Vegane Schnitzel aus Seitan und Kichererbsen

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Versuch mit Seitan gewagt- endlich wieder, nachdem meine ersten Versuche komplett ungenießbar waren. Ja, die Zubereitung von Seitan will geübt sein! Diese leckeren, würzigen Schnitzel enthalten neben Seitan hauptsächlich Kichererbsen, die diese schön saftig machen und eine ordentliche Portion Proteine bescheren! Hast du bereits vegane Schnitzel zubereitet? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für die veganen Schnitzel

nass:

  • eine Dose Kichererbsen
  • 60 ml Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Sojasoße
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Senf

trocken:

  • 100 g Seitan-Fix
  • 120 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Thymianpulver
  • 1 TL Salbei, gerebelt

zusätzlich: reichlich neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Zubereitung der Seitanschnitzel

  1. Knoblauch fein hacken.
  2. Kichererbsen abtropfen und im Sieb mit etwas Wasser abspülen, bis sich kein Schaum mehr bildet.
  3. Knobi und Kichererbsen mit den restlichen nassen Zutaten vermengen und stampfen (mit einem Kartoffelstampfer o.ä., nicht pürieren!).
  4. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann zu den flüssigen dazugeben.
  5. Den Teig gut durchkneten, mehrere Minuten lang, bis sich die für Seitan typischen Fasern bilden.
  6. Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen und flachdrücken (typische Schnitzelform).
  7. In einer Pfanne reichlich Pflanzenöl erhitzen (der Boden sollte bedeckt sein).
  8. Schnitzel von beiden Seiten anbraten. Ich finde es klappt am besten, wenn man die Schnitzel erst bei geringer Hitze ca. 5-7 Minuten pro Seite brät und am Schluss nochmal die Temperatur hochstellt, damit sie schön knusprig und golden werden.
  9. Überschüssiges Fett auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann genießen.

Tipp: Die veganen Schnitzel können problemlos eingefroren werden!

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Bei mir gab es die Schnitzel mit mediterranem Möhren-Kartoffelstampf und veganer Bratensoße, die ich immer eingefroren vorrätig habe.

Ich hoffe, dir schmecken die Schnitzel genauso gut wie mir und bedanke mich bei Molina29, die mir auf Chefkoch die Inspiration für dieses Rezept gegeben hat!

Für alle Hater: Nein, vegane Schnitzel schmecken NICHT genau wie Schnitzel aus Tierfleisch! Das liegt vor allem daran, dass es eben kein Fleisch ist! Tadaaa! Sie schmecken aber klasse und das ist es, worauf es doch ankommt beim Essen, oder? 😉

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Vegane Gemüsebolognese mit Linsen – schnell, lecker, preiswert

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Ich freue mich sehr, euch im heutigen Beitrag ein superleckeres und einfaches Rezept für eine vegane Gemüsebolognese mit Linsen präsentieren zu dürfen! Dieses ergiebige, gesunde und preiswerte Gericht wird uns von Robert zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit meinen Blog verfolgt und gerne ein eigenes Lieblingsrezept mit uns teilen wollte. Tausend Dank für dein Engagement und deine tolle Idee, lieber Robert!

Robert ist ein reiseliebender Hobbykoch, der sich zunehmend für eine pflanzenbasierte Ernährung begeistert und begonnen hat, seine Kochkünste und Reiseerlebnisse auf seinem Instagram-Profil mit der Welt zu teilen.

Also ich würde sagen: Ran an den Kochtopf!



Rezept reicht für 3 Personen (oder zwei gaaaaanz hungrige!)
Zubereitungszeit: 40-50 Minuten
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Da kommt Farbe auf den Teller!

