Vegane Poke-Bowl mit Sesam-Mandel-Räuchertofu

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich ein superleckeres Rezept für eine vegane Poke-Bowl für euch. Ausnahmsweisehandelt es sich diesmal nicht um eine Eigenkreation, sondern dieses Rezept wird mir für euch von der Website totalvegan.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese leckere Idee, liebes Team von totalvegan.de!

Viel Freude mit diesem Rezept,

Eure Alina

Vegane Poke-Bowl: Rezept für das Sesam-Mandel-Räuchertofu

Essen aus der Poke-Bowl ist ein Trend, der aus Hawaii stammt. Der inzwischen deutschlandweit ausgebreitete Trend ist so ähnlich, wie die Sushi-Buddha-Bowl. Im Gegensatz zu Fisch, zaubern wir in der Poke-Bowl ein leckeres Sesam-Mandel-Räuchertofu-Gericht, zusätzlich mit Spargel, Gurken, Broccolini, Süßkartoffel und weiteren Gemüsearten. Das gesunde und leckere Gericht wird ebenfalls mit einer feinen Ingwer-Sesam-Soja-Soße abgerundet. Das Gute an diesem veganen Gericht ist, dass du die Zutaten einfach mit deinen Lieblingszutaten austauschen kannst.

Dieses fantastische Gericht ist voll mit wichtigen Nährstoffen – auch die Zubereitungszeit ist kurz, in 50 Minuten steht das leckere Sesam-Mandel-Räuchertofu mit circa 435 Kalorien pro Portion bereits auf Ihrem Tisch. Dieses Rezept zeigt die Zutaten Menge für zwei Portionen an. Um vier Portionen zu bekommen, kannst du alle Zutaten einfach verdoppeln.

Zutaten für die Poke Bowl

  • 100 g Sesam-Mandel-Räuchertofu, in dünne Scheiben geschnitten (z.B. von Taifun)
  • 130 g rundkörnigen Naturreis
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen
  • ½ EL Olivenöl (oder nach Wunsch etwas mehr)
  • ca. 200 g Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 100 g Broccolini oder Brokkoliröschen
  • 4 Stangen grüner Spargel, in Stücke geschnitten
  • 4 Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
  • eine in dünne Scheiben geschnittene Lauchzwiebel
  • eine in dünne Scheiben geschnittenen kleine Gurke
  • eine mittelgroße, geriebene Karotte



Zutaten für die Ingwer-Sesam-Sojasoße

  • 1 ½ Esslöffel Sojasoße
  • 1 klein zerdrücke Knoblauchzehe
  • ½ Esslöffel ungewürzter japanischer Reisessig
  • 1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
  • 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer

Zusätzliche Zutaten zum Garnieren

  • Koriander – frisch und kleingehackt
  • Sesamsamen
  • 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat (optional)
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Auf diesem Bild könnt ihr erkennen, dass ihr Zutaten auch einfach ersetzen könnt: Probiert doch beispielsweise auch frische Avocado oder Adamame in eurer Poke-Bowl!

Zubereitung des Sesam-Mandel-Räuchertofus

  1. Heize den Ofen auf 200 °C vor.
  2. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile die Süßkartoffelstücke auf dem Backblech. Beträufel die Stücke mit Olivenöl, wende diese darin und verteile sie gleichmäßig, sodass die Kartoffelstücke nicht auf einander liegen. Würze diese anschließend mit Meersalz und Pfeffer und schieben das Blech auf mittlerer Höhe in den vorgeheizten Ofen. Die Stücke rösten im Ofen je nach Größe circa 25 bis 30 Minuten. Nach der Hälfte dieser Zeit solltest du die Kartoffelstücke wenden, damit sie gleichermaßen rösten können. Wenn sie an den Rändern knusprig sind, sind sie fertig und können aus dem Ofen.
  3. Koche den Naturreis in doppelter Menge Wasser circa 30 bis 40 Minuten. Das Wasser muss absorbiert und die Reiskörner weich sein. Stelle den Reis anschließend zur Seite zum Abkühlen.
  4. Blanchiere den Spargel und die Brokkoli-Röschen / Broccolini in einem Topf mit kochendem, gesalzenem Wasser so lange bis das Gemüse innen knackig und außen weich ist (das dauert ca. drei Minuten). Schütte das Wasser danach über einem Sieb ab und legen das Gemüse in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Schütte anschließend auch dieses Wasser ab und trockne die Gemüsestücke mit einem sauberen Küchenpapier ab.
  5. Nun vermischen den zerdrückten Knoblauch, den Ingwer, die Sojasoße, den Reisessig und das Sesamöl in einer kleineren Schüssel.
  6. Fülle zum Anrichten die Poke-Bowl großzügig mit einem Löffel Süßkartoffel, Reis, Radieschen, Spargel, Broccolini, Karotte, Gurke, Lauchzwiebel und Tofu. Verteile das Dressing nun darüber und gebe ggf. 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat dazu.
  7. Garniere die Poke-Bowl am Ende zusätzlich mit Sesamsamen und Koriander.

