Gewinnspiel zu Weihnachten: vegan und minimalistisch!

Ihr Lieben, es gibt ein neues Gewinnspiel! Warum? Weil Minimal-vegan.com mich jetzt schon 1,5 Jahre meines Lebens beschäftigt und ich so viel Spaß mit euch allen habe. Ich möchte euch einfach DANKE sagen, für euren Einsatz und natürlich eure Unterstützung!

Die Preise habe ich alle selbst ausgesucht und im Einzelhandel für euch gekauft. Dabei habe ich darauf geachtet, möglichst nachhaltige Entscheidungen zu treffen und Dinge zu erwerben, die man wirklich brauchen kann und über die ich mich selbst auch freuen würde. Jedenfalls hoffe ich, ihr findet die Preise genauso cool wie ich und freut euch über die Verlosung!

Design ohne Titel

Welche Preise gibt es zu gewinnen?

Bei diesem Gewinnspiel gibt es 3 mögliche Gewinne.

1. Platz

  • Koawach Zimt / Kardamom
  • „Darm mit Charme“ von Giulia Enders
  • feste Haarseife Mandarine / Basilikum
  • Bambuszahnbürste von Hydrophil (grün / mittel)
  • Schokoriegel von Veganz
  • Weihnachtsmannbeutel

2. Platz

  • Schokoladentafel „Fruity Quinoa“ von Veganz
  • feste Haarseife Mandarine / Basilikum
  • Bambuszahnbürste von Hydrophil (grün / mittel)
  • Schokoriegel von Veganz
  • Elchbeutel

3. Platz

  • feste Haarseife Mandarine / Basilikum
  • Bambuszahnbürste von Hydrophil (grün / mittel)
  • Schokoriegel von Veganz
  • Elchbeutel



Wie lande ich im Lostopf?

Für eine einfache Gewinnchance, führe einfach die folgenden beiden Schritte durch:

  1. Like diesen Beitrag auf Facebook UND
  2. Folge Minimal-Vegan auf Facebook

Wie immer freue ich mich über eine ehrliche Berwertung der Facebook-Seite, wenn du den Beitrag teilst und eine*n vegane*n Freund*in unter dem Facebook-Beitrag markierst.

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

  • Dieses Gewinnspiel steht nicht im Zusammenhang mit WordPress und WordPress steht auch nicht als Ansprechpartner für das Gewinnspiel zur Verfügung.
  • Teilnehmen darf jede Person, die die Anforderungen für die einfache Gewinnchance erfüllt.
  • Die Gewinne wurden von mir privat gekauft und können nicht in Geldwert augezahlt werden! (Ich fände das zwar auch echt eine Frechheit und mute euch das nicht zu – aber es sei hier noch einmal mit aller Deutlichkeit gesagt!)
  • Die Gewinner*innen werden per Zufallsgenerator ausgelost und von mir via PN (Facebook und Instagram) oder Kommentar (Blog) über ihren Gewinn benachrichtigt. Sollte eine gewinnende Person sich innerhalb von 7 Tagen nicht zurückmelden, wird ein*e neue*r Gewinner*in ausgelost.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt durch mich persönlich. Die Gewinner*innen müssen sich damit einverstanden erklären, mir ihre Adresse zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Der Versand erfolgt versichert über die deutsche Post. Bitte habt Verständnis, dass ich aus Kostengründen nur innerhalb Deutschlands verschicken kann!

Bitte denkt daran, dass ihr mir bei einer Teilnahme über den Blog eine Kontaktmöglichkeit da lasst. Am einfachsten ist es für alle Beteiligten, wenn ihr unter dem FB-Beitrag kommentiert!

Das Gewinnspiel beginnt Samstag, dem 01.12.18 um 14:30 Uhr und endet Dienstag dem 11.12.18 um 0:00 Uhr. Die Gewinner*innen informiere ich am nächsten Tag.

Last but not least noch einmal DANKE für eure Treue! Dieses Projekt bedeutet mir wahnsinnig viel und ich freue mich über jeden neuen Monat, in dem ich euch für das vegane und minimalistische Leben begeistern und inspirieren kann.

Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen!