Zutaten für die vegane Gemüsebolognese

  • 200g rote Linsen
  • 1/2 Sellerieknolle oder 1/2 Bund Staudensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 4-5 Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Nudeln oder Reis deiner Wahl
  • 1 EL pflanzliches Bratöl z.B. Olivenöl
  • Gewürze ganz nach eurem Geschmack (z.B. Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin)

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Tipps und Tricks

  • Die Linsen vorher in einem Sieb 2 Minuten lang mit Wasser abspülen
  • Ein Schuss Kokosmilch oder Soja Cuisine machen euer Gericht besonders cremig
  • Einen Teil des Wassers durch Rotwein ersetzen verleiht eurem Gericht die perfekte Würze
  • Hefeflocken / veganer Parmesan sind das perfekte Topping für Nudelgerichte
  • Ich empfehle euch einen Topf oder eine sehr große Pfanne zu verwenden

Zubereitung der veganen Gemüsebolognese

  1. Zwiebeln, Möhren und den Sellerie in kleine Würfel schneiden und mit 1 EL Öl für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze garen.
  2. Eine kleingehackte Knoblauchzehe und Tomatenmark dazugeben und kurz mit anbraten. Wer es gerne scharf mag, kann noch eine Chili Schote hinzugeben.
  3. Paprika, Zucchini und Champignons ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Pfanne geben, zusammen mit dem bisherigen Gemüse nochmal ca. 5 Minuten braten.
  4. Als nächstes die gehackten Tomaten hinzuzugeben und kurz aufkochen.
  5. Anschließend die roten Linsen dazugeben. Diese müssen für ca. 15-20 Minuten bei geschlossenem Deckel auf niedriger Hitze leicht köcheln. Die Gewürzmischung eurer Wahl darf natürlich auch nicht fehlen, ich empfehle dir eine Mischung aus italienischen Kräutern wie zum Beispiel Oregano, Basilikum, Majoran oder Rosmarin. Würzt am besten ganz nach eurem Geschmack.
  6. Die Linsen nehmen beim Kochen Flüssigkeit auf und ihr solltet nach und nach etwas Wasser hinzugeben.
  7. Als Beilage empfehle ich euch Spaghetti, aber man kann natürlich auch andere Nudeln oder Reis verwenden.
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Gebt kurz vor dem Servieren noch ein  paar frische Kräuter über eure vegane Gemüsebolognese!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich einen guten Appetit beim Verkosten!

Euer Robert




Wow! Vielen Dank, lieber Robert, für dieses super leckere und gesunde vegane Gericht! Um Robert weiter zu folgen, schau doch mal auf seinem Instagram-Profil vorbei.

Liebe*r Leser*in, wenn auch du furchtbar gerne vegan kochst und Lust hast, uns alle an deinen Kreationen teilhaben zu lassen, dann komm doch gern in unsere Facebook-Gruppe Rundum Vegan! Hier kannst du in harmonischer Runde alle deine Fragen rund um eine vegane Lebensweise stellen und dich mit anderen Veganer*innen vernetzen.

Du willst dein Rezept gern hier veröffentlichen? Schreib mir in diesem Fall einfach eine eMail und wir besprechen das gemeinsam!

Lass es dir gutgehen!

~ Alina

Vegane Poke-Bowl mit Sesam-Mandel-Räuchertofu

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich ein superleckeres Rezept für eine vegane Poke-Bowl für euch. Ausnahmsweisehandelt es sich diesmal nicht um eine Eigenkreation, sondern dieses Rezept wird mir für euch von der Website totalvegan.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese leckere Idee, liebes Team von totalvegan.de!

Viel Freude mit diesem Rezept,

Eure Alina

Vegane Poke-Bowl: Rezept für das Sesam-Mandel-Räuchertofu

Essen aus der Poke-Bowl ist ein Trend, der aus Hawaii stammt. Der inzwischen deutschlandweit ausgebreitete Trend ist so ähnlich, wie die Sushi-Buddha-Bowl. Im Gegensatz zu Fisch, zaubern wir in der Poke-Bowl ein leckeres Sesam-Mandel-Räuchertofu-Gericht, zusätzlich mit Spargel, Gurken, Broccolini, Süßkartoffel und weiteren Gemüsearten. Das gesunde und leckere Gericht wird ebenfalls mit einer feinen Ingwer-Sesam-Soja-Soße abgerundet. Das Gute an diesem veganen Gericht ist, dass du die Zutaten einfach mit deinen Lieblingszutaten austauschen kannst.

Dieses fantastische Gericht ist voll mit wichtigen Nährstoffen – auch die Zubereitungszeit ist kurz, in 50 Minuten steht das leckere Sesam-Mandel-Räuchertofu mit circa 435 Kalorien pro Portion bereits auf Ihrem Tisch. Dieses Rezept zeigt die Zutaten Menge für zwei Portionen an. Um vier Portionen zu bekommen, kannst du alle Zutaten einfach verdoppeln.

