch wesentlich kreativer, vor allem kann ich strukturierter denken und bin dadurch produktiver.

Heutzutage bin ich regelmäßig am aufräumen, ausmisten und putzen. Was kaputt geht, wird sofort repariert oder erneuert. Es ist mittlerweile eine sehr überschaubare Aufgabe, sogar eine Art Meditation. Und Bewegung hat man auch gleich noch. Putzen bringt gute Energie, sagte ein Freund, der in Indonesien aufgewachsen ist, neulich ganz selbstverständlich zu mir. Dort weiß das jeder.

Space Clearing befreit- auch, wenn ich mich dabei erst komisch fühle

Tatsächlich mache ich manchmal sogar ein Space Clearing nach der Anleitung in dem Buch von Karen Kingston, wenn ich mich in meinen Wohnräumen über irgendetwas aufgeregt habe, um die schlechte Energie zu vertreiben. Ich komme mir durchaus etwas komisch vor, überall zu klatschen, Glöckchen zu läuten, Blumen aufzustellen, Wasser zu sprenkeln und Schutzschilder aufzuziehen usw. aber wenn ich das nächste Mal in meine Wohnung komme, kann man hier plötzlich so tief durchatmen. Und alles wirkt irgendwie neu. Einigen ist das jetzt vielleicht jetzt zu abgehoben, aber mir gefällt das.

In meiner Wohnung und meinem Leben fühle ich mich jetzt sehr wohl. Ich weiß genau, was ich alles habe und wo die Sachen sind, und vor allem habe ich nur noch Sachen, die ich wirklich haben will. Was nicht mehr zu mir passt, kommt weg. Und genau so fühlt sich jetzt auch mein Kopf an: Aufgeräumt und mit Platz für Neues. Ein sehr gutes Gefühl.

Ich habe mich zwar viel mit dem Thema beschäftigt, bin aber keine ausgebildete Feng Shui Expertin. Wer sich dafür interessiert und tiefer in die Materie eintaucht, dem wird sich ein Riesenpanorama öffnen. Es gibt natürlich unzählige Bücher über das Thema, die teilweise sehr unterschiedliche Strömungen vertreten, aber ich persönlich empfehle Karen Kingstons Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ als guten Einstieg.


Nina- ich bin begeistert von diesem wunderbaren Artikel und dem Einblick, den du mir und meinen Leser*innen in Feng Shui gewährt hast. Von Feng Shui wusste ich bislang wirklich absolut nichts!

Wenn ihr, liebe Leser*innen, genauso wild auf Ninas Blog fly me to the vegan buffet seid, wie ich, dann schaut da unbedingt vorbei und lasst euch von ihrer veganen Kochkunst und ihren Reisetipps verzaubern! Kennengelernt habe ich Ninas Arbeit übrigens auf ihrem Instagramprofil, auf dem sie regelmäßig ihre neusten Kreationen präsentiert. Wenn ihr eher auf Facebook unterwegs seid; kein Problem- auch dort ist Nina mit ihrem Blog vetreten!

Nina hat bereits am Projekt: „Mein Veg- darum lebe ich vegan!“ teilgenommen, dort erzählt sie, warum und seit wann sie vegan lebt und was ihre allerbesten Tipps für vegane Neulinge sind!

Noch einmal vielen Dank, liebe Nina!

Seid gut zu euch!

~ Alina



Kichererbsentofu mit Panade

Lust auf etwas Neues? Dieser panierte Kichererbsentofu wird dir den Kopf verdrehen, sei es kalt als Beilage zum Salat, als Fingerfood oder auch warm zum Hauptgericht- er ist mit wenigen Zutaten  leicht herstellbar und herrlich würzig und knusprig. Aber seht selbst…

 

Schritt 1: Kichererbsentofu herstellen

Zutaten

  • 2 x 150 ml Wasser
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL (Kräuter-)Salz

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl, Kurkuma und Salz mit 150 ml Wasser mischen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Restliche 150 ml Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme zum köcheln bringen und Kichererbsenmasse einrühren.
  3. Unter ständigem Rühren weiter erhitzen, bis die Masse stark eingedickt ist, dies sollte nach spätestens 5 Minuten der Fall sein.
  4. Masse in eine Silikonform oder eine mit Öl gefettete Auflauffom geben und für min. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Kichererbsentofu aus der Form nehmen und in gewünschte Form schneiden.

