Vegane Schnitzel aus Seitan und Kichererbsen

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Versuch mit Seitan gewagt- endlich wieder, nachdem meine ersten Versuche komplett ungenießbar waren. Ja, die Zubereitung von Seitan will geübt sein! Diese leckeren, würzigen Schnitzel enthalten neben Seitan hauptsächlich Kichererbsen, die diese schön saftig machen und eine ordentliche Portion Proteine bescheren! Hast du bereits vegane Schnitzel zubereitet? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für die veganen Schnitzel

nass:

  • eine Dose Kichererbsen
  • 60 ml Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Sojasoße
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Senf

trocken:

  • 100 g Seitan-Fix
  • 120 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Thymianpulver
  • 1 TL Salbei, gerebelt

zusätzlich: reichlich neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Zubereitung der Seitanschnitzel

  1. Knoblauch fein hacken.
  2. Kichererbsen abtropfen und im Sieb mit etwas Wasser abspülen, bis sich kein Schaum mehr bildet.
  3. Knobi und Kichererbsen mit den restlichen nassen Zutaten vermengen und stampfen (mit einem Kartoffelstampfer o.ä., nicht pürieren!).
  4. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann zu den flüssigen dazugeben.
  5. Den Teig gut durchkneten, mehrere Minuten lang, bis sich die für Seitan typischen Fasern bilden.
  6. Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen und flachdrücken (typische Schnitzelform).
  7. In einer Pfanne reichlich Pflanzenöl erhitzen (der Boden sollte bedeckt sein).
  8. Schnitzel von beiden Seiten anbraten. Ich finde es klappt am besten, wenn man die Schnitzel erst bei geringer Hitze ca. 5-7 Minuten pro Seite brät und am Schluss nochmal die Temperatur hochstellt, damit sie schön knusprig und golden werden.
  9. Überschüssiges Fett auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann genießen.

Tipp: Die veganen Schnitzel können problemlos eingefroren werden!

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Bei mir gab es die Schnitzel mit mediterranem Möhren-Kartoffelstampf und veganer Bratensoße, die ich immer eingefroren vorrätig habe.

Ich hoffe, dir schmecken die Schnitzel genauso gut wie mir und bedanke mich bei Molina29, die mir auf Chefkoch die Inspiration für dieses Rezept gegeben hat!

Für alle Hater: Nein, vegane Schnitzel schmecken NICHT genau wie Schnitzel aus Tierfleisch! Das liegt vor allem daran, dass es eben kein Fleisch ist! Tadaaa! Sie schmecken aber klasse und das ist es, worauf es doch ankommt beim Essen, oder? 😉

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Gewinnspiel: vegane und minimalistische Schätze

Juchu! Es ist wieder Zeit für ein neues, tolles Gewinnspiel!

Dieses Mal wird der Beitrag nicht von einer Firma gesponsert, sondern ich habe extra für euch eingekauft, drei kleine Schatztruhen zusammengestellt und mit meinen Favoriten befüllt. Ich freue mich natürlich über eine rege Teilnahme!

Warum ein Gewinnspiel, dass nicht gesponsert ist?

Mit diesem Gewinnspiel möchte ich vor allem eins: DANKE sagen!

Danke für eure Treue, danke für 1000 Likes auf Facebook und über 500 Follower auf Instagram! Deswegen war es mir wichtig, die Produkte hier ganz und gar selbst auszuwählen und zu kaufen.

Natürlich hoffe ich, dass ihr den Mix aus minimalistischen und veganen Gewinnen genauso toll findet wie ich. Vor allem bei dem Luffa-Schwamm habe ich wirklich Berge versetzt, um ihn im Einzelhandel kaufen zu können…

Preise

Was ist alles in den Schatztruhen enthalten?