Zutaten für die Poke Bowl

  • 100 g Sesam-Mandel-Räuchertofu, in dünne Scheiben geschnitten (z.B. von Taifun)
  • 130 g rundkörnigen Naturreis
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen
  • ½ EL Olivenöl (oder nach Wunsch etwas mehr)
  • ca. 200 g Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 100 g Broccolini oder Brokkoliröschen
  • 4 Stangen grüner Spargel, in Stücke geschnitten
  • 4 Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
  • eine in dünne Scheiben geschnittene Lauchzwiebel
  • eine in dünne Scheiben geschnittenen kleine Gurke
  • eine mittelgroße, geriebene Karotte



Zutaten für die Ingwer-Sesam-Sojasoße

  • 1 ½ Esslöffel Sojasoße
  • 1 klein zerdrücke Knoblauchzehe
  • ½ Esslöffel ungewürzter japanischer Reisessig
  • 1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
  • 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer

Zusätzliche Zutaten zum Garnieren

  • Koriander – frisch und kleingehackt
  • Sesamsamen
  • 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat (optional)
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Auf diesem Bild könnt ihr erkennen, dass ihr Zutaten auch einfach ersetzen könnt: Probiert doch beispielsweise auch frische Avocado oder Adamame in eurer Poke-Bowl!

Zubereitung des Sesam-Mandel-Räuchertofus

  1. Heize den Ofen auf 200 °C vor.
  2. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile die Süßkartoffelstücke auf dem Backblech. Beträufel die Stücke mit Olivenöl, wende diese darin und verteile sie gleichmäßig, sodass die Kartoffelstücke nicht auf einander liegen. Würze diese anschließend mit Meersalz und Pfeffer und schieben das Blech auf mittlerer Höhe in den vorgeheizten Ofen. Die Stücke rösten im Ofen je nach Größe circa 25 bis 30 Minuten. Nach der Hälfte dieser Zeit solltest du die Kartoffelstücke wenden, damit sie gleichermaßen rösten können. Wenn sie an den Rändern knusprig sind, sind sie fertig und können aus dem Ofen.
  3. Koche den Naturreis in doppelter Menge Wasser circa 30 bis 40 Minuten. Das Wasser muss absorbiert und die Reiskörner weich sein. Stelle den Reis anschließend zur Seite zum Abkühlen.
  4. Blanchiere den Spargel und die Brokkoli-Röschen / Broccolini in einem Topf mit kochendem, gesalzenem Wasser so lange bis das Gemüse innen knackig und außen weich ist (das dauert ca. drei Minuten). Schütte das Wasser danach über einem Sieb ab und legen das Gemüse in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Schütte anschließend auch dieses Wasser ab und trockne die Gemüsestücke mit einem sauberen Küchenpapier ab.
  5. Nun vermischen den zerdrückten Knoblauch, den Ingwer, die Sojasoße, den Reisessig und das Sesamöl in einer kleineren Schüssel.
  6. Fülle zum Anrichten die Poke-Bowl großzügig mit einem Löffel Süßkartoffel, Reis, Radieschen, Spargel, Broccolini, Karotte, Gurke, Lauchzwiebel und Tofu. Verteile das Dressing nun darüber und gebe ggf. 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat dazu.
  7. Garniere die Poke-Bowl am Ende zusätzlich mit Sesamsamen und Koriander.

Guten Appetit!



Poke-Bowl: Vegan und gesund

Warum ist das so? Dieser inzwischen weit verbreitete Trend bietet eine Kombination von vielen grünen und frischen Zutaten, gekochtes oder rohes Gemüse und gesunde Kohlenhydrate kommen auch dazu. Das Ganze wird zusätzlich mit proteinhaltigen Zutaten kombiniert, wie zum Beispiel mit Tofu oder Hülsenfrucht. Dementsprechend befinden sich in der Poke-Bowl die wichtigsten Nährstoffe, die unser Körper nötig hat. Ein großer Pluspunkt der veganen Poke-Bowl Gerichte ist, dass du alle Zutaten, die dir nicht so gut schmecken mit anderen Lebensmitteln einfach austauschen kannst. Das heißt, dass du in diesem Rezept beispielsweise auch Kichererbsen, Avocado oder geröstete Nüsse verwenden könnt.