Guten Appetit!



Poke-Bowl: Vegan und gesund

Warum ist das so? Dieser inzwischen weit verbreitete Trend bietet eine Kombination von vielen grünen und frischen Zutaten, gekochtes oder rohes Gemüse und gesunde Kohlenhydrate kommen auch dazu. Das Ganze wird zusätzlich mit proteinhaltigen Zutaten kombiniert, wie zum Beispiel mit Tofu oder Hülsenfrucht. Dementsprechend befinden sich in der Poke-Bowl die wichtigsten Nährstoffe, die unser Körper nötig hat. Ein großer Pluspunkt der veganen Poke-Bowl Gerichte ist, dass du alle Zutaten, die dir nicht so gut schmecken mit anderen Lebensmitteln einfach austauschen kannst. Das heißt, dass du in diesem Rezept beispielsweise auch Kichererbsen, Avocado oder geröstete Nüsse verwenden könnt.

Ein zusätzlicher Tipp für das Sesam-Mandel-Räuchertofu Rezept: Solltest du die Broccolini auf dem Markt kaufen, dann können sie ebenfalls auf den Namen Bimi stoßen. Lass dich sich davon nicht irritieren, den das ist einfach der zweite Name dieser Gemüsesorte. Wenn du das Sesam-Mandel-Räuchertofu für einen bestimmten Anlass mal schnell zubereiten musst, dann ist ein guter Tipp, den Reis vorzukochen – damit verkürzt du die Zubereitungszeit um einiges.

Glutenfreie Pfannkuchen (vegan)

Seit meine Mutter aus nachvollziehbaren Gründen sehr um eine glutenarme Ernährung bemüht ist, versuche auch ich, mich auf diesem Gebiet etwas mehr auszuprobieren. Ein Rezept für total leckere und simple, glutenfreie Pfannkuchen kommt mir da gerade recht! Auch wenn die Zutatenliste sich erst einmal lang liest: die Pfannkuchen sind ultraschnell gemacht und einfach ideal an heißen Tagen, weil sie nicht schwer im Magen liegen und durch das frische Gemüse auch sehr frisch und leicht schmecken. Durch das simple Grundrezept kannst du die Pfannkuchen ganz nach deinem eigenen Geschmack abwandeln und für deine Zwecke nutzen! An die Pfanne, fertig, los!

>> Teigmenge ergibt ca. 10 kleine Pfannkuchen

Zutaten für den Teig

  • 300 g Kichererbsenmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 400 ml Wasser
  • 5 EL Olivenöl
  • frische Kräuter nach Wahl (Ich nehme gerne jeweils eine Handvoll frischen Basilikum und Schnittlauch)
  • eine dicke Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kala Namak (indisches Schwefelsalz)
  • 1/2 TL Brühepulver
  • Prise Pfeffer und Salz
  • Prise Paprikapulver Edelsüß
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Kurkuma

 

Weitere benötigte Zutaten…

  • frisches Gemüse nach Wahl, z.B. Gurke, Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika
  • frische Kräuter nach Wahl zum darüberstreuen
  • Olivenöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • die leckerste Knobi-Soße der Welt

pfannkuchen GFGlutenfreie Pfannkuchen sind ruckzuck zubereitet!