Eure Alina

PS: Schau doch mal auf meinem zweiten, nagelneuen Blog My-Shero.com vorbei




 

Vegane Schnitzel aus Seitan und Kichererbsen

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Versuch mit Seitan gewagt- endlich wieder, nachdem meine ersten Versuche komplett ungenießbar waren. Ja, die Zubereitung von Seitan will geübt sein! Diese leckeren, würzigen Schnitzel enthalten neben Seitan hauptsächlich Kichererbsen, die diese schön saftig machen und eine ordentliche Portion Proteine bescheren! Hast du bereits vegane Schnitzel zubereitet? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für die veganen Schnitzel

nass:

  • eine Dose Kichererbsen
  • 60 ml Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Sojasoße
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Senf

trocken:

  • 100 g Seitan-Fix
  • 120 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Thymianpulver
  • 1 TL Salbei, gerebelt

zusätzlich: reichlich neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Zubereitung der Seitanschnitzel

  1. Knoblauch fein hacken.
  2. Kichererbsen abtropfen und im Sieb mit etwas Wasser abspülen, bis sich kein Schaum mehr bildet.
  3. Knobi und Kichererbsen mit den restlichen nassen Zutaten vermengen und stampfen (mit einem Kartoffelstampfer o.ä., nicht pürieren!).
  4. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann zu den flüssigen dazugeben.
  5. Den Teig gut durchkneten, mehrere Minuten lang, bis sich die für Seitan typischen Fasern bilden.
  6. Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen und flachdrücken (typische Schnitzelform).
  7. In einer Pfanne reichlich Pflanzenöl erhitzen (der Boden sollte bedeckt sein).
  8. Schnitzel von beiden Seiten anbraten. Ich finde es klappt am besten, wenn man die Schnitzel erst bei geringer Hitze ca. 5-7 Minuten pro Seite brät und am Schluss nochmal die Temperatur hochstellt, damit sie schön knusprig und golden werden.
  9. Überschüssiges Fett auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann genießen.

Tipp: Die veganen Schnitzel können problemlos eingefroren werden!

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Bei mir gab es die Schnitzel mit mediterranem Möhren-Kartoffelstampf und veganer Bratensoße, die ich immer eingefroren vorrätig habe.

Ich hoffe, dir schmecken die Schnitzel genauso gut wie mir und bedanke mich bei Molina29, die mir auf Chefkoch die Inspiration für dieses Rezept gegeben hat!

Für alle Hater: Nein, vegane Schnitzel schmecken NICHT genau wie Schnitzel aus Tierfleisch! Das liegt vor allem daran, dass es eben kein Fleisch ist! Tadaaa! Sie schmecken aber klasse und das ist es, worauf es doch ankommt beim Essen, oder? 😉

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Kichererbsentofu mit Panade

Lust auf etwas Neues? Dieser panierte Kichererbsentofu wird dir den Kopf verdrehen, sei es kalt als Beilage zum Salat, als Fingerfood oder auch warm zum Hauptgericht- er ist mit wenigen Zutaten  leicht herstellbar und herrlich würzig und knusprig. Aber seht selbst…

 

Schritt 1: Kichererbsentofu herstellen

Zutaten

  • 2 x 150 ml Wasser
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL (Kräuter-)Salz

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl, Kurkuma und Salz mit 150 ml Wasser mischen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Restliche 150 ml Wasser in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme zum köcheln bringen und Kichererbsenmasse einrühren.
  3. Unter ständigem Rühren weiter erhitzen, bis die Masse stark eingedickt ist, dies sollte nach spätestens 5 Minuten der Fall sein.
  4. Masse in eine Silikonform oder eine mit Öl gefettete Auflauffom geben und für min. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Kichererbsentofu aus der Form nehmen und in gewünschte Form schneiden.

 

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Der panierte Kichererbsentofu als Topping auf einem gemischten Salat.