  • Ein Luffa-Schwamm, der einfach die absolut perfekte Ablage für feste Seifen darstellt. Warum? Das habe ich dir bereits im Beitrag „Minimalistische Lieblinge im Bad“ verraten, falls du nachlesen willst!
  • Eine feste, palmölfreie Haarseife, die DM neu auf den Markt gebracht hat in der Duftrichtung „Kokos“.
  • Ein veganer Riegel von Vivani, z.B. Erdbeer-Waffel-Crunch, Dark Cherry oder Dark Nougat.
  • Eine Packung superleckere vegane Kekse von Wikana, die bei mir vor Ort hergestellt werden.
  • Ein kleiner persönlicher Gruß von mir und ein paar vegane Sticker oder Flyer! 🙂

Ihr seht also… ob für Profis oder Anfänger*innen: hier sollte für beide etwas brauchbares dabei sein!

 

Wie lande ich im Lostopf?

Für eine einfache Gewinnchance, führe einfach die folgenden beiden Schritte durch:

  1. Like diesen Beitrag auf Facebook UND
  2. Folge Minimal-Vegan auf Facebook

Für eine bessere Chance, gib zusätzlich eine (natürlich ehrliche!) Bewertung auf Facebook ab.

Markiere außerdem gerne eine*n vegane*n Freund*in unter dem Facebook-Beitrag.

Teilnahmebedingungen

  • Dieses Gewinnspiel steht nicht im Zusammenhang mit WordPress und WordPress steht auch nicht als Ansprechpartner für das Gewinnspiel zur Verfügung.
  • Teilnehmen darf jede Person, die die Anforderungen für die einfache Gewinnchance erfüllt.
  • Die Gewinne wurden von mir privat gekauft und können nicht in Geldwert augezahlt werden! (Ich fände das zwar auch echt eine Frechheit und mute euch das nicht zu – aber es sei hier noch einmal mit aller Deutlichkeit gesagt!)
  • Die Gewinner*innen werden per Zufallsgenerator ausgelost und von mir via PN (Facebook und Instagram) oder Kommentar (Blog) über ihren Gewinn benachrichtigt. Sollte eine gewinnende Person sich innerhalb von 7 Tagen nicht zurückmelden, wird ein*e neue*r Gewinner*in ausgelost.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt durch mich persönlich. Die Gewinner*innen müssen sich damit einverstanden erklären, mir ihre Adresse zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Der Versand erfolgt versichert über die deutsche Post. Bitte habt Verständnis, dass ich aus Kostengründen nur innerhalb Deutschlands verschicken kann!

Bitte denkt daran, dass ihr mir bei einer Teilnahme über den Blog eine Kontaktmöglichkeit da lasst. Am einfachsten ist es für alle Beteiligten, wenn ihr unter dem FB-Beitrag kommentiert!

Das Gewinnspiel beginnt Mittwoch, dem 19.09.18 um 13:00 Uhr und endet Mittwoch, dem 26.09.18 um 13:00 Uhr. Die Gewinner*innen informiere ich noch am selben Tag.

Last but not least noch einmal DANKE für eure Treue! Dieses Projekt bedeutet mir wahnsinnig viel und ich freue mich über jeden neuen Monat, in dem ich euch für das vegane und minimalistische Leben begeistern und inspirieren kann.

Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen!

Eure Alina

 

PS: Schau doch mal auf meinem zweiten, nagelneuen Blog My-Shero.com vorbei!

 

Kichererbsentofu mit Panade

Lust auf etwas Neues? Dieser panierte Kichererbsentofu wird dir den Kopf verdrehen, sei es kalt als Beilage zum Salat, als Fingerfood oder auch warm zum Hauptgericht- er ist mit wenigen Zutaten  leicht herstellbar und herrlich würzig und knusprig. Aber seht selbst…

 

Schritt 1: Kichererbsentofu herstellen

Zutaten

  • 2 x 150 ml Wasser
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL (Kräuter-)Salz

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl, Kurkuma und Salz mit 150 ml Wasser mischen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Restliche 150 ml Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme zum köcheln bringen und Kichererbsenmasse einrühren.
  3. Unter ständigem Rühren weiter erhitzen, bis die Masse stark eingedickt ist, dies sollte nach spätestens 5 Minuten der Fall sein.
  4. Masse in eine Silikonform oder eine mit Öl gefettete Auflauffom geben und für min. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Kichererbsentofu aus der Form nehmen und in gewünschte Form schneiden.