  1. Kichererbsenmehl und Buchweizenmehl mit dem Wasser mischen, dann Öl und die restlichen Zutaten für den Teig hinzugeben. Abschmecken und nach eigenem Geschmack nachwürzen.
  2. Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen.
  3. Wenn das Öl heiß ist, den Pfannkuchenteig hinzugeben. Du kannst große Pfannkuchen machen, aber diese werden etwas brüchig. Schöner finde ich die Variante mit 3-4 kleinen Pfannkuchen pro Pfanne, auch, weil du übriggebliebene Pfannkuchen so total leicht aufheben, ggf. transportieren und wieder erwärmen kannst.
  4. Pfannkuchen von jeder Seite backen, bis er golfbraun und fest wird. Nach etwa 4 Minuten auf einer Seite, siehst du schon am Rand, dass er langsam fest wird, dann kannst du ihn wenden.
  5. Pfannkuchen auf einem Teller anrichten, frisches Gemüse in Scheiben obendrauf und Knobi-Soße darüber oder daneben geben. Frische Kräuter darüberstreuen und genießen!
Pfannkuchen glutenfrei
Auch als Einzelstück sind die kleinen Pfannkuchen total lecker als Snack am Nachmittag oder um sie, wie ich, mit zur Arbeit zu nehmen!

Glutenfreie Pfannkuchen sind easy variierbar!

Du kannst diese veganen Pfannkuchen ganz nach deinem Gusto abwandeln! Probier doch mal etwas Curry oder getrocknete mediterrane Kräuter im Teig! Selbstverständlich kannst du auch dein frisches Gemüse gleich mit in den Teig geben und mitbraten, deine Pfannkuchen geben dann auch eine tolle Beilage ab!

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Fruchtiger Salat mit Spargel und Erdbeeren – Willkommen, Frühling!

Je höher draußen das Thermometer klettert, desto weniger habe ich Lust auf etwas „schweres“ im Magen. Dieser Salat mit Spargel und Erdbeeren schmeckt frisch, leicht und für mich einfach nach Sommer! Er eignet sich perfekt als Hauptgang, Snack und Beilage, auch ideal als Mitbringsel zur nächsten Grillparty! So kann der Sommer kommen!

Du brauchst nicht viele Zutaten und die Zubereitung ist auch für Kochlaien problemlos umsetzbar.

Lass es dir gut schmecken!

Zutaten für den sommerlichen Salat mit Spargel und Erdbeeren:

  • 1/2 Bund grüner Spargel (Ich habe 7 Stangen verwendet, aber du kannst hier soviel nehmen, wie du magst!)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • eine Zwiebel
  • eine Schale Erbeeren
  • 1/2 Packung Feldsalat (ca. 75 g)
  • 2 EL verschiedene Kerne / Nüsse z.B. Pinienkerne, Kürbiskerne… (Ich habe Sesam und Sonnenblumenkernen verwendet.)
  • 7 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • Schuss Fruchtsaft z.B. Apfelsaft oder Orangensaft (Ich habe einen Apfel-Quittensaft verwendet.)
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 2 TL Ahornsirup oder andere vegane Süße

Zubereitung des Salats:

  1. Grünen Spargel unten abbrechen, um die leicht verholzten Enden zu entfernen. Der grüne Spargel braucht nicht geschält zu werden. (Tipp: Aus den Spargelenden kann man eine super Suppe kochen, man muss sie nicht wegwerfen!)
  2. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Salz, Zucker, 1 EL Olivenöl und Spargel hinzugeben und auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten kochen, bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. Spargel abtropfen und erkalten lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.20180502_170133
  3. Eine Zwiebel fein hacken und mit dem verlesenen Feldsalat in die Salatschüssel geben.
  4. Erdbeeren von grünem Blatt befreien und in Scheiben schneiden.
  5. Erdbeeren und Spargel mit in den Salat geben.
  6. Für das Dressing die restlichen 6 EL Öl mit dem Balsamico-Essig, Ahornsirup, einem Schuss Saft, Pfeffer und Salz mischen. Dressing abschmecken, über dem Salat verteilen und alles vermengen.
  7. Nüsse / Kerne ggf. hacken und in einer Pfanne (ohne ÖL!) erwärmen, dann über dem Salat verteilen. Wer es richtig knusprig mag, kann die Kerne auch in etwas veganer Süße karamellisieren!
  8. Genießen! Dein Salat mit Spargel und Erdbeeren ist jetzt bereit um zu einem leckeren veganen Snack vom Grill oder sonstlichen Köstlichkeiten serviert zu werden. Lass ihn dir gut munden!