Schritt 2:  Kichererbsentofu panieren

Zutaten

  • Kichererbsentofu
  • 2 – 4 EL Weizenmehl
  • Wasser
  • Prise Salz
  • Paniermehl oder andere Panade
  • pflanzliches Bratöl zB. Sonneblumen-/Rapsöl

Zubereitung

  1. Mehl mit Wasser mischen, bis eine dickliche Flüssigkeit entstanden ist und eine Prise Salz hinzugeben.
  2. Etwas Paniermehl auf ein flaches Tellerchen geben.
  3. Kichererbsentofu erst in die Mehl-Wasser-Mischung tauchen und dann in dem Paniermehl wenden, so, dass alle Seite von der Panade benetzt sind.
  4. Öl in die Pfanne geben, bis der Boden der Pfanne komplett bedeckt ist, die Pfanne dann erhitzen.
  5. Kichererbsentofu von allen Seiten anbraten, bis er eine goldbraune Kruste hat.
  6. Genießen! Der Kichererbsentofu schmeckt toll kalt auf Salaten oder warm als Beilage… oder du snackst ihn eben gleich so mit den Fingern!
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Von außen kross, von innen fluffig – so ist dein panierter Kichererbsentofu perfekt!

Schon ausprobiert? Wir waren alle begeistert von diesen kleinen Würfelchen!

Tipp: Natürlich kannst du den Kichererbsentofu im ersten Schritt auch in eine andere Form schneiden und dir so beispielsweise Sticks braten! Für Fingerfood wäre diese Form ideal – am besten noch mit einem leckeren Dip!

Sei gut zu dir!

~Alina

 

[Anzeige]* Gewinnspiel: Vegane Kleidung und Accessoirs von Shoezuu

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Beitrag über meine ersten veganen Schuhe, die ich mir vor einigen Wochen beim veganen Versandhaus Shoezuu bestellt habe? Dank all der positiven Resonanz ist das tolle Team von Shoezuu nun auf mich zugekommen und stellt mir 3 super Produkte zur Verfügung, die ich in diesem Gewinnspiel an euch verlosen darf.

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Gymbag Anti Anti-Vegan

Bei Shoezuu sind alle Artikel vegan und fair produziert, ihr findet hier Produkte, die aus modernsten Lederalternativen hergestellt und oftmals mit Nachhaltigkeitssiegeln ausgezeichnet sind. Der komplette Einkauf wird so tierleidfrei und schützt gleichermaßen Mensch und Umwelt. Zusätzlich werden alle Bestellungen klimaneutral und plastikarm versendet, welches ich gerade im Onlinehandel besonders wichtig finde. Ich bin wirklich rundum zufrieden mit meinen Bestellungen und finde es einfach klasse, dass Shoezuu mir diese Möglichkeit der Verlosung bietet.

Die Artikel für das Gewinnspiel konnte ich sogar selbst auswählen und habe mich für den Gymbag oben und das T-Shirt unten auf dem Bild entschieden. Diese beiden Artikel habe ich selbst und find sie absolut klasse. Zusätzlich legt Shoezuu noch eins obendrauf und spendiert einen weiteren Gymbag mit dem Aufdruck „Total Liberation“.

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Gymbag „Total Liberation“

Um in den Lostopf für das Gewinnspiel zu kommen, solltet ihr folgende Schritte ausführen:

1. Like Minimal-Vegan auf Facebook
2. Like Shoezuu auf Facebook
3. Kommentiere entweder hier auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram den Beitrag und lass mich wissen, welches der Produkte du gerne gewinnen würdest.
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T-Shirt „Vegan means Love“

Teilnahmebedingungen

Dieses Gewinnspiel steht nicht im Zusammenhang mit WordPress und WordPress steht auch nicht als Ansprechpartner für das Gewinnspiel zur Verfügung.
Teilnehmen darf jede Person, die die drei Anforderungen erfüllt.
Die Gewinner*innen werden per Zufallsgenerator ausgelost und von mir via PN über ihren Gewinn benachrichtigt. Sollte die gewinnende Person sich innerhalb von 7 Tagen nicht zurückmelden, wird ein*e neue*r Gewinner*in ausgelost.
Der Versand der Gewinne erfolgt durch Shoezuu. Die Gewinner*innen müssen sich damit einverstanden erklären, Shoezuu ihre Adresse zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Die gewinnende Person muss in diesem Fall eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Versand der T-Shirts und der Gymbags erfolgt EU-weit.

