Meine Empfehlungen für vegane / nachhaltige Blogs

In diesem Beitrag findet ihr meine Empfehlungen für andere tolle Blogs, die sich mit den Themen Veganismus und nachhaltigem Leben beschäftigen.

Kassel-Vegan.de – Ein absolut liebevoll geführter Blog rund ums vegane Leben in meiner Heimat Nordhessen mit kulinarischen Highlights und veganen Events, die man in der Region Kassel erleben kann. Schaut rein und lasst euch inspirieren!

Vegane-Reisen.com – Mein absolter Lieblingsblog wenn es um komplett vegane und kultursensitive Reisen nach Süd- und Mittelamerika geht!

The-Vegan-Travelers.com – Ron und Chantel nehmen uns über ihren Blog mit auf ihre Weltreise! In zahlreichen Beiträgen findet ihr hier tolle Infos zu ihrem veganen Leben on the road sowohl in Europa als auch in Asien und Afrika! Lasst euch inspirieren!

Veganfreundlich.org – Hier findet ihr eine tolle Auswahl vegetarisch-veganer Restaurants, die ständig erweitert wird und einen veganen Produktshop.

Kurzurlaub an der Ostsee – vegan!

[Werbung durch Namensnennung und Verlinkung- keine finanzielle Vergütung! Dieser Erfahrungsbericht enthält zu 100% meine eigene Meinung!]

Um dem Alltagsstress zu entfliehen, retten sich bekanntlich vor allem Städter*innen gerne übers Wochenende in ein Hotel mit Spa, lassen sich verwöhnen und tanken neue Kraft, um weiter die Karriereleiter hinauf klettern zu können.

Warum ein Kurzurlaub an der Ostsee?

Da ich in meinem Leben weder jemals einen Beautysalon von innen gesehen habe noch eine ernst zu nehmende Karriere vorweisen kann, habe ich meinen Lebtag nie einen Gedanken daran verschwendet, vielleicht selbst einmal meine Zeit an einem solchen Ort zu verbringen.

Aufgrund arbeitsintensiver und auch im Drumherum anstrengender zurückliegender Wochen fühlte ich mich nun aber doch so richtig ausgelaugt und hatte deutlich zu wenig Sonne getankt, so dass sich meine Stimmungslage ebenfalls eher im unteridischen Bereich befand.

Glücklicherweise bemerkte mein Freund die Lage und entführte mich für 3 Tage an die Ostee welche ich, trotz geografischer Nähe, erst wenige Male überhaupt gesehen hatte, in den letzten 10 Jahren gar nicht mehr.

Anreise durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Damit der Urlaub schon während der Anreise beginnt, haben wir uns entschieden, keine Autobahn zu fahren, sondern ganz gemütlich und mit einigen Zwischenstops, die Landstraße zu nehmen. Für uns war das eine großartige Entscheidung, denn wir haben zwischendurch tolle Dinge gesehen, gegessen und getrunken.

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Eine wundervolle Kirche in dem Ort Molkenberg (Brandenburg) mit einem nistenden Storchenpaar war die erste Überraschung auf dem Weg.

Auf dem Weg nach Schwerin machten wir bereits halt um uns das Schloss Ludwigsburg und die umliegenden Parklandschaften zu erkunden. Am Bach, der am Schloss entlang fließt, tummelten sich zahlreiche zahme Enten, die direkt zu uns kamen und uns neugierig umringten.

In Schwerin selbst machten wir natürlich auch Halt, um uns die wunderschöne Innenstadt und das Schweriner Schloss anzusehen.

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Dank der App Happy Cow fand ich in Schwerin ein tolles Cafe mit Pflanzenmilch und veganem Angebot. Das von Demeter komplett bio belieferte Müllers Café liegt direkt am Dom und hat eine total gemütliche Terasse, auf der man in aller Ruhe seinen Kaffee trinken kann und wenn man mag, auch einen kleinen Snack verspeisen kann. Beides ist in vegetarisch und vegan möglich.

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Latte Macchiato mit Hafermilch (sehr lecker – von Natumi!) und einer köstlichen Erdbeertarte.

Halbpension im Gutshaus Stellshagen

Von dieser Unterkunft, etwa 10 Autominuten vom Meer entfernt, war ich absolut begeistert! Nachhaltigkeit spielt hier schon seit der Gründung vor über 20 Jahren eine entscheidende Rolle, weshalb das Hotel bereits seitdem eine rein vegetarische und mittlerweile auch vegane Verpflegung anbietet.

Das Gelände um die Gebäude des Gutshauses ist großzügig, wunderschön bepflanzt und voller Möglichkeiten, sich zu entspannen. Es gibt eine riesige Sauna mit Badeteich – also genau genommen mit einem Pool, der nicht mit Chemie gereinigt wird, sondern in der das Wasser durch Wasserpflanzen gereinigt wird, die am Randbereich gepflanzt sind!