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Bei uns gab es den Salat mit einer leckeren veganen Pizza zum Abendessen.

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Schneller Hefeschmelz – einfacher veganer Käse zum überbacken

Veganer Käse aus dem Supermarkt ist ziemlich teuer und bei genauerer Betrachtung oftmals gar nicht nötig, da man ihn – zumindest zum Überbacken- auch ganz einfach selber herstellen kann. Diese Version vom veganen Hefeschmelz ist total günstig und absolut schnell gemacht. Ratz Fatz kannst du dir aus wenigen Zutaten innerhalb einiger Minuten einen veganen Käse zaubern, der wunderbar schmilzt und deinen Gerichten ein pefektes Finish verleiht.

Es gibt auch andere Versionen von veganem Hefeschmelz, zum Beispiel mit Mandelmus, Kartoffeln und Karotten oder auf Cashewbasis. Aber keine dieser Versionen ist so schnell gemacht und noch dazu so billig. Solltest du trotzdem mal Lust auf eine andere Käsevariation haben, dann probier doch mal mein Rezept für vegane Mac’n’Cheese

Na dann wollen wir mal!

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Zutaten für den Hefeschmelz:

  • 7 EL neutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 3 gehäufte EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Muskatnuss, gerieben
  • Prise Paprikapulver edelsüß

Zubereitung des Hefeschmelzes:

  1. 4 EL Öl in einem Topf erhitzen.
  2. Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Es können sich hierbei kleine Klümpchen bilden.
  3. Pflanzenmilch hinzugeben und kräftig mit dem Schneebesen einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Hefeflocken, Senf, Salz, Muskatnuss und Paprikapulver hinzufügen und kräftig einrühren. 

  5. Restliches Öl in die Masse geben. Bei Bedarf kannst du ruhig auch etwas mehr Öl nehmen. Es sollte eine Masse entstehen, die nach Schmelzkäsecreme aussieht.
  6. Mit Salz abschmecken und über einen Auflauf oder ein anderes Gericht geben, das du überbacken möchtest. Ab in den Ofen damit!
  7. Das war’s! Dein Hefeschmelz ist fertig und ready for rumble!

Tipp:

Der Trick ist es, schnell zu arbeiten! Leg dir alle Zutaten bereit bevor du anfängst. Da der Hefeschmelz immer anzubrennen droht, ziehe ich den Topf zwischendurch einfach kurz von der Platte und rühre dort weiter.

Wie überbackst du vegane Gerichte? Hast du Hefeschmelz schonmal selber gemacht?

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Veganes Pesto mit Spinat und Basilikum

In veganes Pesto könnte ich mich reinlegen… Und wann immer ich keine richtige Lust zu kochen hab, aber Bock auf richtig leckeres Essen, gibt es eben Nudeln mit Pesto. Dieses Pesto mit frischem Spinat und Basilikum ist momentan mein absoluter Favorit und schmeckt auch meiner Familie richtig gut. Natürlich ist die Nährstoffbombe nicht nur für Nudeln geeignet: du kannst es auch als Dip nutzen und sogar aufs Brot essen. Was auch immer du damit anstellst, lass es dir gut gehen!

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Zutaten des Pestos:

  • 4 handvoll frische Spinatblätter
  • Blätter eines halbes Kräutertopfs Basilikum
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Tasse Cashews (eingeweicht)
  • 8 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Prise Salz
  • Prise Pfeffer

 

Zubereitung des Pesto:

Alle Zutaten mit einander vermixen. Am besten eignet sich hierzu eine Küchenmaschine oder ein Hochleistungsmixer, mit einem Purierstab geht es auch (ausgetestet!), dauert aber wesentlich länger. Für Nudeln mit Pesto, koch die Nudeln einfach wie gewohnt in Salzwasser bissfest fertig, gieß das Wasser ab und rühr das Pesto unter: das war es schon!