Ein zusätzlicher Tipp für das Sesam-Mandel-Räuchertofu Rezept: Solltest du die Broccolini auf dem Markt kaufen, dann können sie ebenfalls auf den Namen Bimi stoßen. Lass dich sich davon nicht irritieren, den das ist einfach der zweite Name dieser Gemüsesorte. Wenn du das Sesam-Mandel-Räuchertofu für einen bestimmten Anlass mal schnell zubereiten musst, dann ist ein guter Tipp, den Reis vorzukochen – damit verkürzt du die Zubereitungszeit um einiges.

Vegane Bratensoße mit Rotwein

Kein anderes Rezept wurde von euch so häufig angefragt wie dieses für meine liebste vegane Bratensoße, insbesondere in unserer Facebook-Gruppe Rundum Vegan von Moni, der ich also dieses Rezept widmen will.

Ohne Soße geht bei mir nix! Obwohl ich seit meinem  vierten Lebensjahr kein Fleisch mehr esse LIEBE ich Bratensoße ganz besonders und serviere sie zu einer Großzahl meiner alltäglichen Gerichte.

Mein Freund und ich essen beide äußerst gern sehr würzig und so ist auch diese Soße! Sie passt super zu Kartoffeln und anderem Gemüse, Bratlingen und veganem Fleischersatz, egal ob gekauft oder selbst gemacht.

Um ehrlich zu sein, mache ich die Mengenangaben für diese Soße einfach „aus dem Handgelenk“ und messe sie nicht mit Löffeln oder einer Waage ab. Für dieses Rezept habe ich aufgeschrieben, wie viel ich verwendet habe, aber ich bin mir sicher, nach dem ersten Mal brauchst du dieses Rezept gar nicht mehr, sondern machst die Soße auch einfach nach deinem Gefühl und Geschmack.

Bevor ich jetzt mit dem Rezept beginne noch ein letzter Hinweis: Das Gemüse, das für die Herstellung der Soße verwendet wird, wird danach nicht weiter verarbeitet, weil es völlig verkocht ist und extrem salzig schmeckt. Ich kann es gut verstehen, sollte das Wegwerfen von Lebensmitteln dich stören und lege dir daher dieses Rezept ins besondere ans Herzen, wenn du Gemüse dringend verbrauchen musst oder der Container einen riesen Berg Champignons beinhaltet hat.

Ich hoffe, sie schmeckt euch genau so gut wie uns – hier ist sie jedenfalls echt der Renner!




 

Zutaten für die vegane Bratensoße:

  • 7 El neutrales Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 4 Möhren
  • 1 EL vegane Süße z.B. Agavendicksaft
  • ca. 800 g – 1 Kg Champignons
  • 3 EL Weizenmehl
  • 200 ml Rotwein (Achtung, nicht jeder Rotwein ist vegan! Du musst dir keine Sorgen wegen des Alkohols machen – der verkocht bei einer so langen Kochzeit fast vollständig. Wenn du unabhängig davon generell auf Alkohol verzichten möchtest oder musst, dann ersetze den Rotwein einfach durch mehr Wasser und würze ggf. nach, funktioniert wunderbar und habe ich auch schon mehrmals gemacht.)
  • 500 – 600 ml Wasser
  • 4 Loorbeerblätter
  • 1 EL Apfelessig
  • 8 EL Sojasoße
  • 4 EL Worcestersoße (Achtung, die meisten Worcestersoßen enthalten Sardellen und sind daher nicht vegan! Ich nutze die Worcestersoße von Altenburger, die man auch in den meisten gut sortierten Supermärkten findet.)
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • Prise Pfeffer
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Im Bild ist die berühme Bratensoße hier mit Grillgut, Kroketten, Tomatensalat und Spargelkuchen.