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Ein beschrifteter Kräutergarten läd zum Entdecken ein! Auf dem Gelände gibt es außerdem einen wundervollen Duftgarten!

Die Zimmer sind hell, freundlich und überwiegend aus Holz und anderen Naturmaterialien. Fernseher gibt es nur auf Wunsch in den Zimmern, was ich super finde! Erst so kann ich und sicherlich auch viele andere, so richtig „abschalten“. Handys sind zwar erlaubt, ihre Nutzung in den öffentlichen Räumen sollte sich aber eher auf ein Minimum beschränken. An einigen Tischen im Speisesaal befindet sich beispielsweise ein kleines Schildchen mit durchgestrichenem Handy; wer sich hier setzt, der kann sein Essen ohne Fotos, Anrufe und SMS genießen, ich finde das super!

A propos Essen: es war fantastisch! Das reichhaltige Buffet mitverschiedensten warmen und kalten Speisen lies vegane und vegetarische Herzen höher schlagen! Allein die Salatauswahl  zum Abend war der absolute Wahnsinn! Das Servicepersonal war ausgesprochen freundlich und zuvorkommend, wirkte dabei aber gar nicht aufgesetzt oder gekünstelt, sondern einfach menschlich und professionell. Sitzplätze sind innen sowie außen zahlreich vorhanden – wobei man hier ganz klar sagen muss, dass ein Frühstück vor dieser Kulisse im Außenbereich unbedingt vorzuziehen ist!

Das Buffet ersteckt sich über zwei Räume und bietet für vegan-vegetarische, rohköstliche und / oder glutenfreie Ernährungsbedürfnisse zahlreiche leckere Möglichkeiten.

Vom idyllisch gelegenen Hotel sind es mit dem Auto nur 10 Minuten bis ins (sehr touristische) Boltenhagen mit Sandstrand… und der Ostsee!

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Am Strand liegen muss auch mal sein!

Am ersten Abend fuhren wir nach Kalkhort zum Schlossgut Groß Schwansee und legten uns dort noch etwas an den Strand! Im Vergleich zu Boltenhagen ist der Strand und die Kulisse hier ein echter Geheimtipp!

Tagestrip nach Lübeck mit tollem veganem Café

Lübeck kannte ich noch gar nicht und ich war echt geplättet von dem Charme dieser wunderschönen Hansestadt! Auf unserem Spaziergang am Wasser erkundeten wir neben den weithin bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Holstentor, der Marienkirche und dem Salzspeicher auch die sogenannten „Gänge und Höfe“, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte und die ich absolut großartig fand! Die kleinen Gassen, durch die ich teilweise nur gebückt laufen konnte, verbinden die umliegenden Gebäude durch kleine Gänge und Innenhöfe; vor jeder Tür steht ein kleiner Tisch mit Stühlen und Begrünung! Diese kleinen Gassen sind Überbleibsel aus dem mittelalterlichen Städtebau und werden noch heute als Besonderheit im Stadtbild geschätzt und gepflegt. Herumstreunern strengstens empfohlen!

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Das besondere Highlight an Lübeck war aber, wie könnte es anders sein, ein Cafébesuch…! Das „Café MARAE Lübeck bietet Kaffee und Zauberei“ und hält, was es verspricht.

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Das Café ist wunderschön und liebevoll eingerichtet!

Die Kuchen sind alle rohköstlich und überwiegend frei von industriellem Zucker und schmecken super! Die Bedienung war unheimlich freundlich und zugewand, der Service schnell und auf den Punkt. Das Café MARAE kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Roher Cashew-Zitonen-Kuchen und ein köstlicher Latte Macchiato mit Mandel-Dinkel-Milch.

Abends gab es Pizza in Wismar, welches wir aus Zeitmangel leider nur bei einer kleinen Rundfahrt bewundern konnten. Die Pizzeria „Rialto“ kann ich aufgrund des m.E. mangelhaften Services persönlich nicht weiterempfehlen, geschmeckt hat es aber.

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Nicht die beste vegane Pizza, die ich je gegessen habe.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft machten wir erneut Halt am Strand und am Nahe zur Unterkunft gelegenen barocken Schloss Bothmer, einem englischen Bau aus dem 18. Jahrhundert.

Nach einer zweiten wundervollen Nacht im Gutshaus Stellshagen und einem weiteren großartigen Frühstück, traten wir dann die Heimreise nach Wittenberg an.

Ich kann nur sagen, dass diese beiden kurzen Tage an der Ostsee mir total gut getan haben und ich euch die Unterkunft absolut ans Herz legen kann. Rein finanziell ist so ein Kurztrip bei uns auch nicht regelmäßig drin, aber sich das mal zu gönnen, ist sein Geld in meinen Augen total Wert!

Wie macht ihr das unterwegs? Schaut ihr einfach spontan, ob es ein veganes Angebot gibt oder informiert ihr euch im Voraus?

Seid gut zu euch!

Alina

 

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