Bitte denkt daran, dass ihr mir bei einer Teilnahme über den Blog eine Kontaktmöglichkeit da lasst. Am einfachsten ist es für alle Beteiligten, wenn ihr unter dem FB-Beitrag kommentiert!

Das Gewinnspiel beginnt Dienstag, dem 15.5.18 um 12:00 Uhr und endet Dienstag, dem 22.5.18 um 12:00 Uhr. Die Gewinner*innen informiere ich noch am selben Tag.

Noch einmal vielen lieben Dank an Shoezuu, die alle Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt haben!

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*[Anzeige] bedeutet, dass dieser Beitrag unentgeltliche Werbung für Shoezuu beinhaltet.

Viel Erfolg euch allen!!

~ Alina

 

Veganer Kartoffelgratin mit Spinat

Aufläufe sind klasse, weil sie richtig satt machen, super vorzubereiten sind und einfach lecker schmecken – auch Kindern. Das tolle ist, dass man diesen Kartoffelgratin problemlos wieder aufwärmen kann, ich finde sogar, er wird dadurch immer noch besser. Natürlich kannst du ihn auch ganz einfach abwandeln und variieren, beispielsweise mit anderen Gewüzen oder Gemüse.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lass es dir schmecken!

Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Kartoffelgratin:

  • 5 große Kartoffeln (Es gehen auch kleine Kartoffeln! Bei mir ergab die Menge etwa 750 g Kartoffelscheiben)
  • 2 Möhren (optional)
  • eine Handvoll TK-Spinat oder zwei Hände voll frischen Spinat
  • ein größeres Stück Butter z.B. Alsan
  • eine Zwiebel, ggf. einige Frühlingszwiebeln
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • 1 EL pflanzliche Süße z.B. Agavendicksaft
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Pflanzensahne z.B. Alpro Soya Cuisine
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Prise Muskatnuss
  • Prise Paprikapulver, edelsüß
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • veganer Streukäse oder selbstgemachter veganer Hefeschmelz

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Zubereitung des Kartoffelgratins:

  1. Kartoffeln und ggf. Möhren schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Sie müssen nicht hauchdünn sein, aber desto dünner, desto schneller sind sie gar. Beides vermengen und in eine Auflaufform geben.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  3. In einem Topf die Butter schmelzen und erhitzen. Zwiebel- und Knobistückchen gemeinsam mit der pflanzlichen Süße hinzugeben und glasig anbraten / karamellisieren.
  4. In einem Gefäß Milch, Sahne und Wasser vermengen.
  5. Mehl in den Topf geben, kurz mitanbraten, dann mit dem Wasser-Milch-Sahne Gemisch ablöschen.
  6. Spinat sowie restliche Gewürze mit in den Topf geben und alles aufkochen lassen. Mit Salz und ggf. Gemüsebrühe abschmecken.
  7. Mischung aus dem Topf in die Auflaufform geben und etwas unter die Kartoffeln und Möhren heben. Ich benutze dazu einfach eine Gabel und bewege das Gemüse etwas hin und her um mir das Schichten zu sparen.
  8. Auflauf mit veganem Käse bestreuen oder mit selbstgemachtem Hefeschmelz  bestreichen und bei 180°C für 30 – 45 Minuten in den Ofen schieben, das richtet sich nach der Dicke deiner Kartoffelscheiben. Ich würde nach 30 Minuten mal mit einer Gabel reinpieksen und gucken, ob die Kartoffeln weich und damit durch sind.
  9. Schmecken lassen! Dein Kartoffelgratin ist jetzt servierbereit!

Tipp:

Wie alle mir bekannten Aufläufe, schmeckt auch dieser aufgewärmt einfach hammermäßig! Du kannst ihn also ganz entspannt am Vortag oder morgens zubereiten.

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Bei mir gab es zu dem Auflauf noch ein Stück Spargel-Gemüsekuchen und Soße vom Vortag.

Lass es dir gut gehen!