Zubereitung der Bratensoße:

  1. Zwiebel und Knobi schälen und grob hacken.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knobi darin mit der veganen Süße glasig braten bzw. leicht karamellisieren.
  3. Möhren und Pilze kleinschneiden und mit in den Topf geben. Alles anbraten, bis das Gemüse beginnt, richtig anzurösten. Das gibt der Soße den guten Geschmack und da das Gemüse ohnehin aus der Soße gesiebt wird, macht das nichts. Bei mir dauerte das ca. 10 Minuten.
  4. Mehl in den Topf geben und kurz mitanrösten.
  5. Alles mit Wasser und Rotwein ablöschen. Restliche Zutaten in den Topf geben und die vegane Bratensoße gut umrühren. Auf mittlerer Flamme etwa 20 Minuten einkochen lassen. Durch das Mehl und das Verdampfen des Wassers dickt die Soße stark ein und verliert viel Masse.
  6. Soße probieren und mit den Gewürzen abschmecken, ich würze besonders mit Brühe, Sojasoße und Worcestersoße nach.
  7. Topfinhalt durch ein Sieb in ein Gefäß abgießen. Gemüse mit einem Löffel ausdrücken, sodass möglichst viel Bratensoße dabei herauskommt.
  8. Fertig! Deine superleckere Bratensoße ist jetzt ready to go!

Mein Tipp: Bratensoße auf Vorrat machen und einfrieren!

Du kannst die Soße natürlich direkt verwenden, meiner Erfahrung nach reicht die Menge für mindestens 6 Personen. Da die Herstellung ja doch etwas langwieriger ist, friere ich die Soße einfach portionsweise in einer Muffinform aus Silikon ein. Bei uns hat sich das absolut bewährt und den Alltag extrem vereinfacht! Ich kann dich also nur ermutigen, das ebenfalls auszuprobieren. Für 2 Personen erhitze ich insgesamt 3 kleine Soßenblöcke, aber wir sind auch echte Soßenfans! Weil meine Silikonform ziemlich gaklig ist, befülle ich sie direkt im Gefrierfach…!

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Sobald die Soße gefroren ist, fülle ich die Soßenblöcke einfach in eine Dose um, so dass ich die Form weiterverwenden kann und mehr Platz im Tiefkühler hab.

Wenn du noch einen guten Tipp zum Soße einfrieren parat hast, dann immer her damit!

Tipp: Wir lieben diese vegane Bratensoße genau so wie sie ist: dickflüssig und sehr würzig. Wenn es dir auch etwas weniger würzig genügt, dann nutze einfach etwas mehr Wasser, natürlich hast du dann am Schluss auch mehr Soße übrig!

Sei gut zu dir!

~ Alina



 

Fruchtiger Salat mit Spargel und Erdbeeren – Willkommen, Frühling!

Je höher draußen das Thermometer klettert, desto weniger habe ich Lust auf etwas „schweres“ im Magen. Dieser Salat mit Spargel und Erdbeeren schmeckt frisch, leicht und für mich einfach nach Sommer! Er eignet sich perfekt als Hauptgang, Snack und Beilage, auch ideal als Mitbringsel zur nächsten Grillparty! So kann der Sommer kommen!

Du brauchst nicht viele Zutaten und die Zubereitung ist auch für Kochlaien problemlos umsetzbar.

Lass es dir gut schmecken!

Zutaten für den sommerlichen Salat mit Spargel und Erdbeeren:

  • 1/2 Bund grüner Spargel (Ich habe 7 Stangen verwendet, aber du kannst hier soviel nehmen, wie du magst!)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • eine Zwiebel
  • eine Schale Erbeeren
  • 1/2 Packung Feldsalat (ca. 75 g)
  • 2 EL verschiedene Kerne / Nüsse z.B. Pinienkerne, Kürbiskerne… (Ich habe Sesam und Sonnenblumenkernen verwendet.)
  • 7 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • Schuss Fruchtsaft z.B. Apfelsaft oder Orangensaft (Ich habe einen Apfel-Quittensaft verwendet.)
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 2 TL Ahornsirup oder andere vegane Süße

Zubereitung des Salats:

  1. Grünen Spargel unten abbrechen, um die leicht verholzten Enden zu entfernen. Der grüne Spargel braucht nicht geschält zu werden. (Tipp: Aus den Spargelenden kann man eine super Suppe kochen, man muss sie nicht wegwerfen!)
  2. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Salz, Zucker, 1 EL Olivenöl und Spargel hinzugeben und auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten kochen, bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. Spargel abtropfen und erkalten lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.20180502_170133
  3. Eine Zwiebel fein hacken und mit dem verlesenen Feldsalat in die Salatschüssel geben.
  4. Erdbeeren von grünem Blatt befreien und in Scheiben schneiden.
  5. Erdbeeren und Spargel mit in den Salat geben.
  6. Für das Dressing die restlichen 6 EL Öl mit dem Balsamico-Essig, Ahornsirup, einem Schuss Saft, Pfeffer und Salz mischen. Dressing abschmecken, über dem Salat verteilen und alles vermengen.
  7. Nüsse / Kerne ggf. hacken und in einer Pfanne (ohne ÖL!) erwärmen, dann über dem Salat verteilen. Wer es richtig knusprig mag, kann die Kerne auch in etwas veganer Süße karamellisieren!
  8. Genießen! Dein Salat mit Spargel und Erdbeeren ist jetzt bereit um zu einem leckeren veganen Snack vom Grill oder sonstlichen Köstlichkeiten serviert zu werden. Lass ihn dir gut munden!

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Bei uns gab es den Salat mit einer leckeren veganen Pizza zum Abendessen.

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Schneller Hefeschmelz – einfacher veganer Käse zum überbacken

Veganer Käse aus dem Supermarkt ist ziemlich teuer und bei genauerer Betrachtung oftmals gar nicht nötig, da man ihn – zumindest zum Überbacken- auch ganz einfach selber herstellen kann. Diese Version vom veganen Hefeschmelz ist total günstig und absolut schnell gemacht. Ratz Fatz kannst du dir aus wenigen Zutaten innerhalb einiger Minuten einen veganen Käse zaubern, der wunderbar schmilzt und deinen Gerichten ein pefektes Finish verleiht.

Es gibt auch andere Versionen von veganem Hefeschmelz, zum Beispiel mit Mandelmus, Kartoffeln und Karotten oder auf Cashewbasis. Aber keine dieser Versionen ist so schnell gemacht und noch dazu so billig. Solltest du trotzdem mal Lust auf eine andere Käsevariation haben, dann probier doch mal mein Rezept für vegane Mac’n’Cheese

Na dann wollen wir mal!

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Zutaten für den Hefeschmelz:

  • 7 EL neutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 3 gehäufte EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Muskatnuss, gerieben
  • Prise Paprikapulver edelsüß

Zubereitung des Hefeschmelzes:

  1. 4 EL Öl in einem Topf erhitzen.
  2. Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Es können sich hierbei kleine Klümpchen bilden.
  3. Pflanzenmilch hinzugeben und kräftig mit dem Schneebesen einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Hefeflocken, Senf, Salz, Muskatnuss und Paprikapulver hinzufügen und kräftig einrühren. 

  5. Restliches Öl in die Masse geben. Bei Bedarf kannst du ruhig auch etwas mehr Öl nehmen. Es sollte eine Masse entstehen, die nach Schmelzkäsecreme aussieht.
  6. Mit Salz abschmecken und über einen Auflauf oder ein anderes Gericht geben, das du überbacken möchtest. Ab in den Ofen damit!
  7. Das war’s! Dein Hefeschmelz ist fertig und ready for rumble!

Tipp:

Der Trick ist es, schnell zu arbeiten! Leg dir alle Zutaten bereit bevor du anfängst. Da der Hefeschmelz immer anzubrennen droht, ziehe ich den Topf zwischendurch einfach kurz von der Platte und rühre dort weiter.

Wie überbackst du vegane Gerichte? Hast du Hefeschmelz schonmal selber gemacht?

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Raffaelo Bliss Balls – gesunder Kokos-Snack

Rafaello… diese Köstlichkeit habe ich vor allem wegen ihrer leckeren Creme im Inneren geliebt, als ich noch Kuhmilch konsumiert habe. Jetzt steht das nicht mehr zur Debatte – also heißt es: selber machen! Mit diesen leckeren Rafaello Bliss Balls (auch Energy Balls genannt) kannst du nur richtig liegen: ob für dich selbst oder als liebevoll selbst gemachtes Geschenk! Die Bällchen mit Kokos sind schnell und einfach gemacht und machen doch viel her, enthalten keinen raffinierten Zucker und sind als rohvegane Variante möglich.

Lass es dir ganz gut gehen!

