Regenbogenhummus – vier leckere, bunte Variationen

Hummus zu lieben ist einfach! Er macht sich super als Dip, als Brotaufstrich, aber auch an Nudeln und Co. und kommt in zahllosen Variationen daher. Vielleicht hast du schon mein etwas aufwändigeres Rezept für Süßkartoffelhummus versucht und dich verliebt? Hier habe ich ein ganz einfaches Rezept für Regenbogenhummus, dass du mit verschiedenen zusätzlichen, rein natürlichen Zutaten färben und geschmacklich verändern kannst.

Zutaten für die Grundmasse:

  • eine Dose Kichererbsen, abgetropft
  • eine Zehe Knoblauch
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 2 TL Tahini (Sesammus)
  • 1/2 TL Salz

Je nach Art / Farbe des Hummus fügst du dann zu dieser Grundmasse weitere Zutaten hinzu, es ist also wirklich sowas von easy peasy!

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Roter Hummus

Für den roten Hummus habe ich einfach 5 Bällchen eingelegter roter Beete aus dem Glas hinzugefügt. Du kannst selbstverständlich auch rote Beete in Scheiben verwenden oder frische rote Beete weich kochen und dann ein paar Stücke dazu geben.

 


Grüner Hummus

Für den grünen Hummus habe ich eine gute Handvoll frischen Spinat und etwas zusätzliches Salz hinzugefügt.

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Orangener Hummus

Für den orangenen Hummus habe ich eine große Spitzpaprika in scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl beträufelt, diese bei 200 Grad für 20 min in den Ofen gegeben, bis die Paprika schon dunkle Stellen bekommt und dann die Schale abgezogen.

 

Zusätzlich zur Papkrika habe ich noch 4 eingelegte, getrocknete Tomaten zur Hummus-Grundmasse hinzugefügt. Natürlich kannst du auch einfach eine Sorte mit Paprika und eine mit Tomaten machen – das schmeckt genauso wundervoll!

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Gelber Hummus

Für den gelben Hummus habe ich zur Grundmasse einen TL Kurkuma und eine Prise Kreuzkümmel gegeben.

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Püriere jeweils die Grundmasse mit den Zutaten für die jeweiligen Farbe. Je nach Geschmack kannst du jetzt natürlich noch nachwürzen und verfeinern!



Bei uns ist der Regenbogenhummus echt total gut angekommen und ist auch ein richtiger Hingucker für Gäste oder als Mitbringsel zur nächsten Grillparty!

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Bei uns gab es den Hummus dieses mal mit frisch aufgebackenem Fladenbrot, veganem Dönerfleisch und Gemüsebratlingen, eingelegte, Peperoni und Ofentofu.

Das Rezept ergibt jeweils die doppelte Menge, als in ein kleines Gefäß wie meins auf den Bildern zu sehen ist. Du kannst den Hummus locker einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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Garniert habe ich meine kleinen Regenbogen-Töpchen mit Frühlinszwiebeln, Nüssen und Kernen – das ist aber völlig optional und dient primär der Optik.

Lass es dir schmecken und sei gut zu dir!

~Alina

Erbsenpesto – Ideal aufs Brot oder zu Nudeln

Erbsen im Pesto? Ja! Was ich selbst nicht für möglich gehalten hätte, stimmt. Als bekennender Pesto-Fan musste ich mich einfach an diese Kreation mit frischer Limette, Basilikum und natürlich Knoblauch wagen… und bin selbst beeindruckt, WIE gut es schmeckt. Ob klassisch an Pasta, zu Kartoffeln oder auch als Dip – dieses leckere Erbsenpesto eignet sich wirklich universal!

Ich bin jedenfalls hin und weg, vielleicht wickelt es ja auch dich bald um den Finger? Lass es dir in jedem Fall gut schmecken!