~ Alina

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Schneller Hefeschmelz – einfacher veganer Käse zum überbacken

Veganer Käse aus dem Supermarkt ist ziemlich teuer und bei genauerer Betrachtung oftmals gar nicht nötig, da man ihn – zumindest zum Überbacken- auch ganz einfach selber herstellen kann. Diese Version vom veganen Hefeschmelz ist total günstig und absolut schnell gemacht. Ratz Fatz kannst du dir aus wenigen Zutaten innerhalb einiger Minuten einen veganen Käse zaubern, der wunderbar schmilzt und deinen Gerichten ein pefektes Finish verleiht.

Es gibt auch andere Versionen von veganem Hefeschmelz, zum Beispiel mit Mandelmus, Kartoffeln und Karotten oder auf Cashewbasis. Aber keine dieser Versionen ist so schnell gemacht und noch dazu so billig. Solltest du trotzdem mal Lust auf eine andere Käsevariation haben, dann probier doch mal mein Rezept für vegane Mac’n’Cheese

Na dann wollen wir mal!

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Zutaten für den Hefeschmelz:

  • 7 EL neutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 200 ml Pflanzenmilch z.B. Sojamilch
  • 3 gehäufte EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • ordentliche Prise Salz
  • Prise Muskatnuss, gerieben
  • Prise Paprikapulver edelsüß

Zubereitung des Hefeschmelzes:

  1. 4 EL Öl in einem Topf erhitzen.
  2. Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Es können sich hierbei kleine Klümpchen bilden.
  3. Pflanzenmilch hinzugeben und kräftig mit dem Schneebesen einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Hefeflocken, Senf, Salz, Muskatnuss und Paprikapulver hinzufügen und kräftig einrühren. 

  5. Restliches Öl in die Masse geben. Bei Bedarf kannst du ruhig auch etwas mehr Öl nehmen. Es sollte eine Masse entstehen, die nach Schmelzkäsecreme aussieht.
  6. Mit Salz abschmecken und über einen Auflauf oder ein anderes Gericht geben, das du überbacken möchtest. Ab in den Ofen damit!
  7. Das war’s! Dein Hefeschmelz ist fertig und ready for rumble!

Tipp:

Der Trick ist es, schnell zu arbeiten! Leg dir alle Zutaten bereit bevor du anfängst. Da der Hefeschmelz immer anzubrennen droht, ziehe ich den Topf zwischendurch einfach kurz von der Platte und rühre dort weiter.

Wie überbackst du vegane Gerichte? Hast du Hefeschmelz schonmal selber gemacht?

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Tierrechtsaktivismus – Kämpfen für die Rechte der Ungehörten

Wer vegan lebt, tut dies in aller Regel primär um die massenhafte Tierausbeutung auf allen Ebenen zu unterbrechen. Oftmals stellt sich nach kurzer Zeit trotz aller Bemühungen, sich ohne Tierprodukte zu ernähren, kleiden und pflegen, ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem Leid ein, welches tausenden Lebewesen, allein in Deutschland, täglich widerfährt. In diesem Interview steht mir Justin von vegan-utopia.de Rede und Antwort: er macht sich mit Tierrechtsaktivismus seit vielen Jahren stark für unsere tierischen Mitgeschöpfe und erzählt uns hier mehr über sich und seine Arbeit im Tierrechtsaktivismus.

Hallo Justin! Vielen dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Es wäre toll, wenn du dich erst einmal kurz vorstellen könntest.

Als allererstes möchte ich eine kleine Korrektur wagen. Ich sehe mich nicht als reiner Tierrechtsaktivist. Tierrechtsaktivist sein können viele; auch die Leute, die nicht vegan leben, können sich trotzdem für Tiere einsetzen.

Viel mehr sehe ich mich als Utopist. Klar liebe ich auch Tiere. Für mich ist die vegane Lebensweise viel mehr als reiner Tierrechtsaktivismus. Ich finde Veganismus ist auch eine alternative Gesellschaftsform.

In meiner Utopie einer idealen Gesellschaft finde ich Menschen, die den Planeten und ihre Mitgeschöpfe mit großer Sorgfalt behandeln und selbst nur das verbrauchen, was sie auch wirklich benötigen. Das heißt ich bin alles in einem: Vegan, Tierrechtsaktivist, Minimalist, Sozialist, Antirassist. Kurz gesagt: Utopist.