 

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Der panierte Kichererbsentofu als Topping auf einem gemischten Salat.



Schritt 2:  Kichererbsentofu panieren

Zutaten

  • Kichererbsentofu
  • 2 – 4 EL Weizenmehl
  • Wasser
  • Prise Salz
  • Paniermehl oder andere Panade
  • pflanzliches Bratöl zB. Sonneblumen-/Rapsöl

Zubereitung

  1. Mehl mit Wasser mischen, bis eine dickliche Flüssigkeit entstanden ist und eine Prise Salz hinzugeben.
  2. Etwas Paniermehl auf ein flaches Tellerchen geben.
  3. Kichererbsentofu erst in die Mehl-Wasser-Mischung tauchen und dann in dem Paniermehl wenden, so, dass alle Seite von der Panade benetzt sind.
  4. Öl in die Pfanne geben, bis der Boden der Pfanne komplett bedeckt ist, die Pfanne dann erhitzen.
  5. Kichererbsentofu von allen Seiten anbraten, bis er eine goldbraune Kruste hat.
  6. Genießen! Der Kichererbsentofu schmeckt toll kalt auf Salaten oder warm als Beilage… oder du snackst ihn eben gleich so mit den Fingern!
Panierter Kichererbsentofu (8)
Von außen kross, von innen fluffig – so ist dein panierter Kichererbsentofu perfekt!

Schon ausprobiert? Wir waren alle begeistert von diesen kleinen Würfelchen!

Tipp: Natürlich kannst du den Kichererbsentofu im ersten Schritt auch in eine andere Form schneiden und dir so beispielsweise Sticks braten! Für Fingerfood wäre diese Form ideal – am besten noch mit einem leckeren Dip!

Sei gut zu dir!

~Alina

 

Vegane Gemüsebolognese mit Linsen – schnell, lecker, preiswert

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Ich freue mich sehr, euch im heutigen Beitrag ein superleckeres und einfaches Rezept für eine vegane Gemüsebolognese mit Linsen präsentieren zu dürfen! Dieses ergiebige, gesunde und preiswerte Gericht wird uns von Robert zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit meinen Blog verfolgt und gerne ein eigenes Lieblingsrezept mit uns teilen wollte. Tausend Dank für dein Engagement und deine tolle Idee, lieber Robert!

Robert ist ein reiseliebender Hobbykoch, der sich zunehmend für eine pflanzenbasierte Ernährung begeistert und begonnen hat, seine Kochkünste und Reiseerlebnisse auf seinem Instagram-Profil mit der Welt zu teilen.

Also ich würde sagen: Ran an den Kochtopf!



Rezept reicht für 3 Personen (oder zwei gaaaaanz hungrige!)
Zubereitungszeit: 40-50 Minuten
Vegane Gemüsebolognese (3)
Da kommt Farbe auf den Teller!

Zutaten für die vegane Gemüsebolognese

  • 200g rote Linsen
  • 1/2 Sellerieknolle oder 1/2 Bund Staudensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 4-5 Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Nudeln oder Reis deiner Wahl
  • 1 EL pflanzliches Bratöl z.B. Olivenöl
  • Gewürze ganz nach eurem Geschmack (z.B. Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin)

Vegane Gemüsebolognese (5)

Tipps und Tricks

  • Die Linsen vorher in einem Sieb 2 Minuten lang mit Wasser abspülen
  • Ein Schuss Kokosmilch oder Soja Cuisine machen euer Gericht besonders cremig
  • Einen Teil des Wassers durch Rotwein ersetzen verleiht eurem Gericht die perfekte Würze
  • Hefeflocken / veganer Parmesan sind das perfekte Topping für Nudelgerichte
  • Ich empfehle euch einen Topf oder eine sehr große Pfanne zu verwenden