Zutaten des Erbsenpestos:

  • 100 g Cashews (in Wasser eingeweicht, dann abgegossen)
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Limette
  • 1 x Knoblauchzehe, geschält
  • 300 g Erbsen
  • Blätter eines guten halben Topfs Basilikum
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer

Zubereitung des Pestos:

  1. Cashews in Wasser einweichen lassen (z.B. über Nacht) oder mit heißem Wasser übergießen und 15 Minuten stehen lassen, dann abgießen.
  2. Falls die Erbsen tiefgekühlt sind wie bei mir, gib sie etwa 5 Minuten in kochendes Wasser und gieß sie dann ab.
  3. Alle Zutaten mit einem Stand- oder Stabmixer pürieren, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Genießen! Dein Erbsenpesto ist jetzt ready for action!

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Was genau kann ich mit der Pestocreme machen?

  • Als Brotaufstrich genießen, das ist die Lieblingsvariation meiner Mama (und die hat bekanntlich Ahnung!)
  • Als Pesto an Nudeln; dazu Nudeln wie gewohnt in Salzwasser al dente kochen und abgießen, ein paar Esslöffel voll  Pestocreme dazu und einen Schuss Olivenöl extra obendrauf und noch mal kurz erhitzen, dabei alles miteinander vermengen, ggf. veganen Parmesan / Hefeflocken obendrauf. Suuuperlecker!
  • Als Dip für Gemüsesticks
  • Als Füllung von Tortellini oder Blätterteigtaschen

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>> Wofür verwendest du die Pestocreme? Ich bin gespannt!

 

Orientalische Falafelwraps – einfach, schnell und einfach lecker

Ein gemütlicher Abend mit Freund*innen oder Familie steht an? Was bietet sich da als Einstieg besser an, als ein tolles Essen in lockerer Atmosphäre? Beim Wrap-bauen können sich alle kreativ auslassen und sich nehmen, was ihnen besonders gut schmeckt.

Zutaten:

  • Wraps (ich rechne pro Person 2-3 Wraps)
  • Hummus und / oder Brotaufstriche, bei mir gab es Süßkartoffelhummus / Brotaufstrich Möhre/Aprikose
  • Falafelbällchen (bei mir mit Sesam ummantelt)
  • Salat z.B. Rucola, da dieser schön würzig ist
  • Avocado, in Scheiben
  • Paprika, gestiftet
  • Artischokenherzen, eingelegt
  • Cherrytomaten, halbiert
  • Gurken, gestiftet
  • Weißkrautsalat
  • Petersilie, frisch
  • (weißes) Tahin = Sesammus
  • ggf. weitere vegane Soßen →Dir reicht „nur“ Tahin nicht? Um es dir ganz leicht zu machen, kannst du einfach eine fein gehackte Zwiebel und ggf. Knoblauch in einer Pfanne anbraten und wenn sie glasig sind, etwas veganen Frischkäse dazugeben und mit pflanzlicher Milch oder Sahne verlängern, nach Bedarf dann noch nachwürzen. Für diese Wraps habe ich einfach einen Frischkäse mit Kräutern und einen mit getrockneten Tomaten (aus dem Biomarkt) so zubereitet und es war sehr lecker.

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Wie macht man einen Wrap?

  1. Gemüse vorbereiten und in der Mitte des Tisches mit den Soßen anrichten.
  2. Die Wraps auf ein Backblech legen und kurz im Backofen erwärmen
  3. Wrap auf einen Teller legen und von einer Seite mit Hummus und / oder Brotaufstrichen bestreichen.
  4. Die Mitte des Wraps belegen, zum Schluss den Salat und Tahini / Soßen dazu geben.
  5. Wrap einrollen, dabei zuerst die Unterseite hochklappen, festhalten, dann die beiden Seiten zur Mitte hin einklappen und so festhalten. Bei Bedarf das untere Ende mit Alufolie oder Frischhaltefolie umwickeln, sodass der Wrap auch ohne Festhalten zusammenhält und du ihn mitnehmen kannst.
  6. Aus übriggebliebenen Zutaten kannst du am nächsten Tag z.B. einen leckeren Salat machen.