Tipp: Mir schmecken auf Nudeln mit Pesto ganz besonders gut Röstzwiebeln und veganer Parmesan.

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Raffaelo Bliss Balls – gesunder Kokos-Snack

Rafaello… diese Köstlichkeit habe ich vor allem wegen ihrer leckeren Creme im Inneren geliebt, als ich noch Kuhmilch konsumiert habe. Jetzt steht das nicht mehr zur Debatte – also heißt es: selber machen! Mit diesen leckeren Rafaello Bliss Balls (auch Energy Balls genannt) kannst du nur richtig liegen: ob für dich selbst oder als liebevoll selbst gemachtes Geschenk! Die Bällchen mit Kokos sind schnell und einfach gemacht und machen doch viel her, enthalten keinen raffinierten Zucker und sind als rohvegane Variante möglich.

Lass es dir ganz gut gehen!

Zutaten für die veganen Raffaelo Bliss Balls:

  • 100 g Cashews (machen die Rafaellos etwas „buttrig“ im Geschmack) / Mandeln
  • 2 EL Kokoscreme (Das ist der feste Anteil der Kokosmilch, der sich in der Dose auf einer Seite absetzt, wenn die Dose kühl steht. Wenn du dir nicht sicher bist, ob sich bei deiner Kokosmilchdose etwas abgesetzt hat, pack sie doch einfach ein paar Stunden in den Kühlschrank.)
  • 3 TL Agavendicksaft / Ahornsirup / andere vegane Süße
  • kleine Prise Salz
  • 6 EL Kokosraspeln, gehäuft (+ 2 EL + Kokosraspeln zum Wälzen extra)
  • einige Tropfen Vanillearoma

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Zubereitung der Kokoskugeln:

  1. Die Nüsse über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Solltest du dafür keine Zeit haben, übergieß die Nüsse einfach mit kochend heißem Wasser und lass sie 15 Minuten stehen, sie verlieren so zwar ein paar Nährstoffe, aber… seien wir mal ehrlich, wir machen hier Rafaello. Besonders gesund wird es ohnehin nicht – aber lecker!
  2. Wasser von den Nüssen abgießen und mit allen anderen Zutaten (außer den extra Kokosflocken vermixen. Ich habe dafür einen Stabmixer genutzt, geht aber natürlich noch besser im Hochleistungsmixer. Füge nach dem Mixen die 2 extra Esslöffel Kokosflocken hinzu.
  3. Forme aus der Masse kleine Bällchen, bei mir ergab sie genau 20 Stück. Aufgehobene Kokosraspeln auf einem Tellerchen verteilen und die Bällchen darin wälzen, sodass sie von allen Seiten mit Kokosraspeln umhüllt sind.
  4. Alle Bällchen nebeneinander legen (noch nicht stapeln!) und so für min. eine Stunde kühl stellen.
  5. Genießen!

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Sei gut zu dir!

~Alina

 

Süßkartoffel- Gnocchis selbermachen

Wer liebt schon keine Gnocchis? Ruckzuck fertig gekocht, saugen sich schön voll mit Soße… für jede Gemütslage perfekt! Leider enthalten viele der gängigen Gnocchis im Supermarkt Ei und sind noch dazu in massig Plastik vakuumiert. Diese Gnocchis aus Süßkartoffel sind total unkompliziert und haben kaum Zutaten: da weißt du genau was drin ist und sie schmecken…. mmmh! Gnocchis selbermachen ist gar nicht schwer!

Rezept für ca. 80 Gnoccis

Zutaten der Gnocchis:

  • 900 g Süßkartoffeln
  • 300 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Salz
  • Prise Pfeffer
  • Prise Muskat
  • Gewürze nach Belieben (eher mediterran, z.B. Oregano, Rosmarin…)

Zubereitung der Gnocchis:

  1. Einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.
  2. Süßkartoffeln schälen und grob in kleine Stücke schneiden. In das kochende Wasser geben und weich kochen (bei mir ca. 15 Minuten).
  3. Wasser abgießen und Süßkartoffeln stampfen (mit einem Kartoffelstampfer, wenn dieser nicht zur Hand ist tut es auch eine Gabel). 