Zubereitung der veganen Gemüsebolognese

  1. Zwiebeln, Möhren und den Sellerie in kleine Würfel schneiden und mit 1 EL Öl für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze garen.
  2. Eine kleingehackte Knoblauchzehe und Tomatenmark dazugeben und kurz mit anbraten. Wer es gerne scharf mag, kann noch eine Chili Schote hinzugeben.
  3. Paprika, Zucchini und Champignons ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Pfanne geben, zusammen mit dem bisherigen Gemüse nochmal ca. 5 Minuten braten.
  4. Als nächstes die gehackten Tomaten hinzuzugeben und kurz aufkochen.
  5. Anschließend die roten Linsen dazugeben. Diese müssen für ca. 15-20 Minuten bei geschlossenem Deckel auf niedriger Hitze leicht köcheln. Die Gewürzmischung eurer Wahl darf natürlich auch nicht fehlen, ich empfehle dir eine Mischung aus italienischen Kräutern wie zum Beispiel Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin. Würzt am besten ganz nach eurem Geschmack.
  6. Die Linsen nehmen beim Kochen Flüssigkeit auf und ihr solltet nach und nach etwas Wasser hinzugeben.
  7. Als Beilage empfehle ich euch Spaghetti, aber man kann natürlich auch andere Nudeln oder Reis verwenden.
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Gebt kurz vor dem Servieren noch ein  paar frische Kräuter über eure vegane Gemüsebolognese!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich einen guten Appetit beim Verkosten!

Euer Robert




Wow! Vielen Dank, lieber Robert, für dieses super leckere und gesunde vegane Gericht! Um Robert weiter zu folgen, schau doch mal auf seinem Instagram-Profil vorbei.

Liebe*r Leser*in, wenn auch du furchtbar gerne vegan kochst und Lust hast, uns alle an deinen Kreationen teilhaben zu lassen, dann komm doch gern in unsere Facebook-Gruppe Rundum Vegan! Hier kannst du in harmonischer Runde alle deine Fragen rund um eine vegane Lebensweise stellen und dich mit anderen Veganer*innen vernetzen.

Du willst dein Rezept gern hier veröffentlichen? Schreib mir in diesem Fall einfach eine eMail und wir besprechen das gemeinsam!

Lass es dir gutgehen!

~ Alina

Glutenfreie Pfannkuchen (vegan)

Seit meine Mutter aus nachvollziehbaren Gründen sehr um eine glutenarme Ernährung bemüht ist, versuche auch ich, mich auf diesem Gebiet etwas mehr auszuprobieren. Ein Rezept für total leckere und simple, glutenfreie Pfannkuchen kommt mir da gerade recht! Auch wenn die Zutatenliste sich erst einmal lang liest: die Pfannkuchen sind ultraschnell gemacht und einfach ideal an heißen Tagen, weil sie nicht schwer im Magen liegen und durch das frische Gemüse auch sehr frisch und leicht schmecken. Durch das simple Grundrezept kannst du die Pfannkuchen ganz nach deinem eigenen Geschmack abwandeln und für deine Zwecke nutzen! An die Pfanne, fertig, los!

>> Teigmenge ergibt ca. 10 kleine Pfannkuchen

Zutaten für den Teig

  • 300 g Kichererbsenmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 400 ml Wasser
  • 5 EL Olivenöl
  • frische Kräuter nach Wahl (Ich nehme gerne jeweils eine Handvoll frischen Basilikum und Schnittlauch)
  • eine dicke Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kala Namak (indisches Schwefelsalz)
  • 1/2 TL Brühepulver
  • Prise Pfeffer und Salz
  • Prise Paprikapulver Edelsüß
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Kurkuma

 

Weitere benötigte Zutaten…

  • frisches Gemüse nach Wahl, z.B. Gurke, Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika
  • frische Kräuter nach Wahl zum darüberstreuen
  • Olivenöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • die leckerste Knobi-Soße der Welt

pfannkuchen GFGlutenfreie Pfannkuchen sind ruckzuck zubereitet!