 

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Der panierte Kichererbsentofu als Topping auf einem gemischten Salat.



Schritt 2:  Kichererbsentofu panieren

Zutaten

  • Kichererbsentofu
  • 2 – 4 EL Weizenmehl
  • Wasser
  • Prise Salz
  • Paniermehl oder andere Panade
  • pflanzliches Bratöl zB. Sonneblumen-/Rapsöl

Zubereitung

  1. Mehl mit Wasser mischen, bis eine dickliche Flüssigkeit entstanden ist und eine Prise Salz hinzugeben.
  2. Etwas Paniermehl auf ein flaches Tellerchen geben.
  3. Kichererbsentofu erst in die Mehl-Wasser-Mischung tauchen und dann in dem Paniermehl wenden, so, dass alle Seite von der Panade benetzt sind.
  4. Öl in die Pfanne geben, bis der Boden der Pfanne komplett bedeckt ist, die Pfanne dann erhitzen.
  5. Kichererbsentofu von allen Seiten anbraten, bis er eine goldbraune Kruste hat.
  6. Genießen! Der Kichererbsentofu schmeckt toll kalt auf Salaten oder warm als Beilage… oder du snackst ihn eben gleich so mit den Fingern!
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Von außen kross, von innen fluffig – so ist dein panierter Kichererbsentofu perfekt!

Schon ausprobiert? Wir waren alle begeistert von diesen kleinen Würfelchen!

Tipp: Natürlich kannst du den Kichererbsentofu im ersten Schritt auch in eine andere Form schneiden und dir so beispielsweise Sticks braten! Für Fingerfood wäre diese Form ideal – am besten noch mit einem leckeren Dip!

Sei gut zu dir!

~Alina

 

Vegane Gemüsebolognese mit Linsen – schnell, lecker, preiswert

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Ich freue mich sehr, euch im heutigen Beitrag ein superleckeres und einfaches Rezept für eine vegane Gemüsebolognese mit Linsen präsentieren zu dürfen! Dieses ergiebige, gesunde und preiswerte Gericht wird uns von Robert zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit meinen Blog verfolgt und gerne ein eigenes Lieblingsrezept mit uns teilen wollte. Tausend Dank für dein Engagement und deine tolle Idee, lieber Robert!

Robert ist ein reiseliebender Hobbykoch, der sich zunehmend für eine pflanzenbasierte Ernährung begeistert und begonnen hat, seine Kochkünste und Reiseerlebnisse auf seinem Instagram-Profil mit der Welt zu teilen.

Also ich würde sagen: Ran an den Kochtopf!



Rezept reicht für 3 Personen (oder zwei gaaaaanz hungrige!)
Zubereitungszeit: 40-50 Minuten
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Da kommt Farbe auf den Teller!

Zutaten für die vegane Gemüsebolognese

  • 200g rote Linsen
  • 1/2 Sellerieknolle oder 1/2 Bund Staudensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 4-5 Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Nudeln oder Reis deiner Wahl
  • 1 EL pflanzliches Bratöl z.B. Olivenöl
  • Gewürze ganz nach eurem Geschmack (z.B. Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin)

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Tipps und Tricks

  • Die Linsen vorher in einem Sieb 2 Minuten lang mit Wasser abspülen
  • Ein Schuss Kokosmilch oder Soja Cuisine machen euer Gericht besonders cremig
  • Einen Teil des Wassers durch Rotwein ersetzen verleiht eurem Gericht die perfekte Würze
  • Hefeflocken / veganer Parmesan sind das perfekte Topping für Nudelgerichte
  • Ich empfehle euch einen Topf oder eine sehr große Pfanne zu verwenden

