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Tiertransporte: Billiges Fleisch hat seinen Preis

Ein Beitrag über das Grauen Tiertransporte von Kai, der dazu für seine Bachelorarbeit recherchiert hat und sich seit vielen Jahren aktiv für Tierrechte einsetzt. „Moin, Moin!“ grunzt das lachende Schwein mit der Sonnenbrille. Daneben eine Kuh, die entspannt auf der Sonnenliege ein Glas Milch schlürft. Solche zynischen Aufdrucke findet man häufig auf den Rückseiten von Tiertransporten. Die Realität ein paar Meter weiter vorne, sieht jedoch ganz anders aus: traurige, verängstigte und hoffnungslose Individuen, die nie Liebe oder eine Wiese gespürt haben. Schaut man durch die Luken, ist man wie in einer anderen Welt. Alle anderen Probleme scheinen auf einmal so klein. Die Thematik Tiertransporte sogenannter „Nutztiere“ sollte mich dann durch meine Bachelorarbeit beschäftigen, was sie auch noch lange Zeit nach meiner Bearbeitung tat. Ich hatte ein wenig Sorge, dass es mir durch die vielen aufgesuchten Mahnwachen mit The Save Movement schwer fallen würde, objektiv zu bleiben. Das fiel mir jedoch überraschend leicht. Ich dachte mir nur noch ab einem Zeitpunkt, wie ich es schaffen könnte, diese ganzen nicht zufriedenstellenden gesetzlichen Regelungen so zu erläutern, damit …

Interview mit den Gründerinnen des Chemnitz Animal Save

Liebe Marlene, liebe Diana, bitte erzählt uns doch ein wenig über euch, damit wir uns ein Bild von euch machen können. Marlene: Ich bin 22 Jahre alt und lebe seit über 3 Jahren vegan. 2017 bin ich aus Leipzig zum Studieren nach Chemnitz gezogen. Ich mache super gerne morgens Yoga und esse danach Pancakes. 😀 Diana: Ich bin 28 Jahre alt und lebe und arbeite in Chemnitz. Ich lebe seit 4 Jahren vegetarisch und seit 2 Jahren vegan. Ich koche gern und mache auch Yoga. Wie seid ihr dazu gekommen, euch aktiv für Tierrechte einzusetzen? Marlene: Ich habe mal auf einer Kuhfarm gearbeitet und musste dort den ganzen Tag die Kühe melken. Es war erstmal ein großer und immens wichtiger Schritt für mich, die Sinnlosigkeit der Tiernutzung anzuerkennen. Bis ich überhaupt aktiv geworden bin, hat es dann nochmal fast 2 Jahre gedauert.  Vegan sein ist in meinen Augen eine passive Form des Widerstands, dabei ist es umso wichtiger, mehr Menschen die Augen zu öffnen! Diana: Zunächst habe ich mich auf eine pflanzenbasierte Ernährung umgestellt, weil …