  1. Kichererbsenmehl und Buchweizenmehl mit dem Wasser mischen, dann Öl und die restlichen Zutaten für den Teig hinzugeben. Abschmecken und nach eigenem Geschmack nachwürzen.
  2. Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen.
  3. Wenn das Öl heiß ist, den Pfannkuchenteig hinzugeben. Du kannst große Pfannkuchen machen, aber diese werden etwas brüchig. Schöner finde ich die Variante mit 3-4 kleinen Pfannkuchen pro Pfanne, auch, weil du übriggebliebene Pfannkuchen so total leicht aufheben, ggf. transportieren und wieder erwärmen kannst.
  4. Pfannkuchen von jeder Seite backen, bis er golfbraun und fest wird. Nach etwa 4 Minuten auf einer Seite, siehst du schon am Rand, dass er langsam fest wird, dann kannst du ihn wenden.
  5. Pfannkuchen auf einem Teller anrichten, frisches Gemüse in Scheiben obendrauf und Knobi-Soße darüber oder daneben geben. Frische Kräuter darüberstreuen und genießen!
Pfannkuchen glutenfrei
Auch als Einzelstück sind die kleinen Pfannkuchen total lecker als Snack am Nachmittag oder um sie, wie ich, mit zur Arbeit zu nehmen!

Glutenfreie Pfannkuchen sind easy variierbar!

Du kannst diese veganen Pfannkuchen ganz nach deinem Gusto abwandeln! Probier doch mal etwas Curry oder getrocknete mediterrane Kräuter im Teig! Selbstverständlich kannst du auch dein frisches Gemüse gleich mit in den Teig geben und mitbraten, deine Pfannkuchen geben dann auch eine tolle Beilage ab!

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Regenbogenhummus – vier leckere, bunte Variationen

Hummus zu lieben ist einfach! Er macht sich super als Dip, als Brotaufstrich, aber auch an Nudeln und Co. und kommt in zahllosen Variationen daher. Vielleicht hast du schon mein etwas aufwändigeres Rezept für Süßkartoffelhummus versucht und dich verliebt? Hier habe ich ein ganz einfaches Rezept für Regenbogenhummus, dass du mit verschiedenen zusätzlichen, rein natürlichen Zutaten färben und geschmacklich verändern kannst.

Zutaten für die Grundmasse:

  • eine Dose Kichererbsen, abgetropft
  • eine Zehe Knoblauch
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 2 TL Tahini (Sesammus)
  • 1/2 TL Salz

Je nach Art / Farbe des Hummus fügst du dann zu dieser Grundmasse weitere Zutaten hinzu, es ist also wirklich sowas von easy peasy!

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Roter Hummus

Für den roten Hummus habe ich einfach 5 Bällchen eingelegter roter Beete aus dem Glas hinzugefügt. Du kannst selbstverständlich auch rote Beete in Scheiben verwenden oder frische rote Beete weich kochen und dann ein paar Stücke dazu geben.

 


Grüner Hummus

Für den grünen Hummus habe ich eine gute Handvoll frischen Spinat und etwas zusätzliches Salz hinzugefügt.

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Orangener Hummus

Für den orangenen Hummus habe ich eine große Spitzpaprika in scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl beträufelt, diese bei 200 Grad für 20 min in den Ofen gegeben, bis die Paprika schon dunkle Stellen bekommt und dann die Schale abgezogen.

 

Zusätzlich zur Papkrika habe ich noch 4 eingelegte, getrocknete Tomaten zur Hummus-Grundmasse hinzugefügt. Natürlich kannst du auch einfach eine Sorte mit Paprika und eine mit Tomaten machen – das schmeckt genauso wundervoll!

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Gelber Hummus

Für den gelben Hummus habe ich zur Grundmasse einen TL Kurkuma und eine Prise Kreuzkümmel gegeben.

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Püriere jeweils die Grundmasse mit den Zutaten für die jeweiligen Farbe. Je nach Geschmack kannst du jetzt natürlich noch nachwürzen und verfeinern!



Bei uns ist der Regenbogenhummus echt total gut angekommen und ist auch ein richtiger Hingucker für Gäste oder als Mitbringsel zur nächsten Grillparty!