Zubereitung der veganen Gemüsebolognese

  1. Zwiebeln, Möhren und den Sellerie in kleine Würfel schneiden und mit 1 EL Öl für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze garen.
  2. Eine kleingehackte Knoblauchzehe und Tomatenmark dazugeben und kurz mit anbraten. Wer es gerne scharf mag, kann noch eine Chili Schote hinzugeben.
  3. Paprika, Zucchini und Champignons ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Pfanne geben, zusammen mit dem bisherigen Gemüse nochmal ca. 5 Minuten braten.
  4. Als nächstes die gehackten Tomaten hinzuzugeben und kurz aufkochen.
  5. Anschließend die roten Linsen dazugeben. Diese müssen für ca. 15-20 Minuten bei geschlossenem Deckel auf niedriger Hitze leicht köcheln. Die Gewürzmischung eurer Wahl darf natürlich auch nicht fehlen, ich empfehle dir eine Mischung aus italienischen Kräutern wie zum Beispiel Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin. Würzt am besten ganz nach eurem Geschmack.
  6. Die Linsen nehmen beim Kochen Flüssigkeit auf und ihr solltet nach und nach etwas Wasser hinzugeben.
  7. Als Beilage empfehle ich euch Spaghetti, aber man kann natürlich auch andere Nudeln oder Reis verwenden.
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Gebt kurz vor dem Servieren noch ein  paar frische Kräuter über eure vegane Gemüsebolognese!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich einen guten Appetit beim Verkosten!

Euer Robert




Wow! Vielen Dank, lieber Robert, für dieses super leckere und gesunde vegane Gericht! Um Robert weiter zu folgen, schau doch mal auf seinem Instagram-Profil vorbei.

Liebe*r Leser*in, wenn auch du furchtbar gerne vegan kochst und Lust hast, uns alle an deinen Kreationen teilhaben zu lassen, dann komm doch gern in unsere Facebook-Gruppe Rundum Vegan! Hier kannst du in harmonischer Runde alle deine Fragen rund um eine vegane Lebensweise stellen und dich mit anderen Veganer*innen vernetzen.

Du willst dein Rezept gern hier veröffentlichen? Schreib mir in diesem Fall einfach eine eMail und wir besprechen das gemeinsam!

Lass es dir gutgehen!

~ Alina

Fruchtiger Salat mit Spargel und Erdbeeren – Willkommen, Frühling!

Je höher draußen das Thermometer klettert, desto weniger habe ich Lust auf etwas „schweres“ im Magen. Dieser Salat mit Spargel und Erdbeeren schmeckt frisch, leicht und für mich einfach nach Sommer! Er eignet sich perfekt als Hauptgang, Snack und Beilage, auch ideal als Mitbringsel zur nächsten Grillparty! So kann der Sommer kommen!

Du brauchst nicht viele Zutaten und die Zubereitung ist auch für Kochlaien problemlos umsetzbar.

Lass es dir gut schmecken!

Zutaten für den sommerlichen Salat mit Spargel und Erdbeeren:

  • 1/2 Bund grüner Spargel (Ich habe 7 Stangen verwendet, aber du kannst hier soviel nehmen, wie du magst!)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • eine Zwiebel
  • eine Schale Erbeeren
  • 1/2 Packung Feldsalat (ca. 75 g)
  • 2 EL verschiedene Kerne / Nüsse z.B. Pinienkerne, Kürbiskerne… (Ich habe Sesam und Sonnenblumenkernen verwendet.)
  • 7 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • Schuss Fruchtsaft z.B. Apfelsaft oder Orangensaft (Ich habe einen Apfel-Quittensaft verwendet.)
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 2 TL Ahornsirup oder andere vegane Süße

Zubereitung des Salats:

  1. Grünen Spargel unten abbrechen, um die leicht verholzten Enden zu entfernen. Der grüne Spargel braucht nicht geschält zu werden. (Tipp: Aus den Spargelenden kann man eine super Suppe kochen, man muss sie nicht wegwerfen!)
  2. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Salz, Zucker, 1 EL Olivenöl und Spargel hinzugeben und auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten kochen, bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. Spargel abtropfen und erkalten lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.20180502_170133
  3. Eine Zwiebel fein hacken und mit dem verlesenen Feldsalat in die Salatschüssel geben.
  4. Erdbeeren von grünem Blatt befreien und in Scheiben schneiden.
  5. Erdbeeren und Spargel mit in den Salat geben.
  6. Für das Dressing die restlichen 6 EL Öl mit dem Balsamico-Essig, Ahornsirup, einem Schuss Saft, Pfeffer und Salz mischen. Dressing abschmecken, über dem Salat verteilen und alles vermengen.
  7. Nüsse / Kerne ggf. hacken und in einer Pfanne (ohne ÖL!) erwärmen, dann über dem Salat verteilen. Wer es richtig knusprig mag, kann die Kerne auch in etwas veganer Süße karamellisieren!
  8. Genießen! Dein Salat mit Spargel und Erdbeeren ist jetzt bereit um zu einem leckeren veganen Snack vom Grill oder sonstlichen Köstlichkeiten serviert zu werden. Lass ihn dir gut munden!

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Bei uns gab es den Salat mit einer leckeren veganen Pizza zum Abendessen.

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Veganer Kartoffelgratin mit Spinat

Aufläufe sind klasse, weil sie richtig satt machen, super vorzubereiten sind und einfach lecker schmecken – auch Kindern. Das tolle ist, dass man diesen Kartoffelgratin problemlos wieder aufwärmen kann, ich finde sogar, er wird dadurch immer noch besser. Natürlich kannst du ihn auch ganz einfach abwandeln und variieren, beispielsweise mit anderen Gewüzen oder Gemüse.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lass es dir schmecken!

Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Kartoffelgratin:

  • 5 große Kartoffeln (Es gehen auch kleine Kartoffeln! Bei mir ergab die Menge etwa 750 g Kartoffelscheiben)
  • 2 Möhren (optional)
  • eine Handvoll TK-Spinat oder zwei Hände voll frischen Spinat
  • ein größeres Stück Butter z.B. Alsan
  • eine Zwiebel, ggf. einige Frühlingszwiebeln
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • 1 EL pflanzliche Süße z.B. Agavendicksaft
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Pflanzensahne z.B. Alpro Soya Cuisine
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Paprikapulver, edelsüß
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • veganer Streukäse oder selbstgemachter veganer Hefeschmelz

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Zubereitung des Kartoffelgratins:

  1. Kartoffeln und ggf. Möhren schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Sie müssen nicht hauchdünn sein, aber desto dünner, desto schneller sind sie gar. Beides vermengen und in eine Auflaufform geben.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  3. In einem Topf die Butter schmelzen und erhitzen. Zwiebel- und Knobistückchen gemeinsam mit der pflanzlichen Süße hinzugeben und glasig anbraten / karamellisieren.
  4. In einem Gefäß Milch, Sahne und Wasser vermengen.
  5. Mehl in den Topf geben, kurz mitanbraten, dann mit dem Wasser-Milch-Sahne Gemisch ablöschen.
  6. Spinat sowie restliche Gewürze mit in den Topf geben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.
  7. Mischung aus dem Topf in die Auflaufform geben und etwas unter die Kartoffeln und Möhren heben. Ich benutze dazu einfach eine Gabel und bewege das Gemüse etwas hin und her um mir das Schichten zu sparen.
  8. Auflauf mit veganem Käse bestreuen oder mit selbstgemachtem Hefeschmelz  bestreichen und bei 180°C für 30 – 45 Minuten in den Ofen schieben, das richtet sich nach der Dicke deiner Kartoffelscheiben. Ich würde nach 30 Minuten mal mit einer Gabel reinpieksen und gucken, ob die Kartoffeln weich und damit durch sind.
  9. Schmecken lassen! Dein Kartoffelgratin ist jetzt servierbereit!

Tipp:

Wie alle mir bekannten Aufläufe, schmeckt auch dieser aufgewärmt einfach hammermäßig! Du kannst ihn also ganz entspannt am Vortag oder morgens zubereiten.

