Vegane Schnitzel aus Seitan und Kichererbsen

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Versuch mit Seitan gewagt- endlich wieder, nachdem meine ersten Versuche komplett ungenießbar waren. Ja, die Zubereitung von Seitan will geübt sein! Diese leckeren, würzigen Schnitzel enthalten neben Seitan hauptsächlich Kichererbsen, die diese schön saftig machen und eine ordentliche Portion Proteine bescheren! Hast du bereits vegane Schnitzel zubereitet? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für die veganen Schnitzel

nass:

  • eine Dose Kichererbsen
  • 60 ml Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Sojasoße
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Senf

trocken:

  • 100 g Seitan-Fix
  • 120 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Thymianpulver
  • 1 TL Salbei, gerebelt

zusätzlich: reichlich neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Zubereitung der Seitanschnitzel

  1. Knoblauch fein hacken.
  2. Kichererbsen abtropfen und im Sieb mit etwas Wasser abspülen, bis sich kein Schaum mehr bildet.
  3. Knobi und Kichererbsen mit den restlichen nassen Zutaten vermengen und stampfen (mit einem Kartoffelstampfer o.ä., nicht pürieren!).
  4. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann zu den flüssigen dazugeben.
  5. Den Teig gut durchkneten, mehrere Minuten lang, bis sich die für Seitan typischen Fasern bilden.
  6. Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen und flachdrücken (typische Schnitzelform).
  7. In einer Pfanne reichlich Pflanzenöl erhitzen (der Boden sollte bedeckt sein).
  8. Schnitzel von beiden Seiten anbraten. Ich finde es klappt am besten, wenn man die Schnitzel erst bei geringer Hitze ca. 5-7 Minuten pro Seite brät und am Schluss nochmal die Temperatur hochstellt, damit sie schön knusprig und golden werden.
  9. Überschüssiges Fett auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann genießen.

Tipp: Die veganen Schnitzel können problemlos eingefroren werden!

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Bei mir gab es die Schnitzel mit mediterranem Möhren-Kartoffelstampf und veganer Bratensoße, die ich immer eingefroren vorrätig habe.

Ich hoffe, dir schmecken die Schnitzel genauso gut wie mir und bedanke mich bei Molina29, die mir auf Chefkoch die Inspiration für dieses Rezept gegeben hat!

Für alle Hater: Nein, vegane Schnitzel schmecken NICHT genau wie Schnitzel aus Tierfleisch! Das liegt vor allem daran, dass es eben kein Fleisch ist! Tadaaa! Sie schmecken aber klasse und das ist es, worauf es doch ankommt beim Essen, oder? 😉

Sei gut zu dir!

~ Alina

 

Vegane Poke-Bowl mit Sesam-Mandel-Räuchertofu

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich ein superleckeres Rezept für eine vegane Poke-Bowl für euch. Ausnahmsweisehandelt es sich diesmal nicht um eine Eigenkreation, sondern dieses Rezept wird mir für euch von der Website totalvegan.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese leckere Idee, liebes Team von totalvegan.de!

Viel Freude mit diesem Rezept,

Eure Alina

Vegane Poke-Bowl: Rezept für das Sesam-Mandel-Räuchertofu

Essen aus der Poke-Bowl ist ein Trend, der aus Hawaii stammt. Der inzwischen deutschlandweit ausgebreitete Trend ist so ähnlich, wie die Sushi-Buddha-Bowl. Im Gegensatz zu Fisch, zaubern wir in der Poke-Bowl ein leckeres Sesam-Mandel-Räuchertofu-Gericht, zusätzlich mit Spargel, Gurken, Broccolini, Süßkartoffel und weiteren Gemüsearten. Das gesunde und leckere Gericht wird ebenfalls mit einer feinen Ingwer-Sesam-Soja-Soße abgerundet. Das Gute an diesem veganen Gericht ist, dass du die Zutaten einfach mit deinen Lieblingszutaten austauschen kannst.

Dieses fantastische Gericht ist voll mit wichtigen Nährstoffen – auch die Zubereitungszeit ist kurz, in 50 Minuten steht das leckere Sesam-Mandel-Räuchertofu mit circa 435 Kalorien pro Portion bereits auf Ihrem Tisch. Dieses Rezept zeigt die Zutaten Menge für zwei Portionen an. Um vier Portionen zu bekommen, kannst du alle Zutaten einfach verdoppeln.

Zutaten für die Poke Bowl

  • 100 g Sesam-Mandel-Räuchertofu, in dünne Scheiben geschnitten (z.B. von Taifun)
  • 130 g rundkörnigen Naturreis
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen
  • ½ EL Olivenöl (oder nach Wunsch etwas mehr)
  • ca. 200 g Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 100 g Broccolini oder Brokkoliröschen
  • 4 Stangen grüner Spargel, in Stücke geschnitten
  • 4 Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
  • eine in dünne Scheiben geschnittene Lauchzwiebel
  • eine in dünne Scheiben geschnittenen kleine Gurke
  • eine mittelgroße, geriebene Karotte



Zutaten für die Ingwer-Sesam-Sojasoße

  • 1 ½ Esslöffel Sojasoße
  • 1 klein zerdrücke Knoblauchzehe
  • ½ Esslöffel ungewürzter japanischer Reisessig
  • 1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
  • 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer

Zusätzliche Zutaten zum Garnieren

  • Koriander – frisch und kleingehackt
  • Sesamsamen
  • 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat (optional)
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Auf diesem Bild könnt ihr erkennen, dass ihr Zutaten auch einfach ersetzen könnt: Probiert doch beispielsweise auch frische Avocado oder Adamame in eurer Poke-Bowl!