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Bei uns gab es den Hummus dieses mal mit frisch aufgebackenem Fladenbrot, veganem Dönerfleisch und Gemüsebratlingen, eingelegte, Peperoni und Ofentofu.

Das Rezept ergibt jeweils die doppelte Menge, als in ein kleines Gefäß wie meins auf den Bildern zu sehen ist. Du kannst den Hummus locker einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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Garniert habe ich meine kleinen Regenbogen-Töpchen mit Frühlinszwiebeln, Nüssen und Kernen – das ist aber völlig optional und dient primär der Optik.

Lass es dir schmecken und sei gut zu dir!

~Alina

Vegane Bratensoße mit Rotwein

Kein anderes Rezept wurde von euch so häufig angefragt wie dieses für meine liebste vegane Bratensoße, insbesondere in unserer Facebook-Gruppe Rundum Vegan von Moni, der ich also dieses Rezept widmen will.

Ohne Soße geht bei mir nix! Obwohl ich seit meinem  vierten Lebensjahr kein Fleisch mehr esse LIEBE ich Bratensoße ganz besonders und serviere sie zu einer Großzahl meiner alltäglichen Gerichte.

Mein Freund und ich essen beide äußerst gern sehr würzig und so ist auch diese Soße! Sie passt super zu Kartoffeln und anderem Gemüse, Bratlingen und veganem Fleischersatz, egal ob gekauft oder selbst gemacht.

Um ehrlich zu sein, mache ich die Mengenangaben für diese Soße einfach „aus dem Handgelenk“ und messe sie nicht mit Löffeln oder einer Waage ab. Für dieses Rezept habe ich aufgeschrieben, wie viel ich verwendet habe, aber ich bin mir sicher, nach dem ersten Mal brauchst du dieses Rezept gar nicht mehr, sondern machst die Soße auch einfach nach deinem Gefühl und Geschmack.

Bevor ich jetzt mit dem Rezept beginne noch ein letzter Hinweis: Das Gemüse, das für die Herstellung der Soße verwendet wird, wird danach nicht weiter verarbeitet, weil es völlig verkocht ist und extrem salzig schmeckt. Ich kann es gut verstehen, sollte das Wegwerfen von Lebensmitteln dich stören und lege dir daher dieses Rezept ins besondere ans Herzen, wenn du Gemüse dringend verbrauchen musst oder der Container einen riesen Berg Champignons beinhaltet hat.

Ich hoffe, sie schmeckt euch genau so gut wie uns – hier ist sie jedenfalls echt der Renner!




 

Zutaten für die vegane Bratensoße:

  • 7 El neutrales Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 4 Möhren
  • 1 EL vegane Süße z.B. Agavendicksaft
  • ca. 800 g – 1 Kg Champignons
  • 3 EL Weizenmehl
  • 200 ml Rotwein (Achtung, nicht jeder Rotwein ist vegan! Du musst dir keine Sorgen wegen des Alkohols machen – der verkocht bei einer so langen Kochzeit fast vollständig. Wenn du unabhängig davon generell auf Alkohol verzichten möchtest oder musst, dann ersetze den Rotwein einfach durch mehr Wasser und würze ggf. nach, funktioniert wunderbar und habe ich auch schon mehrmals gemacht.)
  • 500 – 600 ml Wasser
  • 4 Loorbeerblätter
  • 1 EL Apfelessig
  • 8 EL Sojasoße
  • 4 EL Worcestersoße (Achtung, die meisten Worcestersoßen enthalten Sardellen und sind daher nicht vegan! Ich nutze die Worcestersoße von Altenburger, die man auch in den meisten gut sortierten Supermärkten findet.)
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • Prise Pfeffer
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Im Bild ist die berühme Bratensoße hier mit Grillgut, Kroketten, Tomatensalat und Spargelkuchen.

