Kichererbsentofu mit Panade

Lust auf etwas Neues? Dieser panierte Kichererbsentofu wird dir den Kopf verdrehen, sei es kalt als Beilage zum Salat, als Fingerfood oder auch warm zum Hauptgericht- er ist mit wenigen Zutaten  leicht herstellbar und herrlich würzig und knusprig. Aber seht selbst…

 

Schritt 1: Kichererbsentofu herstellen

Zutaten

  • 2 x 150 ml Wasser
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL (Kräuter-)Salz

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl, Kurkuma und Salz mit 150 ml Wasser mischen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Restliche 150 ml Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme zum köcheln bringen und Kichererbsenmasse einrühren.
  3. Unter ständigem Rühren weiter erhitzen, bis die Masse stark eingedickt ist, dies sollte nach spätestens 5 Minuten der Fall sein.
  4. Masse in eine Silikonform oder eine mit Öl gefettete Auflauffom geben und für min. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Kichererbsentofu aus der Form nehmen und in gewünschte Form schneiden.

 

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Der panierte Kichererbsentofu als Topping auf einem gemischten Salat.



Schritt 2:  Kichererbsentofu panieren

Zutaten

  • Kichererbsentofu
  • 2 – 4 EL Weizenmehl
  • Wasser
  • Prise Salz
  • Paniermehl oder andere Panade
  • pflanzliches Bratöl zB. Sonneblumen-/Rapsöl

Zubereitung

  1. Mehl mit Wasser mischen, bis eine dickliche Flüssigkeit entstanden ist und eine Prise Salz hinzugeben.
  2. Etwas Paniermehl auf ein flaches Tellerchen geben.
  3. Kichererbsentofu erst in die Mehl-Wasser-Mischung tauchen und dann in dem Paniermehl wenden, so, dass alle Seite von der Panade benetzt sind.
  4. Öl in die Pfanne geben, bis der Boden der Pfanne komplett bedeckt ist, die Pfanne dann erhitzen.
  5. Kichererbsentofu von allen Seiten anbraten, bis er eine goldbraune Kruste hat.
  6. Genießen! Der Kichererbsentofu schmeckt toll kalt auf Salaten oder warm als Beilage… oder du snackst ihn eben gleich so mit den Fingern!
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Von außen kross, von innen fluffig – so ist dein panierter Kichererbsentofu perfekt!

Schon ausprobiert? Wir waren alle begeistert von diesen kleinen Würfelchen!

Tipp: Natürlich kannst du den Kichererbsentofu im ersten Schritt auch in eine andere Form schneiden und dir so beispielsweise Sticks braten! Für Fingerfood wäre diese Form ideal – am besten noch mit einem leckeren Dip!

Sei gut zu dir!

~Alina

 

Regenbogenhummus – vier leckere, bunte Variationen

Hummus zu lieben ist einfach! Er macht sich super als Dip, als Brotaufstrich, aber auch an Nudeln und Co. und kommt in zahllosen Variationen daher. Vielleicht hast du schon mein etwas aufwändigeres Rezept für Süßkartoffelhummus versucht und dich verliebt? Hier habe ich ein ganz einfaches Rezept für Regenbogenhummus, dass du mit verschiedenen zusätzlichen, rein natürlichen Zutaten färben und geschmacklich verändern kannst.

Zutaten für die Grundmasse:

  • eine Dose Kichererbsen, abgetropft
  • eine Zehe Knoblauch
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 2 TL Tahini (Sesammus)
  • 1/2 TL Salz

Je nach Art / Farbe des Hummus fügst du dann zu dieser Grundmasse weitere Zutaten hinzu, es ist also wirklich sowas von easy peasy!

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Roter Hummus

Für den roten Hummus habe ich einfach 5 Bällchen eingelegter roter Beete aus dem Glas hinzugefügt. Du kannst selbstverständlich auch rote Beete in Scheiben verwenden oder frische rote Beete weich kochen und dann ein paar Stücke dazu geben.

 


Grüner Hummus

Für den grünen Hummus habe ich eine gute Handvoll frischen Spinat und etwas zusätzliches Salz hinzugefügt.

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Orangener Hummus

Für den orangenen Hummus habe ich eine große Spitzpaprika in scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl beträufelt, diese bei 200 Grad für 20 min in den Ofen gegeben, bis die Paprika schon dunkle Stellen bekommt und dann die Schale abgezogen.