Zubereitung des Sesam-Mandel-Räuchertofus

  1. Heize den Ofen auf 200 °C vor.
  2. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile die Süßkartoffelstücke auf dem Backblech. Beträufel die Stücke mit Olivenöl, wende diese darin und verteile sie gleichmäßig, sodass die Kartoffelstücke nicht auf einander liegen. Würze diese anschließend mit Meersalz und Pfeffer und schieben das Blech auf mittlerer Höhe in den vorgeheizten Ofen. Die Stücke rösten im Ofen je nach Größe circa 25 bis 30 Minuten. Nach der Hälfte dieser Zeit solltest du die Kartoffelstücke wenden, damit sie gleichermaßen rösten können. Wenn sie an den Rändern knusprig sind, sind sie fertig und können aus dem Ofen.
  3. Koche den Naturreis in doppelter Menge Wasser circa 30 bis 40 Minuten. Das Wasser muss absorbiert und die Reiskörner weich sein. Stelle den Reis anschließend zur Seite zum Abkühlen.
  4. Blanchiere den Spargel und die Brokkoli-Röschen / Broccolini in einem Topf mit kochendem, gesalzenem Wasser so lange bis das Gemüse innen knackig und außen weich ist (das dauert ca. drei Minuten). Schütte das Wasser danach über einem Sieb ab und legen das Gemüse in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Schütte anschließend auch dieses Wasser ab und trockne die Gemüsestücke mit einem sauberen Küchenpapier ab.
  5. Nun vermischen den zerdrückten Knoblauch, den Ingwer, die Sojasoße, den Reisessig und das Sesamöl in einer kleineren Schüssel.
  6. Fülle zum Anrichten die Poke-Bowl großzügig mit einem Löffel Süßkartoffel, Reis, Radieschen, Spargel, Broccolini, Karotte, Gurke, Lauchzwiebel und Tofu. Verteile das Dressing nun darüber und gebe ggf. 20 Milliliter Gluco Aktiv Rechtsregulat dazu.
  7. Garniere die Poke-Bowl am Ende zusätzlich mit Sesamsamen und Koriander.

Guten Appetit!



Poke-Bowl: Vegan und gesund

Warum ist das so? Dieser inzwischen weit verbreitete Trend bietet eine Kombination von vielen grünen und frischen Zutaten, gekochtes oder rohes Gemüse und gesunde Kohlenhydrate kommen auch dazu. Das Ganze wird zusätzlich mit proteinhaltigen Zutaten kombiniert, wie zum Beispiel mit Tofu oder Hülsenfrucht. Dementsprechend befinden sich in der Poke-Bowl die wichtigsten Nährstoffe, die unser Körper nötig hat. Ein großer Pluspunkt der veganen Poke-Bowl Gerichte ist, dass du alle Zutaten, die dir nicht so gut schmecken mit anderen Lebensmitteln einfach austauschen kannst. Das heißt, dass du in diesem Rezept beispielsweise auch Kichererbsen, Avocado oder geröstete Nüsse verwenden könnt.

Ein zusätzlicher Tipp für das Sesam-Mandel-Räuchertofu Rezept: Solltest du die Broccolini auf dem Markt kaufen, dann können sie ebenfalls auf den Namen Bimi stoßen. Lass dich sich davon nicht irritieren, den das ist einfach der zweite Name dieser Gemüsesorte. Wenn du das Sesam-Mandel-Räuchertofu für einen bestimmten Anlass mal schnell zubereiten musst, dann ist ein guter Tipp, den Reis vorzukochen – damit verkürzt du die Zubereitungszeit um einiges.

Vegane Bratensoße mit Rotwein

Kein anderes Rezept wurde von euch so häufig angefragt wie dieses für meine liebste vegane Bratensoße, insbesondere in unserer Facebook-Gruppe Rundum Vegan von Moni, der ich also dieses Rezept widmen will.

Ohne Soße geht bei mir nix! Obwohl ich seit meinem  vierten Lebensjahr kein Fleisch mehr esse LIEBE ich Bratensoße ganz besonders und serviere sie zu einer Großzahl meiner alltäglichen Gerichte.

Mein Freund und ich essen beide äußerst gern sehr würzig und so ist auch diese Soße! Sie passt super zu Kartoffeln und anderem Gemüse, Bratlingen und veganem Fleischersatz, egal ob gekauft oder selbst gemacht.