Zubereitung der Bratensoße:

  1. Zwiebel und Knobi schälen und grob hacken.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knobi darin mit der veganen Süße glasig braten bzw. leicht karamellisieren.
  3. Möhren und Pilze kleinschneiden und mit in den Topf geben. Alles anbraten, bis das Gemüse beginnt, richtig anzurösten. Das gibt der Soße den guten Geschmack und da das Gemüse ohnehin aus der Soße gesiebt wird, macht das nichts. Bei mir dauerte das ca. 10 Minuten.
  4. Mehl in den Topf geben und kurz mitanrösten.
  5. Alles mit Wasser und Rotwein ablöschen. Restliche Zutaten in den Topf geben und die vegane Bratensoße gut umrühren. Auf mittlerer Flamme etwa 20 Minuten einkochen lassen. Durch das Mehl und das Verdampfen des Wassers dickt die Soße stark ein und verliert viel Masse.
  6. Soße probieren und mit den Gewürzen abschmecken, ich würze besonders mit Brühe, Sojasoße und Worcestersoße nach.
  7. Topfinhalt durch ein Sieb in ein Gefäß abgießen. Gemüse mit einem Löffel ausdrücken, sodass möglichst viel Bratensoße dabei herauskommt.
  8. Fertig! Deine superleckere Bratensoße ist jetzt ready to go!

Mein Tipp: Bratensoße auf Vorrat machen und einfrieren!

Du kannst die Soße natürlich direkt verwenden, meiner Erfahrung nach reicht die Menge für mindestens 6 Personen. Da die Herstellung ja doch etwas langwieriger ist, friere ich die Soße einfach portionsweise in einer Muffinform aus Silikon ein. Bei uns hat sich das absolut bewährt und den Alltag extrem vereinfacht! Ich kann dich also nur ermutigen, das ebenfalls auszuprobieren. Für 2 Personen erhitze ich insgesamt 3 kleine Soßenblöcke, aber wir sind auch echte Soßenfans! Weil meine Silikonform ziemlich gaklig ist, befülle ich sie direkt im Gefrierfach…!

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Sobald die Soße gefroren ist, fülle ich die Soßenblöcke einfach in eine Dose um, so dass ich die Form weiterverwenden kann und mehr Platz im Tiefkühler hab.

Wenn du noch einen guten Tipp zum Soße einfrieren parat hast, dann immer her damit!

Tipp: Wir lieben diese vegane Bratensoße genau so wie sie ist: dickflüssig und sehr würzig. Wenn es dir auch etwas weniger würzig genügt, dann nutze einfach etwas mehr Wasser, natürlich hast du dann am Schluss auch mehr Soße übrig!

Sei gut zu dir!

~ Alina



 

Grilled Cheese-Sandwich: köstliches veganes Fastfood!

Manchmal muss es einfach etwas schnelles und leckeres sein und es ist dann auch ganz egal, wie toll -oder eben auch nicht- der Nährwert ist. Diese Grilled Cheese-Sandwiches sind ein Klassiker der schnellen Küche aus Amerika: wenig Zutaten, fettig, schnell, saulecker! Die Tofuschicht erinnert geschmacklich an Ricotta, kombiniert mit dem frischen Basilikum verleiht sie diesen Sandwiches einen italienischen Touch. Also: ruckzuck gemacht und superlecker. Ab in die Pfanne damit!

Zutaten der Grilled Cheese -Sandwiches:

  • ein Block Naturtofu
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1,5 EL Olivenöl
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • Spritzer frischer Zitronensaft
  • 3/4 Tasse Marinade (Ihr könnte die Marinade selbst machen- ich habe die BBQ-Soße mit Cranberry von „Made For Meat“ benutzt. Einerseits, weil sie schön fruchtig ist, und dann natürlich, weil ich Lust auf Rebellion hatte.)
  • frisches Basilikum
  • ca. 10 Scheiben Brot z.B. Graubrot mit schöner Kruste oder Toastbrot
  • vegane Butter z.B. Alsan

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Zubereitung der Grilled Cheese -Sandwiches:

  1. Tofu mit der Hand in eine Schüssel zerbröseln.
  2. Knoblauchzehen schälen und hacken, dann zum Tofu dazugeben.
  3. Olivenöl, Hefeflocken und Zitronensaft hinzugeben. Alles mit einem Pürierstab pürieren und vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Ca. 5 Brotscheiben eher dicker mit der Tofumasse bestreichen, wenn es für mehr reicht, auch mehr. 