 

Zusätzlich zur Papkrika habe ich noch 4 eingelegte, getrocknete Tomaten zur Hummus-Grundmasse hinzugefügt. Natürlich kannst du auch einfach eine Sorte mit Paprika und eine mit Tomaten machen – das schmeckt genauso wundervoll!

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Gelber Hummus

Für den gelben Hummus habe ich zur Grundmasse einen TL Kurkuma und eine Prise Kreuzkümmel gegeben.

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Püriere jeweils die Grundmasse mit den Zutaten für die jeweiligen Farbe. Je nach Geschmack kannst du jetzt natürlich noch nachwürzen und verfeinern!



Bei uns ist der Regenbogenhummus echt total gut angekommen und ist auch ein richtiger Hingucker für Gäste oder als Mitbringsel zur nächsten Grillparty!

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Bei uns gab es den Hummus dieses mal mit frisch aufgebackenem Fladenbrot, veganem Dönerfleisch und Gemüsebratlingen, eingelegte, Peperoni und Ofentofu.

Das Rezept ergibt jeweils die doppelte Menge, als in ein kleines Gefäß wie meins auf den Bildern zu sehen ist. Du kannst den Hummus locker einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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Garniert habe ich meine kleinen Regenbogen-Töpchen mit Frühlinszwiebeln, Nüssen und Kernen – das ist aber völlig optional und dient primär der Optik.

Lass es dir schmecken und sei gut zu dir!

~Alina

Wirsing – eine tolle vegane Beilage!

Wirsing ist Vielen seit der Kindheit verhasst: braun, wabbelig und fad. Hier ist deine Möglichkeit, den auch im Winter regional verfügbaren Kohl noch einmal ganz neu kennenzulernen, diesmal aber knackig und grün mit feiner Sahnenote. Zugegeben, er ist so etwas aufwändiger, schmeckt aber auch um Längen besser. Und wer gerne und viel Kohl isst, weiß: aufgewärmt wird er nur noch besser!

In diesem Sinne: ran an den Salat!

Rezept für 6 Personen

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Zutaten für das Wirsing:

  • 1 x Zwiebel, mittelgroß, geschält
  • 2 x 1 EL / 20 g vegane Butter z.B. Alsan
  • 1 x Wirsingkopf
  • 250 ml vegane Sahne (Ich habe Soya Cuisine von Alpro verwendet)
  • 100 ml Pflanzenmilch (ich habe Mandelmilch verwendet)
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zucker + 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz + 1 TL Salz
  • etwas Muskatnuss, gerieben

Zubereitung des Wirsings:

  1. Wirsing vorbereiten: Den Strunk des Wirsings entfernen. Der Wirsing besteht außen aus dunkel- bis hellgrünen Blättern und innen aus sehr eng aneinander liegenden und ineinander verschlungenen gelben bis weißen Blättern. Beginne damit, die äußeren Blätter Schicht um Schicht abzuziehen und auf einen Haufen zu legen. Sollte es braune Stellen geben, entferne sie am besten gleich.
  2. Du kommst beim „Entblättern“ an einen Punkt, an dem du nicht mehr in der Lage bist, noch Blätter abzunehmen, du bist dann am hellgelben / weißen Teil angelangt. Hier kommst du mit Schälen nicht weiter: Nimm einfach ein große Messer und schneide den inneren Wirsingteil in grobe Stücke. 

  3. Die äußeren Blätter waschen und dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
  4. In einem großen Topf eins der Butterstücke erhitzen und dann die Zwiebel darin glasig anbraten. Die inneren Wirsinganteile (gelb / weiß, fest) in kleinen Stückchen hinzugeben, ebenso die Sahne, die Pflanzenmilch, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, den Pfeffer, die Gemüsebrühe und Muskatnuss nach Belieben (ich mag Muskatnuss sehr gerne und gebe etwa 1/8 TL dazu). Gut umrühren und harte Wirsinganteile in der Flüssigkeit weicher kochen lassen, dabei immer mal wenden, der Wirsing fällt in dieser Zeit stark in sich zusammen. 