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Justin bei einem „Cube of Truth“ von Anonymous for the Voiceless

Wie bist du das erste Mal mit Tierrechtsaktivismus in Kontakt gekommen? Wann war für dich klar, dass du dich daran beteiligen möchtest?

Mit Tierrechtsaktivismus bin ich zum ersten Mal 2009 in Kontakt gekommen, als ich politisch in der Linksjugend aktiv gewesen bin. Ich hab mich zwar vorher schon entschieden vegan zu leben, aber so richtig Kontakt hat ich erst in der Linksjugend. Ab November 2017 war mir dann klar, dass mir eine vegane Ernährung einfach nicht reicht: ich konnte zwar Fortschritte in Hinsicht der Ausbreitung der veganen Lebensweise feststellen, aber sah ich auch ein, dass ich mich insgesamt zu wenig daran beteiligt habe. Deswegen entschied ich mich dann selbst aktiv zu werden und an verschiedenen Tierrechtsaktionen teilzunehmen. Auch sah ich es als Gelegenheit Kontakte zu anderen Veganern zu finden und damit mein veganes Netzwerk auszuweiten.

 

An was für Aktionen im Rahmen des Tierrechtsaktivismus beteiligst du dich konkret?

Bisher konnte ich an verschiedenen Tierrechtsaktionen teilnehmen. Darunter waren ein Cube von Anonymous for the voiceless, eine Kundgebung und eine Anti-Zirkus Aktion von ARIWA und auch verschiedene lokale Kundgebungen. Unter anderem das Werben für Veganismus im Karnevalsumzug und eine weitere Anti-Zirkus Aktion organisiert von einer lokalen Tierrechtsvernetzungsgruppe. Ich bin jederzeit offen dafür, mich an weiteren Aktionen zu beteiligen. Gerne auch quer durch Deutschland (ich schaue dann, wie ich dort hin finde). Auch an der Großdemonstration gegen das Schweinehochaus am 22. April in Maasdorf werde ich definitiv dabei sein.

Ich war übrigens auch an anderen Aktionen beteiligt, zum Beispiel habe ich mehrfach gegen Nazis demonstriert, war damals regelmäßig bei den Anti-AKW Demos dabei und habe mich auch am Bildungsstreik aktiv beteiligt.

Gäbe es für dich eine Form des Tierrechtsaktivismus oder generellem Aktivismus, zu der du persönlich nicht bereit wärst?

Zu Körperverletzung an andere Menschen bin ich nicht bereit. Ich finde die Frage nach der Bereitschaft ist auch eine Frage des Ermessens. Es gibt Dinge, die einen richtig wütend machen, wo man dann auch darüber nachdenkt eine Straftat zu begehen. Aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass auf der anderen Seite auch nur Menschen stehen.

Aber wenn es zum Beispiel um Hausfriedensbruch geht, in einer Einrichtung, wo Tiere gequält werden, solche Aktionen kann ich nur befürworten und für mich ist es auch unverständlich, dass die aktuelle Koalition dies nun generell unter Strafe stellen will, auch wenn es sich um einen Notstand handelt.

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Quelle: ARIWA Braunschweig

Wie war es für dich, als du das erste Mal zu einer solchen, öffentlichen Veranstaltung gegangen bist? Hattest du davor Hemmungen oder sogar Sorgen?

Meine ersten Demonstrationserfahrungen sammelte ich damals im Bildungsstreik. Massive Stundenausfälle, Ausfall ganzer Unterrichtsfächer sorgten dafür, dass ich mich am Bildungsstreik aktiv beteiligen wollte. Leider war die erste Demo auch für mich ein Desaster.

Ich wurde direkt nach dem Durchmarsch durch ein Einkaufszentrum eingekesselt und verhaftet. Wir hatten damals unwissend eine Ordnungswidrigkeit begangen indem wir durch ein Einkaufszentrum marschiert sind. Aber dies sorgte auch dafür, dass ich mein Glauben an das System verloren habe.

Diese Verhaftung an meiner ersten Demonstration hat mich dazu ermutigt sämtliche weitere Aktionen aktiv mitzumachen. Klar hatte ich damals Hemmungen an einer Demonstration überhaupt teilzunehmen. Und als ich verhaftet wurde hatte ich sogar richtig Angst, aber als das alles vorbei war, war ich ehrlich gesagt wütend. Mehr dazu kann man übrigens HIER nachlesen.