Zutaten für die veganen Raffaelo Bliss Balls:

  • 100 g Cashews (machen die Rafaellos etwas „buttrig“ im Geschmack) / Mandeln
  • 2 EL Kokoscreme (Das ist der feste Anteil der Kokosmilch, der sich in der Dose auf einer Seite absetzt, wenn die Dose kühl steht. Wenn du dir nicht sicher bist, ob sich bei deiner Kokosmilchdose etwas abgesetzt hat, pack sie doch einfach ein paar Stunden in den Kühlschrank.)
  • 3 TL Agavendicksaft / Ahornsirup / andere vegane Süße
  • kleine Prise Salz
  • 6 EL Kokosraspeln, gehäuft (+ 2 EL + Kokosraspeln zum Wälzen extra)
  • einige Tropfen Vanillearoma

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Zubereitung der Kokoskugeln:

  1. Die Nüsse über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Solltest du dafür keine Zeit haben, übergieß die Nüsse einfach mit kochend heißem Wasser und lass sie 15 Minuten stehen, sie verlieren so zwar ein paar Nährstoffe, aber… seien wir mal ehrlich, wir machen hier Rafaello. Besonders gesund wird es ohnehin nicht – aber lecker!
  2. Wasser von den Nüssen abgießen und mit allen anderen Zutaten (außer den extra Kokosflocken vermixen. Ich habe dafür einen Stabmixer genutzt, geht aber natürlich noch besser im Hochleistungsmixer. Füge nach dem Mixen die 2 extra Esslöffel Kokosflocken hinzu.
  3. Forme aus der Masse kleine Bällchen, bei mir ergab sie genau 20 Stück. Aufgehobene Kokosraspeln auf einem Tellerchen verteilen und die Bällchen darin wälzen, sodass sie von allen Seiten mit Kokosraspeln umhüllt sind.
  4. Alle Bällchen nebeneinander legen (noch nicht stapeln!) und so für min. eine Stunde kühl stellen.
  5. Genießen!

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Sei gut zu dir!

~Alina

 

Wirsing – eine tolle vegane Beilage!

Wirsing ist Vielen seit der Kindheit verhasst: braun, wabbelig und fad. Hier ist deine Möglichkeit, den auch im Winter regional verfügbaren Kohl noch einmal ganz neu kennenzulernen, diesmal aber knackig und grün mit feiner Sahnenote. Zugegeben, er ist so etwas aufwändiger, schmeckt aber auch um Längen besser. Und wer gerne und viel Kohl isst, weiß: aufgewärmt wird er nur noch besser!

In diesem Sinne: ran an den Salat!

Rezept für 6 Personen

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Zutaten für das Wirsing:

  • 1 x Zwiebel, mittelgroß, geschält
  • 2 x 1 EL / 20 g vegane Butter z.B. Alsan
  • 1 x Wirsingkopf
  • 250 ml vegane Sahne (Ich habe Soya Cuisine von Alpro verwendet)
  • 100 ml Pflanzenmilch (ich habe Mandelmilch verwendet)
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zucker + 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz + 1 TL Salz
  • etwas Muskatnuss, gerieben

Zubereitung des Wirsings:

  1. Wirsing vorbereiten: Den Strunk des Wirsings entfernen. Der Wirsing besteht außen aus dunkel- bis hellgrünen Blättern und innen aus sehr eng aneinander liegenden und ineinander verschlungenen gelben bis weißen Blättern. Beginne damit, die äußeren Blätter Schicht um Schicht abzuziehen und auf einen Haufen zu legen. Sollte es braune Stellen geben, entferne sie am besten gleich.
  2. Du kommst beim „Entblättern“ an einen Punkt, an dem du nicht mehr in der Lage bist, noch Blätter abzunehmen, du bist dann am hellgelben / weißen Teil angelangt. Hier kommst du mit Schälen nicht weiter: Nimm einfach ein große Messer und schneide den inneren Wirsingteil in grobe Stücke. 

  3. Die äußeren Blätter waschen und dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
  4. In einem großen Topf eins der Butterstücke erhitzen und dann die Zwiebel darin glasig anbraten. Die inneren Wirsinganteile (gelb / weiß, fest) in kleinen Stückchen hinzugeben, ebenso die Sahne, die Pflanzenmilch, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, den Pfeffer, die Gemüsebrühe und Muskatnuss nach Belieben (ich mag Muskatnuss sehr gerne und gebe etwa 1/8 TL dazu). Gut umrühren und harte Wirsinganteile in der Flüssigkeit weicher kochen lassen, dabei immer mal wenden, der Wirsing fällt in dieser Zeit stark in sich zusammen. 