  4. Masse in ein Tuch geben (z.B. sauberes Geschirrtuch) und auspressen.
  5. Buchweizenmehl zur ausgepressten Masse hinzugeben und zu einem Teig kneten. Er ist danach noch ein wenig klebrig, sollte sich aber doch sehr gut weiter verarbeiten lassen.
  6. Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben.
  7. Nach Belieben Gewürze zugeben. Ich selbst habe an die Hälfte der Gnoccis einen TL Oregano gegeben und es war sehr lecker! Je nachdem, welche mediterranen Gewürze ihr gerne esst: mischt doch einfach etwas zu! 

  8. Kleine Bällchen formen (ca. 80 Stück) und mit einer Gabel andrücken, sodass die typische Gnocciform entsteht.
  9. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum kochen bringen und Gnoccis zugeben.  Etwa 3 – 4 Minuten lang auf kleiner Flamme köcheln lassen, die Gnoccis schwimmen dann alle an der Oberfläche. 

  10. Wasser abkippen oder Gnoccis mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser holen, dann sind sie servierbereit.
  11. Schmecken lassen!

Und…? Gnocchis selbermachen ist easy, oder?

Tipp: Die Gnoccis können problemlos verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden und schmecken auch 1-2 Tage später supergut in der Pfanne angebraten!

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Gnoccis mit Erbsenpesto, Rosenkohl aus dem Ofen und einer schnellen Sahnesoße

 

Wirsing – eine tolle vegane Beilage!

Wirsing ist Vielen seit der Kindheit verhasst: braun, wabbelig und fad. Hier ist deine Möglichkeit, den auch im Winter regional verfügbaren Kohl noch einmal ganz neu kennenzulernen, diesmal aber knackig und grün mit feiner Sahnenote. Zugegeben, er ist so etwas aufwändiger, schmeckt aber auch um Längen besser. Und wer gerne und viel Kohl isst, weiß: aufgewärmt wird er nur noch besser!

In diesem Sinne: ran an den Salat!

Rezept für 6 Personen

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Zutaten für das Wirsing:

  • 1 x Zwiebel, mittelgroß, geschält
  • 2 x 1 EL / 20 g vegane Butter z.B. Alsan
  • 1 x Wirsingkopf
  • 250 ml vegane Sahne (Ich habe Soya Cuisine von Alpro verwendet)
  • 100 ml Pflanzenmilch (ich habe Mandelmilch verwendet)
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zucker + 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz + 1 TL Salz
  • etwas Muskatnuss, gerieben

Zubereitung des Wirsings:

  1. Wirsing vorbereiten: Den Strunk des Wirsings entfernen. Der Wirsing besteht außen aus dunkel- bis hellgrünen Blättern und innen aus sehr eng aneinander liegenden und ineinander verschlungenen gelben bis weißen Blättern. Beginne damit, die äußeren Blätter Schicht um Schicht abzuziehen und auf einen Haufen zu legen. Sollte es braune Stellen geben, entferne sie am besten gleich.
  2. Du kommst beim „Entblättern“ an einen Punkt, an dem du nicht mehr in der Lage bist, noch Blätter abzunehmen, du bist dann am hellgelben / weißen Teil angelangt. Hier kommst du mit Schälen nicht weiter: Nimm einfach ein große Messer und schneide den inneren Wirsingteil in grobe Stücke. 

  3. Die äußeren Blätter waschen und dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
  4. In einem großen Topf eins der Butterstücke erhitzen und dann die Zwiebel darin glasig anbraten. Die inneren Wirsinganteile (gelb / weiß, fest) in kleinen Stückchen hinzugeben, ebenso die Sahne, die Pflanzenmilch, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, den Pfeffer, die Gemüsebrühe und Muskatnuss nach Belieben (ich mag Muskatnuss sehr gerne und gebe etwa 1/8 TL dazu). Gut umrühren und harte Wirsinganteile in der Flüssigkeit weicher kochen lassen, dabei immer mal wenden, der Wirsing fällt in dieser Zeit stark in sich zusammen. 