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Bei mir gab es zu dem Auflauf noch ein Stück Spargel-Gemüsekuchen und Soße vom Vortag.

Lass es dir gut gehen!

~ Alina

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Schneller Hefeschmelz – einfacher veganer Käse zum überbacken

Veganer Käse aus dem Supermarkt ist ziemlich teuer und bei genauerer Betrachtung oftmals gar nicht nötig, da man ihn – zumindest zum Überbacken- auch ganz einfach selber herstellen kann. Diese Version vom veganen Hefeschmelz ist total günstig und absolut schnell gemacht. Ratz Fatz kannst du dir aus wenigen Zutaten innerhalb einiger Minuten einen veganen Käse zaubern, der wunderbar schmilzt und deinen Gerichten ein pefektes Finish verleiht.

Es gibt auch andere Versionen von veganem Hefeschmelz, zum Beispiel mit Mandelmus, Kartoffeln und Karotten oder auf Cashewbasis. Aber keine dieser Versionen ist so schnell gemacht und noch dazu so billig. Solltest du trotzdem mal Lust auf eine andere Käsevariation haben, dann probier doch mal mein Rezept für vegane Mac’n’Cheese

Na dann wollen wir mal!

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Zutaten für den Hefeschmelz:

  • 7 EL neutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 3 gehäufte EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Muskatnuss, gerieben
  • Prise Paprikapulver edelsüß

Zubereitung des Hefeschmelzes:

  1. 4 EL Öl in einem Topf erhitzen.
  2. Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Es können sich hierbei kleine Klümpchen bilden.
  3. Pflanzenmilch hinzugeben und kräftig mit dem Schneebesen einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Hefeflocken, Senf, Salz, Muskatnuss und Paprikapulver hinzufügen und kräftig einrühren. 

  5. Restliches Öl in die Masse geben. Bei Bedarf kannst du ruhig auch etwas mehr Öl nehmen. Es sollte eine Masse entstehen, die nach Schmelzkäsecreme aussieht.
  6. Mit Salz abschmecken und über einen Auflauf oder ein anderes Gericht geben, das du überbacken möchtest. Ab in den Ofen damit!
  7. Das war’s! Dein Hefeschmelz ist fertig und ready for rumble!

Tipp:

Der Trick ist es, schnell zu arbeiten! Leg dir alle Zutaten bereit bevor du anfängst. Da der Hefeschmelz immer anzubrennen droht, ziehe ich den Topf zwischendurch einfach kurz von der Platte und rühre dort weiter.

Wie überbackst du vegane Gerichte? Hast du Hefeschmelz schonmal selber gemacht?

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Gemüsekuchen mit Spargel- eine frühlingshafte vegane Grillbeilage

Frühlingszeit ist Grillzeit! Natürlich kommt bei mir kein Fleisch oder Fisch auf den Grill, denn es gibt reichlich vegane Alternativen wie Gemüse, Bratlinge oder Fleischersatzprodukte aus Tofu, Seitan, Tempeh…. und vielem mehr. Dieser Gemüsekuchen auf Polentabasis ist ein ideales Mitbringsel zur nächsten Grillparty – er ist leicht bekömmlich, glutenfrei, kalorienarm und dabei schnell und einfach zubereitet. Und klar, etwas für’s Auge ist sie auch noch!

Für dieses Rezept hat mich die liebe virgi_anna84 auf Instagram inspiriert, die immer wieder sehr leckere pflanzliche Rezepte mit wunderschönen Bildern postet.

Feiert den Frühling und die Spargelzeit!