Auf Aktionen von Tierrechtler*innen gibt es, gerade im öffentlichen Raum, nicht nur positive Reaktionen. Hast du damit Erfahrungen gemacht?

Es ist ehrlich gesagt unschön welche negativen Reaktionen manchmal kommen. Mir gegenüber ist jemand auch gewalttätig geworden: Es hat ihn gestört, dass ich mit dem Banner auf dem Bürgersteig stand also meinte er sich das Recht herausnehmen zu können, mich weg zu schubsen. Auch wurden Tierrechtlerinnen und Tierrechtler verbal angegriffen oder mit hirnrissigen Argumenten zu Tode diskutiert. Aber ich denke, dass es alles in allem im Vergleich zu anderen Aktionen doch sehr friedlich abläuft.

Bestimmt gibt es aber auch schöne Erfahrungen, oder?

Sicher, man lernt neue Menschen dabei kennen, man hat Spaß an der Sache. (Na gut manchmal muss man auch -20°C Kälte aushalten.) Aber man kann sich dabei unterhalten, man kann sich wirklich für etwas einsetzen, dass einem am Herzen liegt und man wird immer wieder in Unterhaltungen auch von Neugierigen verwickelt. Aktionismus ist für mich Pflicht und Hobby zugleich. Pflicht deswegen, weil ich es für notwendig halte. Hobby, weil es mir Spaß macht.

Wenn jetzt eine*r meiner Leser*innen auch richtig Lust bekommen hat, sich aktiv an solchen Verantstaltungen zu beteiligen, was wäre dein Rat zum genauen Vorgehen?

Es kann manchmal ziemlich beängstigend sein allein auf eine Veranstaltung zu gehen, am besten geht man das erste Mal mit jemand Bekannten zusammen, der die gleichen Interessen teilt. Aber auch allein sollte man trotzdem sofort hingehen. Du wirst schnell Leute finden, die dich praktisch „in die Familie“ aufnehmen, mit denen du dich unterhalten kannst und mit denen auch demonstrieren Spaß macht.

Einmal hab ich in einer Aktion den letzten Zug verpasst und hab dann bei den, den ich gerade erst bei der Demonstration kennengelernt habe dann mit in seinem Haus übernachtet.

Es sind einfach tolle Menschen. Du kannst deine Interessen vertreten und lernst gleichzeitig interessante Menschen kennen. Also kurz gesagt: Geh hin!

Vielen Dank für das ausführliche Interview und dein Engangement im Tierrechtsaktivismus, lieber Justin!

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Quelle: ARIWA Braunschweig

Gehst auch du auf Demos oder setzt dich anderweitig für die Rechte unserer Mitgeschöpfe ein?

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Rührei aus Kichererbsen

Dieses vegane Rührei aus Kichererbsen kommt sogar sojafrei daher und ist daher auch für Allergiker*innen geeignet. Wenn man etwa 10 Minuten Geduld mitbringt, muss man auch hier dank der fabelhaften Kichererbse auf nichts verzichten. Lass es dir schmecken!

Wenn du keine Soja-Unverträglichkeit hast, wirf doch mal einen Blick auf das Rezept von veganem Rührei aus Tofu.

 

Zutaten:

  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 200 ml Wasser
  • 1 /2 TL Kala Namak Schwefelsalz (Nicht weglassen, sonst schmeckt es nicht nach Ei!)
  • 1 EL neutrales Öl
  • Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • Prise Paprikapulver edelsüß
  • ggf. frische Kräuter, v.a. Schnittlauch oder Blattpetersilie

 

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Zubereitung des Rühreis:

  • Die Kräuter fein hacken.
  • Alle Zutaten miteinander vermengen bis eine glatte Masse entstanden ist, heb aber ein paar frische Kräuter auf, um sie über das fertige Rührei zu streuen.
  • Erhitz das Öl in einer Pfanne und gib die Masse hinzu, wenn das Öl heiß ist.
  • Dreh die Temperatur der Herdplatte auf eine niedrige Stufe.
  • Nach etwa einer Minute kannst du den Teig mit einem Teigschaber in der Pfanne „zerrupfen“, so wie du es bei einem Hühnerei auch machen würdest.