  5. Nach etwa 15 Minuten sollte der Wirsing schon wesentlich weicher sein. Pürier alles und füll es in ein kleineres Gefäß um.
  6. Gib das andere Stück Butter in den Topf und lass es schmelzen. Gib die äußeren, in Streifen geschnittenen Blätter des Wirsings hinzu, gieß das Wasser oben drauf und gib 1/2 TL Zucker und 1 TL Salz hinzu. Mach den Deckel auf den Topf und lass den Wirsing so garen, bei mir war er nach ca. 10 Minuten fertig. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
  7. Gib den pürierten Anteil des Wirsings zu den äußeren Blättern hinzu und vermenge alles. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
  8. Schmecken lassen!
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Bei mir gab’s den Wirsing zu Salzkartoffeln und Falafel-Bratlingen.

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Körperpeeling mit Kaffee // Vegan und Zero Waste

Kaffee mag ich in jeder Form: ob als Espresso, Latte Macchiato oder auch stinknormal als Filterkaffee. Bei diesem Rezept geht es allerdings weniger um den genialen Geschmack, als vielmehr um Geruch und die tolle Konsistenz von Kaffeepulver. Der Kaffee bildet die ideale Grundlage für dieses Körperpeeling!

Peelings, die man im Einzelhandel erwerben kann, sind in aller Regel voller Mikroplastik und auch extrem teuer, wenn man bedenkt, welche Zutaten darin sind. Heute zeige ich dir ein Rezept für ein ganz simples Peeling zum selbermachen, für das du vermutlich die meisten oder alle Zutaten bereits zu Hause hast, das zudem komplett biologisch abbaubar und vegan ist und deine Haut superzart macht.

kopie für unten

Wie mache ich mein eigenes Körperpeeling mit Kaffee?

Für das Peeling werden folgende Zutaten vermengt und in ein verschließbares Gefäß abgefüllt:

  • eine Tasse gemahlenen Kaffee (frisch gemahlen wäre es natürlich klasse, geht aber auch mit abgepacktem, gemahlenen Kaffeepulver)

Hinweis: Selbstverständlich kann dieses Peeling auch mit Kaffeesatz hergestellt werden! Nimm in diesem Fall etwas weniger (2/3 Tasse), da das Pulver bereits stärker komprimiert ist.

  • eine Tasse Zucker
  • 2/3 Tasse Kokosöl (bei mir ein 200 g Glas von Rossmann)
  • 10 Tropfen ätherisches Öl (bei mir Orange, in der Drogerie günstig zu erwerben)

Nach dem Vermengen sollte die Mischung mindestens 4 Stunden kühl stehen, damit das Öl fest wird, bei mir war das Bad schon kalt genug. Mit leichtem Druck auf die Oberfläche lässt sich dann leicht etwas Peeling entnehmen.

Das Peeling wird unter der Dusche mit kreisenden Bewegungen auf die Haut aufgetragen und einmassiert. Dabei lösen sich kleine Hautschüppchen und die Haut wird durch das Öl intensiv mit Feuchtigkeit gepflegt. Kaffee und ätherisches Öl verbinden sich zu einem unglaublich tollen Duft, den ich selbst nach der Dusche noch an mir riechen kann.

Nach dem Duschen empfehle ich dir, deine Haut mit einer leichten Körperlotion zu pflegen.

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Warum Kaffee ins Peeling?

Die besondere Vorteil von Kaffee: Er enthält Koffein, welches auf der Haut straffend gegen Cellulite und belebend wirkt, eine zart-körnige Konsistenz besitzt und deshalb einfach ideal für ein Peeling geeignet ist. Abgesehen davon fällt bei Kaffee-fans wie mir viel „verbrauchter“ Kaffee an, der viel zu schade zum wegwerfen ist und so noch genutzt werden kann!

Tipp: Ein selbstgemachtes Peeling ist auch ein tolles Geschenk für einen besonderen Menschen!

 

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