  5. Eine eher dünne Schicht der Marinade auf die Tofuschicht auftragen.
  6. Auf jedem Brot einige Blätter Basilikum verteilen. Ich gehe hier frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ vor. Wenn du also noch reichlich Basilikum da hast… dann gönn dir eine schöne Schicht! Bestrichene Brotscheiben mit unbestrichener zusammenklappen. 

  7. Alsan in einer Pfanne erhitzen oder auf beide Seiten der Brote schmieren und diese von beiden Seiten ca. 2 – 3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie goldbraun sind, ggf. beim Wenden noch etwas Butter hinzugeben. Bei Toast geht es meiner Erfahrung nach etwas schneller.
  8. Brote halb aufschneiden und sofort genießen!
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Klappt auch 1a mit Toast!

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Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Veganer Kartoffelgratin mit Spinat

Aufläufe sind klasse, weil sie richtig satt machen, super vorzubereiten sind und einfach lecker schmecken – auch Kindern. Das tolle ist, dass man diesen Kartoffelgratin problemlos wieder aufwärmen kann, ich finde sogar, er wird dadurch immer noch besser. Natürlich kannst du ihn auch ganz einfach abwandeln und variieren, beispielsweise mit anderen Gewüzen oder Gemüse.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lass es dir schmecken!

Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Kartoffelgratin:

  • 5 große Kartoffeln (Es gehen auch kleine Kartoffeln! Bei mir ergab die Menge etwa 750 g Kartoffelscheiben)
  • 2 Möhren (optional)
  • eine Handvoll TK-Spinat oder zwei Hände voll frischen Spinat
  • ein größeres Stück Butter z.B. Alsan
  • eine Zwiebel, ggf. einige Frühlingszwiebeln
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • 1 EL pflanzliche Süße z.B. Agavendicksaft
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Pflanzensahne z.B. Alpro Soya Cuisine
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Paprikapulver, edelsüß
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • veganer Streukäse oder selbstgemachter veganer Hefeschmelz

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Zubereitung des Kartoffelgratins:

  1. Kartoffeln und ggf. Möhren schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Sie müssen nicht hauchdünn sein, aber desto dünner, desto schneller sind sie gar. Beides vermengen und in eine Auflaufform geben.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  3. In einem Topf die Butter schmelzen und erhitzen. Zwiebel- und Knobistückchen gemeinsam mit der pflanzlichen Süße hinzugeben und glasig anbraten / karamellisieren.
  4. In einem Gefäß Milch, Sahne und Wasser vermengen.
  5. Mehl in den Topf geben, kurz mitanbraten, dann mit dem Wasser-Milch-Sahne Gemisch ablöschen.
  6. Spinat sowie restliche Gewürze mit in den Topf geben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.
  7. Mischung aus dem Topf in die Auflaufform geben und etwas unter die Kartoffeln und Möhren heben. Ich benutze dazu einfach eine Gabel und bewege das Gemüse etwas hin und her um mir das Schichten zu sparen.
  8. Auflauf mit veganem Käse bestreuen oder mit selbstgemachtem Hefeschmelz  bestreichen und bei 180°C für 30 – 45 Minuten in den Ofen schieben, das richtet sich nach der Dicke deiner Kartoffelscheiben. Ich würde nach 30 Minuten mal mit einer Gabel reinpieksen und gucken, ob die Kartoffeln weich und damit durch sind.
  9. Schmecken lassen! Dein Kartoffelgratin ist jetzt servierbereit!

Tipp:

Wie alle mir bekannten Aufläufe, schmeckt auch dieser aufgewärmt einfach hammermäßig! Du kannst ihn also ganz entspannt am Vortag oder morgens zubereiten.

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Bei mir gab es zu dem Auflauf noch ein Stück Spargel-Gemüsekuchen und Soße vom Vortag.

Lass es dir gut gehen!

~ Alina

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