Glutenfreie Pfannkuchen (vegan)

Seit meine Mutter aus nachvollziehbaren Gründen sehr um eine glutenarme Ernährung bemüht ist, versuche auch ich, mich auf diesem Gebiet etwas mehr auszuprobieren. Ein Rezept für total leckere und simple, glutenfreie Pfannkuchen kommt mir da gerade recht! Auch wenn die Zutatenliste sich erst einmal lang liest: die Pfannkuchen sind ultraschnell gemacht und einfach ideal an heißen Tagen, weil sie nicht schwer im Magen liegen und durch das frische Gemüse auch sehr frisch und leicht schmecken. Durch das simple Grundrezept kannst du die Pfannkuchen ganz nach deinem eigenen Geschmack abwandeln und für deine Zwecke nutzen! An die Pfanne, fertig, los!

>> Teigmenge ergibt ca. 10 kleine Pfannkuchen

Zutaten für den Teig

  • 300 g Kichererbsenmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 400 ml Wasser
  • 5 EL Olivenöl
  • frische Kräuter nach Wahl (Ich nehme gerne jeweils eine Handvoll frischen Basilikum und Schnittlauch)
  • eine dicke Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kala Namak (indisches Schwefelsalz)
  • 1/2 TL Brühepulver
  • Prise Pfeffer und Salz
  • Prise Paprikapulver Edelsüß
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Kurkuma

 

Weitere benötigte Zutaten…

  • frisches Gemüse nach Wahl, z.B. Gurke, Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika
  • frische Kräuter nach Wahl zum darüberstreuen
  • Olivenöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • die leckerste Knobi-Soße der Welt

pfannkuchen GFGlutenfreie Pfannkuchen sind ruckzuck zubereitet!

  1. Kichererbsenmehl und Buchweizenmehl mit dem Wasser mischen, dann Öl und die restlichen Zutaten für den Teig hinzugeben. Abschmecken und nach eigenem Geschmack nachwürzen.
  2. Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen.
  3. Wenn das Öl heiß ist, den Pfannkuchenteig hinzugeben. Du kannst große Pfannkuchen machen, aber diese werden etwas brüchig. Schöner finde ich die Variante mit 3-4 kleinen Pfannkuchen pro Pfanne, auch, weil du übriggebliebene Pfannkuchen so total leicht aufheben, ggf. transportieren und wieder erwärmen kannst.
  4. Pfannkuchen von jeder Seite backen, bis er golfbraun und fest wird. Nach etwa 4 Minuten auf einer Seite, siehst du schon am Rand, dass er langsam fest wird, dann kannst du ihn wenden.
  5. Pfannkuchen auf einem Teller anrichten, frisches Gemüse in Scheiben obendrauf und Knobi-Soße darüber oder daneben geben. Frische Kräuter darüberstreuen und genießen!
Pfannkuchen glutenfrei
Auch als Einzelstück sind die kleinen Pfannkuchen total lecker als Snack am Nachmittag oder um sie, wie ich, mit zur Arbeit zu nehmen!

Glutenfreie Pfannkuchen sind easy variierbar!

Du kannst diese veganen Pfannkuchen ganz nach deinem Gusto abwandeln! Probier doch mal etwas Curry oder getrocknete mediterrane Kräuter im Teig! Selbstverständlich kannst du auch dein frisches Gemüse gleich mit in den Teig geben und mitbraten, deine Pfannkuchen geben dann auch eine tolle Beilage ab!

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Veganer Kartoffelgratin mit Spinat

Aufläufe sind klasse, weil sie richtig satt machen, super vorzubereiten sind und einfach lecker schmecken – auch Kindern. Das tolle ist, dass man diesen Kartoffelgratin problemlos wieder aufwärmen kann, ich finde sogar, er wird dadurch immer noch besser. Natürlich kannst du ihn auch ganz einfach abwandeln und variieren, beispielsweise mit anderen Gewüzen oder Gemüse.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lass es dir schmecken!

Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Kartoffelgratin:

  • 5 große Kartoffeln (Es gehen auch kleine Kartoffeln! Bei mir ergab die Menge etwa 750 g Kartoffelscheiben)
  • 2 Möhren (optional)
  • eine Handvoll TK-Spinat oder zwei Hände voll frischen Spinat
  • ein größeres Stück Butter z.B. Alsan
  • eine Zwiebel, ggf. einige Frühlingszwiebeln
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • 1 EL pflanzliche Süße z.B. Agavendicksaft
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Pflanzensahne z.B. Alpro Soya Cuisine
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Paprikapulver, edelsüß
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • veganer Streukäse oder selbstgemachter veganer Hefeschmelz

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Zubereitung des Kartoffelgratins:

  1. Kartoffeln und ggf. Möhren schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Sie müssen nicht hauchdünn sein, aber desto dünner, desto schneller sind sie gar. Beides vermengen und in eine Auflaufform geben.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  3. In einem Topf die Butter schmelzen und erhitzen. Zwiebel- und Knobistückchen gemeinsam mit der pflanzlichen Süße hinzugeben und glasig anbraten / karamellisieren.
  4. In einem Gefäß Milch, Sahne und Wasser vermengen.
  5. Mehl in den Topf geben, kurz mitanbraten, dann mit dem Wasser-Milch-Sahne Gemisch ablöschen.
  6. Spinat sowie restliche Gewürze mit in den Topf geben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.
  7. Mischung aus dem Topf in die Auflaufform geben und etwas unter die Kartoffeln und Möhren heben. Ich benutze dazu einfach eine Gabel und bewege das Gemüse etwas hin und her um mir das Schichten zu sparen.
  8. Auflauf mit veganem Käse bestreuen oder mit selbstgemachtem Hefeschmelz  bestreichen und bei 180°C für 30 – 45 Minuten in den Ofen schieben, das richtet sich nach der Dicke deiner Kartoffelscheiben. Ich würde nach 30 Minuten mal mit einer Gabel reinpieksen und gucken, ob die Kartoffeln weich und damit durch sind.
  9. Schmecken lassen! Dein Kartoffelgratin ist jetzt servierbereit!

Tipp:

Wie alle mir bekannten Aufläufe, schmeckt auch dieser aufgewärmt einfach hammermäßig! Du kannst ihn also ganz entspannt am Vortag oder morgens zubereiten.

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Bei mir gab es zu dem Auflauf noch ein Stück Spargel-Gemüsekuchen und Soße vom Vortag.

Lass es dir gut gehen!

~ Alina

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