Zutaten für den Gemüsekuchen:

  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Pflanzenmilch (ich habe Sojamilch verwendet)
  • 200 g Polenta (Maisgries)
  • 2 TL pflanzliches Bindemittel z.B. Guarkenmehl oder Johannesbrotkernmehl
  • 1 TL Kala Namak (indisches Schwefelsalz, verleiht jedem Essen einen leichten Ei-Geschmack)
  • 1/2 TL Knoblauchpulver oder 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • ggf. frische Kräuter nach Wahl z.B. frisch gehackte Petersilie
  • Prise Paprikapulver edelsüß
  • Prise Muskatnuss (gerieben)
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • 10 Stangen grüner Spargel (ca. 250 g)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 150 Spinat TK oder eine gute handvoll frischer Spinat (gehackt)
  • kleine Zwiebel / 2-3 Frühlingszwiebeln
  • ca. 2 EL Olivenöl

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Zubereitung des Gemüsekuchens:

  1. Ofen auf 200°C Ober – und Unterhitze vorheizen.
  2. Wasser, Pflanzenmilch, Polenta und Verdickungsmittel gut miteinander vermischen und 15 min quellen lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Spargel vorbereiten: Bei allen Spargelstangen die Schnittstelle entfernen und ggf. den unteren Teil etwas schälen, falls dieser leicht verholzt ist. Der restliche grüne Spargel braucht nicht geschält zu werden!
  4. 5 der Spargelstangen der Länge nach halbieren und zur Seite legen, die anderen 5 Spargelstangen in kleine Stücke schneiden.
  5. Solltest du TK-Spinat verwenden, so erhitze diesen in einem kleinen Topf oder lasse ihn anderweitig auftauen. Frischen Spinat einfach kurz hacken.
  6. Die (Frühlings-)Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
  7. Wenn die Polentamasse eine Viertelstunde geruht hat, mit Kala Namak, Paprika, Muskatnuss, Knoblauch, ggf. frischen Kräutern, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  8. Spargelstücke, Erbsen und Spinat zur Masse geben und gut vermengen.
  9. Polentamasse in eine geeignete Form füllen. Ich habe eine Quicheform aus Silikon verwendet, daher brauchte ich meine Form nicht zu fetten. Solltest du eine Kuchen- oder Auflaufform verwenden, fette die Form mit etwas pflanzlicher Margarine oder Kokosöl.
  10. Längs halbierte Spargelstangen auf der Quiche verteilen.
  11. Schiebe die Form für 30 min bei 200°C in den Ofen.
  12. Wenn du den Kuchen aus dem Ofen geholt hast, gib etwas Olivenöl darüber. Je nach Geschmack kannst du nun weitere frische Kräuter darauf streuen und noch etwas salzen und pfeffern.
  13. Reinhauen und genießen!

Tipp: Du kannst den Gemüsekuchen je nach Geschmack abwandeln und beispielsweise anderes Gemüse wie Cocktailtomaten oder geriebene Möhren hinzufügen oder ein anderes Gemüse durch sie ersetzen. Der Kuchen schmeckt sowohl warm als auch kalt!

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Bei uns gab es den Gemüsekuchen zu Grillgut mit einer Bratensoße, Kroketten und frischem Tomatensalat.

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Saftiger veganer Schokokuchen mit Mousse und Krokant

Der Klassiker Scholadenkuchen gelingt problemlos auch vegan! Diese Variante ist richtig saftig und schön cremig durch die Mittelschicht aus Mousse au Chocolat. Garniert habe ich meinen saftigen veganen Schokokuchen mit Krokant, er sorgt für einen netten Knuspereffekt und gibt dem Kuchen einen gewissen „Daim“- Beigeschmack, wie ich finde… Aber genug geschwärmt, jetzt zeige ich dir, wie auch du diesen Kuchen schnell und einfach selbst backen kannst!