  5. Nach etwa 15 Minuten sollte der Wirsing schon wesentlich weicher sein. Pürier alles und füll es in ein kleineres Gefäß um.
  6. Gib das andere Stück Butter in den Topf und lass es schmelzen. Gib die äußeren, in Streifen geschnittenen Blätter des Wirsings hinzu, gieß das Wasser oben drauf und gib 1/2 TL Zucker und 1 TL Salz hinzu. Mach den Deckel auf den Topf und lass den Wirsing so garen, bei mir war er nach ca. 10 Minuten fertig. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
  7. Gib den pürierten Anteil des Wirsings zu den äußeren Blättern hinzu und vermenge alles. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
  8. Schmecken lassen!
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Bei mir gab’s den Wirsing zu Salzkartoffeln und Falafel-Bratlingen.

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Fruchtiger orientalischer Reis – ein toller Begleiter zu deinem indischen Menü!

Dieser fruchtige Reis ist ratzfatz gemacht und schmeckt einfach himmlisch! Die Süße kannst du durch mehr oder weniger Trockenfrüchte variieren, dies macht des Reis zur idealen Beilage von vielen orientalischen Gerichten… und natürlich kann man ihn auch wunderbar noch kalt als Salat essen!

 

Zutaten:

  • 250 g Reis (bei mir „Gebirgsreis“ / Langkorn-Spitzenreis, geht aber sicherlich wunderbar mit Basmati- oder Jasminreis)
  • 100 g Erbsen, gefroren
  • Trockenfrüchte nach Belieben →bei mir: 8 Aprikosen, 2 Datteln, 2 Feigen
  • ggf. ein paar Nüsse z.B. Erdnüsse
  • 1 x Zwiebel
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 – 2 EL Kokosraspeln
  • 2 EL neutrales Öl
  • Wasser

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Zubereitung des orientalischen Reis:

  • Zwiebeln und Trockenfrüchte klein schneiden.
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin für 2 Minuten anbraten.
  • Trockenfrüchte (+ggf. kleingehackte Nüsse) in die Pfanne geben und für etwa 5 Minuten unter Wenden mitbraten. Wenn die Früchte wesentlich weicher geworden sind und es in der Küche ganz wundervoll riecht, sind sie fertig.
  • Füge nun den die Erbsen und den Reis hinzu und fülle Wasser mit einer Prise Salz in die Pfanne, bis der Reis damit bedeckt ist. Rühr kurz um, bedecke die Pfanne mit einem Deckel und lasse den Inhalt auf kleiner Flamme für 10 Minuten köcheln. Zwischendurch kannst du immer mal unter den Deckel schauen, um sicherzugehen, dass der Reis nicht anbrennt.
  • Nach 10 Minuten sollte das Wasser vollständig verkocht und der Reis fertig sein. Zimt und Kokosraspeln unterrühren – dann ist der orientalische Reis fertig!
  • Guten Appetit!

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Sei gut zu dir!

~Alina

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Beilage: Fächerkartoffeln

Ruckzuck hast du mit dieser würzigen Ofenkartoffel einen tollen Begleiter zu deinen Gerichten, der toll aussieht, schmeckt und dabei keinerlei Aufwand bedeutet.

 

Zutaten:

  • festkochende Kartoffeln (Ich hatte 9, aber das ist je nach Größe der Kartoffeln unterschiedlich)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz, b.B. nachsalzen
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß/ungarisch
  • ggf. eine fein gehackte Knoblauchzehe

 

Zubereitung:

  • Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  • Kartoffeln waschen und halbieren. Mit einem scharfen Küchenmesser die Oberseite der Kartoffeln fächerförmig einritzen.
  • Restliche Zutaten auf einem Teller vermischen.
  • Kartoffeln mit der Schnittseite in das Ölgemisch tunken und dann mit der auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen, sodass die gefächerte Seite nach oben zeigt.

 

  • Mit einem Pinsel die restliche Ölmischung auf der gefächerten Seite verteilen.

 

  • Fächerkartoffeln für 30 Minuten in den Backofen schieben. Sie sollten dann goldgelb geröstet sein und der Fächer etwas geöffnet.

 

Tipp: Zu den Fächerkartoffeln passt hervorragend ein Dip aus veganem Schmand mit frischen Kräutern oder eine würzige Sahnesoße. Und wie wäre es noch mit einem knackigen Caesar Salad dazu?

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