 

  • Mach einen Deckel auf die Pfanne und lass alles  5 Minuten auf kleiner Pfanne garen. Öffne dann den Deckel, „zerrupfe“ alles noch einmal mit einem Teigschaber und wende alles.
  • Lasse weitere 5 Minuten den Deckel auf der Pfanne. Schau immer mal drunter und prüfe die Konsistenz, damit das „Rührei“ nicht zu trocken wird.
  • Würze dein Rührei mit etwas Salz und ggf. Kala Namak nach und streu vor dem Servieren noch einige frisch gehackte Kräuter darauf.
  • Guten Appetit!

Tipp: Ich hab das Rührei auf einem mit veganer Butter bestrichenen frischen, dunklen Brot serviert und es ist auch bei den Omnis sehr gut angekommen.

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Vegane Gnocchi-Pfanne mit Rucola (mediterran)

Die begehrten Gnocchis einmal anders: und das total unkompliziert und fix gemacht! Das Einzige, was du für dieses Rezept frisch brauchst, sind Champignons, eine Zwiebel und etwas Rucola – den Rest kannst du im Vorratsschrank aufbewahren. Diese vegane Gnocchi-Pfanne ist eines der beliebtesten Rezepte hier auf dem Blog!

Tomate und Olive machen das Essen wunderbar würzig aber der Kniff am Essen ist der Rucola, er verleiht dem Essen eine sanfte Schärfe und da er nicht mitgekocht wird, bleibt er schön knackig und behält seine Farbe. Nicht nur lecker, sondern auch etwas fürs Auge!

Diese Gnocchipfanne hat sich über die letzten Jahre auch in meinem Bekanntenkreis breit gemacht und wird dort auch in Omni-Haushalten gekocht, einfach weil es so unkompliziert, ungewöhnlich und lecker würzig ist. Lass es dir gut munden!

Rezept für 4 Personen // Für 2 Personen kannst du einfach nur eine Packung der Gnocchis verwenden und den Rest des Rezepts so belassen, dann gibt es eben etwas mehr Soße.

 

Zutaten für die vegane Gnocchi-pfanne

  • 1 x Zwiebel, fein gehackt
  • ggf. 1 x Knoblauchzehe
  • getrocknete Tomaten in Öl (bei mir 5)
  • schwarze Oliven aus dem Glas (bei mir 10)
  • 300 g Champignons, frisch
  • 2 x Gnocchis (je 500g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Packung Rucola
  • 250 ml vegane Sahne z.B. Creme Cuisine Soya von Alpro
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • Prise Salz&Pfeffer
  • Prise Paprika, edelsüß

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Zubereitung der Gnocchi-Pfanne

  • Gemüse vorbereiten: Pilze und Oliven vierteln, Zwiebel, ggf. Knoblauchzehe und Tomate fein hacken.
  • In einem Topf gesalzenes Wasser für die Gnocchis erhitzen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln (+ggf. Knoblauch) darin etwa 3 Minuten glasig braten, dann Pilze hinzugeben und weitere 5 Minuten unter Wenden weiterbraten, bis diese etwas geschrumpft sind.

 

 

  • Oliven und Tomaten in die Pfanne geben und kurz mitanbraten, dann mit der Sahne ablöschen. Gemüsebrühe hinzugeben und Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  • Gnocchis in den Topf geben. Sobald sie an die Oberfläche kommen, das geht sehr schnell (ca. 3 Minuten), Wasser abgießen und Gnoccis in die Pfanne geben.

 

 

  • Die Pfanne ausstellen.
  • Rucola in die Pfanne geben und mit den Gnocchis in die Sahnesoße rühren. Bei Bedarf mit Pfeffer&Salz nachwürzen. Die Gnocchipfanne ist nun servierfertig.

Tipp: Am besten schmeckt es mir mit einer ordentlichen Portion Hefeflocken oder Cashewparmesan darüber.

20180106_151538Sei gut zu dir und lass es dir schmecken!

~ Alina

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