>> Ich habe den Kuchen in einer 20 cm Springform gebacken! <<

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Zutaten für den Schokoladenkuchen:

Boden:
  • 200 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 30 g Backkakao
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 120 ml neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenkernöl
  • 240 ml Wasser (heiß)
  • 1 TL Instantkaffee
  • 1 EL (Apfel-)essig
  • ggf. Vanillearoma
Creme / Mousse au Chocolat:
  • Aquafaba (Flüssigkeit einer abgetropften Dose Kichererbsen)
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 100 g vegane Schokolade (bei mir vegane Zartbitter)
Schokoladenglasur:
  • 100 g vegane Schokolade (bei mir 60 % Zartbitter)
  • 1 TL Kokosöl
  • Krokant

Zubereitung des Bodens:

  1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Alle trockenen Zutaten in einer größeren Schüssel gut miteinander vermengen.
  3. In einem weiteren Gefäß den löslichen Kaffee in dem Wasser auflösen, dann die restlichen flüssigen Zutaten hinzufügen und alles miteinander vermischen.
  4. Flüssige Zutaten zu den festen hinzugeben und gut vermischen.
  5. Springform fetten oder mit Backpapier auslegen und die Hälfte des Teigs hineingeben. Im vorgeheizten Backofen habe ich jede Teighälfte / jeden Boden jeweils 12 Minuten gebacken. Der Boden ist danach noch etwas weich, dadurch wird der Kuchen später richtig saftig.
  6. Die Böden jeweils etwas abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und Beiseite stellen.

 

Zubereitung der Mousse au Chocolat:

  1. Sahnesteif in das Aquafaba geben und zusammen aufschlagen (am besten mit einem elektrischen Rührgerät – es geht auch per Hand, ist aber schon anstrengend und wird nicht so schön luftig).
  2. Schokolade im Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen und dann zur aufgeschlagenen Aquafaba-Mischung geben und unterühren.

Für die Glasur einfach die Schokolade im Wasserbad schmelzen und Kokosöl unterrühren.

Fertigstellung des Kuchens:

Mousse au Chocolat auf dem ersten Totenboden verteilen, dann zweiten Tortenboden auflegen. Glasur darübergeben und mit Krokant bestreuen. Kuchen über Nacht in den Kühlschrank stellen, in dieser Zeit wird die Schicht aus Mousse au Chocolat fest.

Lass dir deinen veganen Schokokuchen schmecken!

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Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Keller / Garage / Auto aufräumen: einfach entspannt und ordentlich!

Viele Menschen- so auch mich- nervt die ständige Unordnung im vollgestopften Auto, im Keller und in der Garage. Ich habe hier meine Tipps zusammengetragen, mit denen ich einmal richtig Ordnung in meine Sachen gebracht habe. Lieber einmal richtig aufräumen und danach erstmal Ruhe haben! Auf geht’s!

Keller / Garage aufräumen

„Was im Keller steht, brauchst du eh nichtmehr,“ ist halbwahr.

Viele der Dinge dürfen getrost gehen, andere widerrum haben den Platz im Keller zu Recht, da man sie nicht oft, aber doch immer wieder braucht. Bei mir war es z.B. ein Raclette-Grill. Ich liebe Raclette und esse es jedes Jahr zu Weihnachten. Ansonsten benutze ich das Gerät so gut wie nie, trotzdem habe ich es noch. Ich glaube, das größere Problem ist, dass man die meisten Dinge im Keller aus dem Bewusstsein verdrängt und im Zweifelsfall neu kauft, da man nicht den ganzen Keller auf Verdacht durchwühlen will. Selbiges gilt natürlich auch für die Garage und jeglichen anderen Lagerraum.

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Auto aufräumen

Das Auto würde ich einmal komplett ausräumen, auch die Mittelkonsole, das Handschuhfach und die Fußräume. Dann alles saugen und putzen, anschließend räumst du nur die Dinge zurück, die du im Auto gebrauchen kannst. Ich bin auf ein USB-fähiges Autoradio umgestiegen, um den Friedhof der losen CDs im Handschuhfach und den Türen loszuwerden.

Da doch immer wieder Müll im Auto anfällt, habe ich in der Fahrertür eine Rolle kleiner Mülltüten und eine Rolle Zewa, die ich bei Bedarf nehmen kann.

Tipp: Im Kofferraum kannst du einen Einkaufs- / Wäschekorb oder Jutebeutel lagern, die du dann zum Einkaufen verwenden kannst. So umgehst du es, eine Plastiktüte kaufen zu müssen.

Sei gut zu dir!

~Alina

 

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