  5. Nach etwa 15 Minuten sollte der Wirsing schon wesentlich weicher sein. Pürier alles und füll es in ein kleineres Gefäß um.
  6. Gib das andere Stück Butter in den Topf und lass es schmelzen. Gib die äußeren, in Streifen geschnittenen Blätter des Wirsings hinzu, gieß das Wasser oben drauf und gib 1/2 TL Zucker und 1 TL Salz hinzu. Mach den Deckel auf den Topf und lass den Wirsing so garen, bei mir war er nach ca. 10 Minuten fertig. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
  7. Gib den pürierten Anteil des Wirsings zu den äußeren Blättern hinzu und vermenge alles. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
  8. Schmecken lassen!
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Bei mir gab’s den Wirsing zu Salzkartoffeln und Falafel-Bratlingen.

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Frische Tomatensuppe mit Ingwer

Diese frische Tomatensuppe ist ruckzuck gemacht, eignet sich als Vorspeise, Beilage oder auch als Hauptgang und schmeckt einfach toll. Die verschiedenen Aromen aus Ingwer, Chili, Knoblauch und Zwiebel verbinden sich mit den frischen Tomaten zu einem würzig-vollen Geschmack, der durch die Kokosmilch abgerundet wird. Eine leichte Suppe, die sich problemlos für mehrere Tage im Kühlschrank oder auch eingefroren aufbewahren lässt. Lass es dir schmecken!

Rezept für 4 Personen

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Zutaten für die frische Tomatensuppe:

  • 1 Kg Tomaten, frisch
  • 1 – 2 x Zwiebeln, geschält
  • 2 x Knoblauchzehen, geschält
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 x Stück Ingwer, geschält (Ich mag es sehr gern, daher gab es bei mir ein Stück fast so groß wie mein kleiner Finger)
  • 1 x Chillischote (Mittelscharf. Wenn du eine sehr scharfe Schote zu Hause hast, dann nimm besser nur die Hälfte)
  • 700 ml Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 x Kokosmus (Das ist der feste, weiße Teil aus der Kokosmilchdose, den man einfach mit einem Löffel entnehmen kann. Es ist wichtig, dass die Kokosmilchdose eher kühl stand, dann setzt sich das Fett nämlich oben ab und es geht ganz leicht! Wenn du dir also unsicher bist, ob deine Kokosmilch oben fest ist, stell sie doch ein paar Stunden in den Kühlschrank – so gehst du sicher!)
  • 1 x EL Brühe
  • Prise Salz & Pfeffer
  • frische Blattpetersilie

Zubereitung der Suppe:

  • Tomaten an der Unterseite mit einem scharfen Messer kreuzförmig einritzen. Dann in eine Schüssel geben und mit kochend heißem Wasser übergießen, bis alle Tomaten davon bedeckt sind. 10 Minuten so stehen lassen.
  • Wasser abgießen, Haut der Tomaten vorsichtig abziehen und grünen Strunk entfernen. Tomaten grob hacken.

 

  • In der Zwischenzeit Zwiebeln, Knoblauchzehen, Ingwer und Chili fein hacken.
  • Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chili sowie das Tomatenmark für 5 Minuten darin anbraten.
  • Tomaten hinzugeben und 5 Minuten weiterköcheln lassen.
  • Nach 5 Minuten Brühepulver, Wasser sowie das Kokosmus in den Topf geben und alles für weitere 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

 

  • Suppe mit Salz, Pfeffer und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.

Tipp: Die Suppe kann ganz am Schluss selbstverständlich auch püriert werden, ich persönlich finde aber das Stückige gerade toll, da man dann immer mal einen anderen Geschmack im Mund hat.

  • Vor dem Servieren mit fein gehackter Petersilie bestreuen und mit geröstetem Toast, Brot oder Weißbrot servieren.
  • Guten Appetit!

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Tipp: Falls ihr grünen Pfeffer zu Hause habt, streut davon vor dem Servieren noch über die Suppe – der passt wirklich toll zur Tomate!

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

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