Um ehrlich zu sein, mache ich die Mengenangaben für diese Soße einfach „aus dem Handgelenk“ und messe sie nicht mit Löffeln oder einer Waage ab. Für dieses Rezept habe ich aufgeschrieben, wie viel ich verwendet habe, aber ich bin mir sicher, nach dem ersten Mal brauchst du dieses Rezept gar nicht mehr, sondern machst die Soße auch einfach nach deinem Gefühl und Geschmack.

Bevor ich jetzt mit dem Rezept beginne noch ein letzter Hinweis: Das Gemüse, das für die Herstellung der Soße verwendet wird, wird danach nicht weiter verarbeitet, weil es völlig verkocht ist und extrem salzig schmeckt. Ich kann es gut verstehen, sollte das Wegwerfen von Lebensmitteln dich stören und lege dir daher dieses Rezept ins besondere ans Herzen, wenn du Gemüse dringend verbrauchen musst oder der Container einen riesen Berg Champignons beinhaltet hat.

Ich hoffe, sie schmeckt euch genau so gut wie uns – hier ist sie jedenfalls echt der Renner!




 

Zutaten für die vegane Bratensoße:

  • 7 El neutrales Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 4 Möhren
  • 1 EL vegane Süße z.B. Agavendicksaft
  • ca. 800 g – 1 Kg Champignons
  • 3 EL Weizenmehl
  • 200 ml Rotwein (Achtung, nicht jeder Rotwein ist vegan! Du musst dir keine Sorgen wegen des Alkohols machen – der verkocht bei einer so langen Kochzeit fast vollständig. Wenn du unabhängig davon generell auf Alkohol verzichten möchtest oder musst, dann ersetze den Rotwein einfach durch mehr Wasser und würze ggf. nach, funktioniert wunderbar und habe ich auch schon mehrmals gemacht.)
  • 500 – 600 ml Wasser
  • 4 Loorbeerblätter
  • 1 EL Apfelessig
  • 8 EL Sojasoße
  • 4 EL Worcestersoße (Achtung, die meisten Worcestersoßen enthalten Sardellen und sind daher nicht vegan! Ich nutze die Worcestersoße von Altenburger, die man auch in den meisten gut sortierten Supermärkten findet.)
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • Prise Pfeffer
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Im Bild ist die berühme Bratensoße hier mit Grillgut, Kroketten, Tomatensalat und Spargelkuchen.

Zubereitung der Bratensoße:

  1. Zwiebel und Knobi schälen und grob hacken.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knobi darin mit der veganen Süße glasig braten bzw. leicht karamellisieren.
  3. Möhren und Pilze kleinschneiden und mit in den Topf geben. Alles anbraten, bis das Gemüse beginnt, richtig anzurösten. Das gibt der Soße den guten Geschmack und da das Gemüse ohnehin aus der Soße gesiebt wird, macht das nichts. Bei mir dauerte das ca. 10 Minuten.
  4. Mehl in den Topf geben und kurz mitanrösten.
  5. Alles mit Wasser und Rotwein ablöschen. Restliche Zutaten in den Topf geben und die vegane Bratensoße gut umrühren. Auf mittlerer Flamme etwa 20 Minuten einkochen lassen. Durch das Mehl und das Verdampfen des Wassers dickt die Soße stark ein und verliert viel Masse.
  6. Soße probieren und mit den Gewürzen abschmecken, ich würze besonders mit Brühe, Sojasoße und Worcestersoße nach.
  7. Topfinhalt durch ein Sieb in ein Gefäß abgießen. Gemüse mit einem Löffel ausdrücken, sodass möglichst viel Bratensoße dabei herauskommt.
  8. Fertig! Deine superleckere Bratensoße ist jetzt ready to go!

Mein Tipp: Bratensoße auf Vorrat machen und einfrieren!

Du kannst die Soße natürlich direkt verwenden, meiner Erfahrung nach reicht die Menge für mindestens 6 Personen. Da die Herstellung ja doch etwas langwieriger ist, friere ich die Soße einfach portionsweise in einer Muffinform aus Silikon ein. Bei uns hat sich das absolut bewährt und den Alltag extrem vereinfacht! Ich kann dich also nur ermutigen, das ebenfalls auszuprobieren. Für 2 Personen erhitze ich insgesamt 3 kleine Soßenblöcke, aber wir sind auch echte Soßenfans! Weil meine Silikonform ziemlich gaklig ist, befülle ich sie direkt im Gefrierfach…!

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Sobald die Soße gefroren ist, fülle ich die Soßenblöcke einfach in eine Dose um, so dass ich die Form weiterverwenden kann und mehr Platz im Tiefkühler hab.

Wenn du noch einen guten Tipp zum Soße einfrieren parat hast, dann immer her damit!

Tipp: Wir lieben diese vegane Bratensoße genau so wie sie ist: dickflüssig und sehr würzig. Wenn es dir auch etwas weniger würzig genügt, dann nutze einfach etwas mehr Wasser, natürlich hast du dann am Schluss auch mehr Soße übrig!

Sei gut zu dir!

~ Alina



 

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