Achtung: Wraps nicht bei zu hohen Temperaturen oder zu lang im Ofen lassen, sie werden dann knusprig und lassen sich nicht mehr einrollen.

Tipp: Übertreib es beim ersten Versuch noch nicht mit der Soße, denn die läuft schnell unten aus dem Wrap heraus. Das lernt man wirklich richtig schnell, also keine Bange: Das wird!

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Pfeffriger Süßkartoffel-Hummus

Ob als Dip oder aufs Brot: Hummus ist immer eine gute Idee! Die orientalische Spezialität erhält hier durch die Süßkartoffel eine ganz weiche Note, durch den Cayennepfeffer einen leicht scharfes Brizzeln auf der Zunge.

Dieser Hummus macht sich auch super als Aufstrich von Wraps z.B. mit Falafel!

 

Zutaten:

  • 1 x große Süßkartoffel
  • 1 x Dose Kichererbsen
  • 1 x Zitrone (+ Schalenabrieb)
  • 2 EL Tahini (Sesammus)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL bunter/schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • Prise Kreuzkümmel

 

Zubereitung:

  • Süßkartoffel rundherum mit einer Gabel einpieksen und bei 200°C für ca. 45 Minuten in den Ofen schieben.
  • Wenn die Süßkartoffel richtig weich ist, aus dem Ofen nehmen und Schale abziehen, das geht dann ganz einfach.

 

  • Alle restlichen Zutaten mit dem Fleisch der Süßkartoffel in einen Mixer geben, oder wie ich, mit einem Pürierstab bearbeiten, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Bei Bedarf mit Salz und (Cayenne-)Pfeffer nachwürzen.
  • Achtung: Das Wasser der Kichererbsen nicht wegschütten! Mit dem sogenannten Aquafaba könnt ihr wundervolle Gerichte zaubern!

 

  • Masse in Gläschen füllen und vor Verzehr mindestens eine Stunde kühl stellen.
  • Der Hummus kann problemlos für ca. eine Woche im Kühlschrank aufbewahrt und verzehrt werden und passt super als Dip für Chips, zu Hauptgerichten oder aufs Brot.

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herzhaft-süßer Brotaufstrich Möhre/Aprikose

Mit diesem leckeren und so schnell zubereiteten Brotaufstrich wird dein Abendbrot zum Genuss. Er enthält keinen raffinierten Zucker, besteht aus nur drei Hauptzutaten… und schmeckt dabei einfach himmlisch!

 

Zutaten:

  • 300 g Möhren
  • 100g Cashews
  • eine Handvoll getrocknete Aprikosen (ca. 15 Stück)
  • ca. 200 ml Wasser
  • Saft einer halben Zitrone
  • Prise Pfeffer
  • Prise Salz
  • b.B. Chilli/Ingwer

 

Zubereitung:

  • Möhren grob hacken und mit Wasser in einen Topf geben, sodass sie ca. 1-2 cm bedeckt sind und ca. 10 Minuten kochen, bis die Möhren weich werden.
  • In der Zwischenzeit eine Handvoll Aprikosen kleinhacken und mit den Cashews zu den Möhren in den Topf geben. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, es muss nun allerdings nicht alles von Wasser bedeckt sein, lieber regelmäßig umrühren und etwas einkochen lassen
  • Nach ca. 5 Minuten sind die Möhren und Aprikosen ganz weich gekocht. Den Topf nun vom Herd nehmen und alles mit Hilfe eines Hochleistungsmixers, oder wie in meinem Fall mit einem Stabmixer, pürieren.
  • Masse in Gläschen füllen und mindestens eine Stunde vor Verzehr kühlstellen.
  • Brotaufstrich hält sich locker ein Paar Tage im Kühlschrank.

Tipp: Schmeckt toll auf frischem Vollkornbrot! Um den Aufstrich zu variieren, probier doch mal einen Hauch Chilli oder Ingwer mitzumixen… köstlich!

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